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Vom 19. bis 21. April. 2013

2. Adenauer Stationenweg

Kleiner Programmführer für ein Frühlingswochenende im Adenauer Land

09.04.2013 - 16:53


Persönliche Tipps vom Initiator und künstlerischen Leiter Clemens Keiffenheim


„Wir erreichen ein künstlerisches Niveau, was meine Erwartungen übertrifft“ freut sich der Regisseur des 2. Adenauer Stationenwegs.

Ein guter Grund, ein besinnlich-heiteres Frühlingswochenende in dem romantischen Eifelstädchen Adenau am Nürburgring zu verbringen.

Der „2. Adenauer Stationenweg“ oder auch „die längste Naturbühne Europas“ ist ein Ereignis mit vielen Vorschusslorbeeren, mit dem am Wochenende 19. bis 21. April. 2013 das 150-jährige Bestehen des Adenauer Kreuzweges in vier Einzelveranstaltungen gefeiert wird.

Unabhängig welcher Konfession die Besucher angehören:

Die Feierlichkeiten sind weltlich und kirchlich ausgerichtet, bieten

über das ganze Wochenende für jeden Geschmack etwas Besonderes.

Hier ein paar persönliche Tipps vom Initiator und künstlerischen Leiter der Veranstaltung, Clemens Keiffenheim, so wie er das Wochenende für sich gestalten würde:


Freitag, 19. April 2013


Gemütliche Anreise, einchecken im Hotel, Begrüßungsdrink.

Bummel durch Adenau, einleben, sich das Programm für den 2. Adenauer Kreuzweg geben, den Weg zum 150 Jahre alten Kulturdenkmal, den Adenauer Kreuzweg, zeigen lassen.

Im Garten Gethsemane steht um 18:30 Uhr ein open air Gottesdienst auf dem Programm. Ökumenisch.

Warum nicht? Auch interessant für Nicht-Christen.

Schon wegen der Gesangsdarbietungen unter freiem Himmel.

Die Umgebung des Kreuzwegs soll sehr idyllisch sein.

Also nichts wie hin für ein knappes Stündchen.

Danach Candl- Light-Dinner in der blauen Ecke oder im Hotel Sonnenhof. Vielleicht dann noch einen Absacker an der Bar. Mal sehen, wer sonst noch so da ist. Der Abend ist geritzt.


Samstag, 20. April 2013


Gut ausschlafen, der Tag wird noch lang. Lecker Frühstück im Hotel.

Was tun mit dem Vormittag? Einkaufsbummel? Genug nette Läden sind ja da. Oder doch Nürburgring? Oder einfach eine Wanderung z. B. zur de Lassaulx Hütte? Gute Auswahl für einen Vormitttag.

Mittagessen auf alle Fälle urig im Gasthaus zum wilden Schwein.

14:30 Uhr Nachmittagsprogramm in der Pfarrkirche Johannes der Täufer.Bei genauem Hinsehen: Ein Kenner-Programm, was es in sich hat:

Ein Könner an der Orgel mit Sopranistin und Flötisten. Opera ViWa aus der Toskana. Eine irische Spitzen-Harfenistin mit der Band Irish Isling.

Der sehr bekannte bayerische Harfenist Hansl Auer mit den Hammerauer Musikanten. Der kernige Männerchor Coro la Presolana aus der Partnerstadt Castione.

Vernissage der französischen Malerin Clotilde Potron. Wegen der habe ich schon mal im Hot Spot der blauen Ecke im Internet geschnuppert. Echte Power-Bilder. Die hat auch schon in Paris ausgestellt.

http://galeriemjd.free.fr/Artistes/Clotilde_Potron.html

Dann noch die Vorstellung des neuen Buchs 150 Jahre Adenauer Kreuzweg.

Nicht zu vergessen ein paar kurzweilige Vorträge von hochkarätigen Referenten über Kreuzwege in Europa. Dieses geballte Programm in 90 Minuten? Langweilig wird das ganz bestimmt nicht!

Was tun mit dem Restnachmittag ab ca. 16 Uhr?

Besuch eines der zahlreichen Cafès mit Leuten, die wir dort kennen gelernt haben. Vielleicht auch eine nette Runde mit den europäischen Gästen? Oder ein kleines Nickerchen im Hotel? Oder doch im Elektronik-Markt stöbern? Mal sehen.

19:30 Uhr in der Hocheifelhalle „Bier trinken mit Gottes Segen“.

Wasti Irlinger. Denn kenne ich aus Bayern. Ein Ur-Bayer wie aus dem Bilderbuch. Er nimmt uns mit auf eine Augen zwinkernde Zeitreise

durch die Welt des Bieres. Von Babylon über die Klöster bis ins

heimische Wirtshaus. Als Getränk Pfaffenbier vom Holzfass. Edel. Abseits vom gewöhnlichen. Dazu der anerkannt beste Bier - Leberkäse aus Bayern vom eigens dafür angereisten Metzger Drexler aus Bad Reichenhall. Das erlebt man nicht alle Tage.

So wie ich den Wasti kenne, beginnt der Abend mit den Hammerauer Musikanten, dem MGV Adenau und dem Coro la Presolana gemütlich und endet gewaltig. Die italienischen Freunde freuen sich schon total auf den Abend. Träumen vom „little Oktoberfest“. Warum sollen uns der Fanfarencorps rot/weiß und die Limbachtaler Musikanten nicht gepflegt auf die Bänke treiben? Vorgenommen haben sie es sich.

Und der Hansl Auer mit seiner Ziach ist schließlich auch noch da.

Natürlich Chorios nicht zu vergessen mit einem speziellen Hightlight.

Also freue ich mich drauf. Das wird eine längere Nacht inmitten europäischer Gäste.


Sonntag, 21.April 2013


Mal wieder lange ausschlafen und etwas faulenzen. Beim Frühstück neu geschlossene Bekanntschaften begrüßen. Kleiner Frühschoppen? Oder Besuch des liebevoll gestalteten Heimatmuseums?

Um 10:30 Uhr Messe in der Pfarrkirche.? Was habe ich alles am Samstagvormittag nicht geschafft? Das könnte heute noch getan werden.

Mittagessen da , wo es uns am besten gefällt.

14 Uhr. Kreuzweg Adenau. 2. Adenauer Stationenweg.

Der von der EU geförderte und vom Landkreis Ahrweiler zum kulturellen Highlight des Jahres 2013 erklärte Großevent. Da dürfen wir alle gespannt sein, wie das ablaufen soll. Über 300 Kulturschaffende bevölkern den 700 Meter langen Adenauer Kreuzweg, machen ihn für einen Sonntag zur längsten Naturbühne Europas. Nur für einen Sonntag? Luxus pur! Lassen wir uns überraschen. Gestartet wird das Event von zwei Seiten. Ab Garten Gethsemane und von der Grabesgrotte. Ich entscheide mich, am Dr. Kreuz Platz zu parken und erreiche nach einem kleinen Spaziergang über den Kirchberg die Grabesgrotte. Der Weg wird gut ausgeschildert. Das Programm ist ausgeklügelt. Sowohl von oben und von unten kann losgegangen werden. Niemand verpasst etwas. Das ist angenehm, weil sich alle Besucher nicht gegenseitig auf die Füße treten. Zwischen Station V und VI kreuzen sich die Besuchergruppen. Hier gibt’s Infostände der Gastländer, eine Champagnerbar, eine europäische Musikersession, Devotionalien etc. An den anderen Stationen verbinden sich Einzelaktionen von Musik über Gesang, Schauspielerei, Demos der Zünfte und Überraschungsaktionen zu einem Ganzen:

Zum 2. Adenauer Stationenweg - Der 150-Jahr-Feier des Adenauer Kreuzwegs. Ich kenne nichts Vergleichbares.

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Kommentare
Stefan Werle:
Leider ist dieser Leserbrief nicht ganz objektiv. Herr Seifert hat in vielen Dingen den Finger auf die Wunde gelegt. Der jetzige Ortsbürgermeister hat in vielen Bereichen (Leyberghalle, Straßenbau) nur noch das umgesetzt was Herr Seifert und die vorherigen Gemeinderäte vorbereitet hatten. Es zeigt sich auch in der jetzigen Gemeindearbeit, dass nur noch verwaltet wird nicht agiert.
juergen mueller:
Ja, ein Ortsbeirat für jeden Stadtteil wäre sinnvoll ... allerdings unter der Voraussetzung, dass er auch in Entscheidungen mit eingebunden wird, die den Stadtteil betreffen ... und nicht so wie in RÜBENACH, wo die örtliche Politik, auch noch im ORTSBEIRAT vertreten, eine Einbindung des Ortsvorstehers einfach mal so vergisst (von einer Einbindung der BÜRGERINITIATIVE "Lebenswertes Rübenach" abgesehen, die sich seit Jahren Probleme des Ortes annimmt, was eigentlich Aufgabe der örtlichen, wie auch Stadtpolitik sein sollte, aber eine einvernehmliche Zusammenarbeit mit dieser ablehnt). Ein Ortsbeirat ist das Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Politik, aber nicht deren Ableger und gewiss nicht dafür da, über Entscheidungen erst dann informiert zu werden, wenn es politisch in den Kram passt. Wenn dem so wäre, dann wäre mir persönlich eine aktive und rührige Bürgerinitiative zehnmal lieber, die ihre ehrenamtliche Arbeit unabhängig und frei jeglicher Beeinflussung durchführen kann.
juergen mueller:
Diese sogen. menschgemachten Gefangenenschaftsflüchtlinge (als Ziergeflügel gehalten), beschäftigen seit Monaten die Medien. Mittlerweile in allen Bundesländern sind Brutvorkommen nachgewiesen, Tendenz steigend. HAUPTNAHRUNG: Gräser/Getreidefelder, auch angelegte Mieten der Landwirte. Aufgrund der hohen Nachwuchsrate (zerstört man ein Gelege, entsteht sofort ein Nachgelege) ist eine Ausbreitung flächendeckend zu erwarten, auch aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit, Vermehrungsrate u. ihrer Aggression anderen Tierarten (vor allem Wasservögel) gegenüber (sie besetzen sogar Storchen-/Falkennester). TIERSCHUTZ hat GRENZEN. Der Schutz der Gänse kann nicht eine Bedrohung anderer Tierarten zur Folge haben. Mit dem Wandel unserer Gesellschaft im Umgang mit der TIERWELT hat sich auch der TIERSCHUTZ gewandelt. Wir sind soweit ge(ver)kommen, dass wir unsere Eingriffe in die Tierwelt so oder so (auch mit Bejagen) beheben müssen. Wer das nicht begreift, versteht auch wandelbaren Tierschutz nicht.
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