Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK

Kreis-CDU hatte zum Neujahrsempfang nach Bad Bresig eingeladen

Ovationen für Julia Klöckner

18.01.2016 - 14:31

Kreis Ahrweiler. Da staunte Julia Klöckner, die streitbare Oppositionsführerin im Mainzer Landtag, die schon einigen Zuspruch von Gleichgesinnten gewöhnt ist: Ein proppenvoller Saal im Rheinhotel „Vier Jahreszeiten“, Bad Breisig. Etwa 550 Fans erwarteten dynamische die CDU-Vordenkerin zum Neujahrsempfang der Kreis - CDU. Sie musste sich regelrecht durch die dichten Reihen der Fans im Saal durchkämpfen, viele hundert Hände schütteln, ehe sie ihren Platz am Podium erreichte. Bevor jedoch für sie das Mikrofon frei wurde, war es an Horst Gies MdL, die Liste der Ehrengäste abzuarbeiten. Unter anderen begrüßte er Landrat Dr. Jürgen Pföhler, viele Mandatsträger des Kreistags jeglicher Couleur, CDU - Kreisfraktionschef Karl-Heinz Sundheimer, die amtierende Ahrweinkönigin, Vorstände der Kreditinstitute und viele Vertreter aus Wirtschaft, Sport und Behörden. In einem kurzen Statement ging der Kreisvorsitzende der CDU auf den Bericht des Rechnungshofes ein, der Rheinland-Pfalz für 2005 bis 2014 eine Neu-Verschuldung von 11,9 Milliarden nachwies. Aktuell 38 Milliarden Schulden und trotzdem neue Kredite. Resümee: Die rot-grüne Regierung kann nicht mit Geld umgehen!“ Guido Ernst, sein Kollege aus dem Landtag, hielt ein Plädoyer für die Stärkung der Kommunen und deren bessere Finanzausstattung. Dem Weggang junger Leute aus den Dörfern müsse entgegengewirkt werden. Er sah Aufgaben in der Verbesserung des Breitbandnetzes, der Intensivierung im Straßenbau, in der Versorgung mit Schulen und Lehrern und in Sachen Integration. Bahnlärm müsse bekämpft, Sportstätten müssten in Ordnung gehalten werden – und Möglichkeiten seien notwendig, den Kindern Schwimmen beizubringen. Die Polizei sei zu verstärken und schließlich gelte es, die Bewerbung für die kommende Bundesgartenschau auf die Bereiche nördlich von Koblenz auszudehnen. Guido Ernst hatte eine Reihe von Themen angestoßen, und an Julia Klöckner war es nun, ihre Sicht der Dinge darzutun. Sie tat es eine Stunde lang, frei redend, ohne Manuskript und Stichworte. Mit rhetorischer Gewandtheit stellte sie ihren Ausblicken eine Rückschau auf die Ereignisse des vergangenen Jahres voran:

„Es ist unglaublich, wie schnell schlimme Dinge von neuen Ereignissen überholt werden…“ Sie erinnerte daran, dass Probleme wie Ukraine, Griechenland, Terror in Paris, von neuen Sorgen, z.B. der Flüchtlingskrise und den Übergriffen vor dem Kölner Hauptbahnhof schon überholt wurden. Die Ereignisse machten auch in Rheinland-Pfalz Sorgen, und da bedürfe es einer starken Regierung, die mit den schnell sich ändernden Situationen fertig würde. Klöckner verwies auf die Landtagwahl im März. „Nach 25 Jahren Regierung SPD/Grüne möchte ich deutlich machen: Es ist jetzt genug! Zwar wäre es anmaßend, zu sagen, wir würden alles anders machen. Nein: Wir wollen nicht alles anders, aber vieles besser machen!“ Kern des Menschenbildes der CDU sei: „Wir vertrauen der geistigen und moralischen Kraft unserer Bürger, ihrer Kreativität. Nur an die Macht zu kommen, kann für uns kein Selbstzweck sein! Wir müssen bessere Weichen stellen.“ Zum Beispiel Bildung: „Ist Bildung besser geworden, weil wir mehr Abiturienten haben?“ Tief dringt die Rednerin in dieses Thema ein und kommt zu dem Schluss: „Berufliche Ausbildung zum Handwerker muss die gleiche Wertschätzung haben wie eine akademische Ausbildung!“ Die gegenwärtigen Bildungs-Experimente stellt Julia Klöckner in Frage. Zum Beispiel das unsinnige „Schreiben nach Gehör, also nicht nach Regeln.“ Für sie eine Katastrophe, ebenso wie „der völlige Verzicht auf Schreibschrift.“ Und Noten abschaffen? Das bedeute Verzicht auf Motivation für Schüler und Lehrer. Die Rednerin bekennt sich zur Beibehaltung der Sonder- oder Förderschulen. „Jeder Mensch ist gleichwertig, doch es gibt Kinder, die brauchen eine besondere Förderung!“ Die CDU strebt eine zuverlässige Unterrichts-Versorgung an, mit möglichst wenig Unterrichts-Ausfall. Deshalb Aufstockung der Lehrer-Zahl. Und was die Kita angeht – eine prima Sache, zweifellos – aber kein Ersatz für die Familie ! Stark beklatscht der Satz: „Keine noch so professionell geführte Kita ersetzt die Familie!“ Die CDU will an modernen Medien teilhaben. Sie bekennt sich zur fortschrittlichen Kommunikationstechnik und kämpft für schnelles Internet – auch im ländlichen Bereich. „Wir brauchen zeitgemäße Betriebe – auch in der Landwirtschaft.“ Aber: Nur solide Finanzen sichern das Funktionieren der Wirtschaft in der Zukunft. Klöckner will außerdem für eine bessere medizinische Versorgung auf dem Land kämpfen. Das alles ließe sich bei einer besseren Verteilung der hohen Steuereinkünfte regeln, auch ein ausgeglichener Haushalt. Wichtig: stärkere Förderung von Innovation und Forschung. Das die Menschen bewegende Thema „Flüchtlinge“ hatte sich Julia Klöckner bis zum Schluss aufgespart. Voran der Dank an die selbstlosen Helfer. Aber: „Das Problem ist nicht gelöst, wenn die Neuankömmlinge mit Essen versorgt werden!“ Sie vermisst (noch) die europäische Solidarität. „Wir haben der Welt gezeigt, was Mitmenschlichkeit heißt. Nun ist Europa gefordert, bei der Hilfe angemessen mit zu wirken.“ Was Asylrecht angeht: „Wir stehen dazu – aber wir müssen und werden diejenigen zurückschicken, die keinen Anspruch auf Asyl haben.“ Und – die Grenzen müssen kontrolliert werden, da sei sie mit der Bundeskanzlerin einig. Ordentliche Registrierung jedes neuen Ankömmlings sei unerlässlich. „Ja: das Land wird sich durch die

vielen Flüchtlinge ändern. Aber – dass sich eine Gesellschaft ändert und weiter entwickelt, ist kein Beinbruch.“ Im Gegenteil: Deutschland brauche den Impuls anderer Kulturen, und eine sich ändernde Gesellschaft bedeute nicht den Untergang des Abendlandes. Also: Die Integration neuer Bürger sei eine gute Sache – zumal fast alle willig sind, sich unserer Lebensart anzupassen. „Aber wenn ein Fass grundsätzlich klares Wasser enthält: Tu einen Tropfen Tinte hinein – und es wird trüb. Und diese nicht passenden Tropfen abzuwehren, das ist unsere Aufgabe. Wenn wir die Störenfriede unserer Gesellschaft abschieben, sind wir deshalb nicht fremdenfeindlich, wir sind es unseren Bürgern schuldig!“ Klöckner bekennt sich zu einem Gesetz zur Integrationspflicht. „Wer durch die Tür Asylrecht in unser Haus tritt, muss die tragenden Wände in Form unserer Werte zu achten.“ Moslems, die nach ihrem Eintreffen in Deutschland kein Essen von einer Frau annehmen, sage sie: „Jungens – dann seid ihr satt! Und: Wenn wir europäischen Frauen unsere weiblichen Formen nicht zeigen dürfen, haben nicht wir ein Problem, sondern die verklemmten Männer. Eine selbstbewusste Gesellschaft, ein starker Staat ist in dieser Situation wichtig. Dazu brauchen wir mehr und gut ausgebildete Polizei. Dazu brauchen wir in Mainz den Regierungswechsel…“

Dass es dazu kommt, dazu werde die CDU im Kreis Ahrweiler ihren Beitrag leisten – versicherte Horst Gies in die Minuten langen Standing Ovations für Julia Klöckner hinein. Die beiden MdL Horst Gies und Guido Ernst überraschten die Chefin ihrer Partei mit einem opulenten Geschenkkorb. Die CDU –

Anhänger sind nach diesem überzeugenden Auftritt sicher: Wenn nicht mit Julia Klöckner an der Spitze – mit wem sollte der Wechsel in Mainz je gelingen?

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare

Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.

Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.

Großer Andrang beim Nikolausabend in der Burghalle

Nikolaus heiß begehrt

Mayen. An Nikolausabend herrschte noch größerer Andrang in der Burghalle als üblich. 110 Mädchen und Jungen der DJK Mayen im Alter von zwei bis zehn Jahren, sowie Eltern und Großeltern blieben am Ende der Sportstunden beisammen, um den Auftritt des Nikolaus mitzuerleben. Die Kinder sangen gemeinsam „Niklaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann“; sie führten Tänze auf; zeigten eine Trampolin-Übung, bauten eine Menschen-Pyramide und boten die gelernten Gedichte dar. mehr...

Naturerlebnis Vordereifel

Geführte Wandertouren für das Jahr 2017 gesucht

VG Vordereifel. Im September 2015 wurde die Region der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (Remet) vom Deutschen Wanderinstitut als „Premium-Wanderregion“ zertifiziert. Das „Traumpfadeland Rhein-Mosel-Eifel“ ist somit deutschlandweit eine von nur insgesamt vier Regionen, die diesen Titel führen darf. Für den Wanderer in der Region bedeutet dies nicht nur, dass es hier ein hervorragendes Wanderwegenetz gibt, sondern auch, dass ihn hier ein rundum gelungenes Wandererlebnis erwartet. mehr...

Koblenzer Universitätsmusik in der Basilika St. Kastor

Jauchzet, frohlocket!

Koblenz. Zu festlicher weihnachtlicher Barockmusik laden die studentischen Ensembles des Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau ein: Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach wird am Freitag, 16. Dezember ab 19:30 Uhr in der Koblenzer Basilika St. Kastor aufgeführt. Als Evangelist führt der renommierte Tenor Christian Ratgeber durch die Weihnachtsgeschichte Bachs mit den Kantaten I,... mehr...

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof informiert

Kemperhof und Musikschule begeistern im Advent

Koblenz. Mit Werken aus der Klassik und der Barockzeit stimmten die Musikschule der Stadt Koblenz und das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof auch in diesem Jahr wieder Mitarbeiter, Patienten und interessierte Besucher auf eine besinnliche Adventszeit ein. In der feierlichen Atmosphäre der St. Josefs-Kapelle spannen zahlreiche Solisten und Instrumentalensembles an diesem Nachmittag einen musikalischen Bogen vom 17. bis zum 21. Jahrhundert. mehr...

Plus/Minus 60 aktiv e.V.

Programm erstes Halbjahr 2017

Kobern-Gondorf. Nachfolgend das Programm für das erste Halbjahr 2017. Donnerstag, 12. Januar: Döbbekooche - Essen im Forsthaus Kühkopf, Günter Buschbaum. Samstag, 21. Januar 19.30 Uhr, Autorenlesung im Weinmuseum Gondorf, Barbara Kreckler. Dienstag, 31. Januar 18 Uhr, Stadttheater Koblenz „Rosenkavalier“, Norbert Steinmetz. Anfang Februar, Literaturcafè, Gunter Frey. Donnerstag, 9. Februar, Fitness-Alltags-Test Mechthild Probstfeld, Tel. mehr...

Weitere Artikel

Verbandsgemeinde Bad Breisig: Vorstandswahlen bei der FWG

Hans-Josef Marx bleibt 1. Vorsitzender

Bad Breisig. Hans-Josef Marx wird auch die nächsten drei Jahre das Amt des Vorsitzenden der FWG Verbandsgemeinde Bad Breisig bekleiden. Bei der Jahreshauptversammlung im Breisiger Hotel „Zur Mühle“ wurde der bereits seit dem Jahr 1992 als Vorsitzender an der Spitze der Verbandsgemeinde-FWG stehende Gönnersdorfer bei den turnusmäßigen Neuwahlen von den 28 anwesenden Mitgliedern einstimmig wiedergewählt. mehr...

Bauernverein Kruft lädt ein

Bauernball in Kruft

Kruft. Am 14. Januar ist es wieder einmal so weit, der traditionelle Bauernball findet um 20 Uhr in der Vulkanhalle in Kruft statt. Für musikalische Unterhaltung sorgt Paula Andress & Showband. Ein Höhepunkt des Abends ist die große Verlosung mit vielen wertvollen Sachpreisen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. mehr...

Ein besonderes Konzert zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit

Zeit der Stille

Bachem. Am Sonntag, 18. Dezember, findet um 17 Uhr ein Konzert des Männerchores Bachem 1904 e.V. in der St. Anna Kapelle in Bachem statt. Die Kirche wird in ein stimmungsvolles Licht gebracht werden, um die Besucher zu verzaubern und auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen. Eine Geschichte, die von einem der Sänger vorgetragen wird, und viele Liedbeiträge von Rudolf Desch, Franz Schubert, Otto Fischer und einigen anderen Komponisten, werden zu hören sein. mehr...

Weihnachtsmarkt in Bad Hönningen

Gute Organisation und tolles Programm

Bad Hönningen. Die Fußgängerzone und die Seitengassen der Stadt waren mit goldfarbenden Stroh bedeckt, wohlige Klänge, aufwendiges Kunsthandwerk und weihnachtliche Leckereien lockten am ersten Adventswochenende unzählige Besucher zum nostalgischen Weihnachtsmarkt in die Innenstadt. Es duftete nach Anis, Braten, Reibekuchen oder frisch gebackenen Waffeln. Der hübsche und heimelige Weihnachtsmarkt mit seinem romantischen Flair ist mittlerweile weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. mehr...

Eifelverein Bad Neuenahr

Jahresabschlusswanderung

Bad Neuenahr. Am Sonntag, 18. Dezember um 13:30 Uhr, findet die Jahresabschlusswanderung des Eifelvereins, Ortsgruppe Bad Neuenahr, statt. Vom Treffpunkt an der Kurgartenbrücke aus wandern die Teilnehmer durch den Neuenahrer Wald. Den Abschluss des Wanderjahres feiern die Mitglieder wie immer in der „Rheinblick-Hütte“. Wanderer und Nicht-Wanderer treffen sich dort um 15 Uhr. Es wird darauf hingewiesen, geeignete Becher für Glühwein mitzubringen. mehr...

Service
Anzeige
Kommentare
Uwe Klasen:
Und schon wieder wird auf andere die eigene, vermeintlich richtige, Einstellung zu irgendwas projiziert ohne das gesamte zu Überblicken. Ich selbst lehne aus persönlichen Gründen Zirkus ab, würde aber niemals anderen diese Einstellung aufzwingen oder deswegen einem Zirkus versuchen seine Grundlagen zu nehmen. Schnell schießt man bei dieser Diskussion übers Ziel hinaus und befindet sich in einem Bereich der Intoleranz. Aus einem falschen ethischen Verständnis heraus wird in diesem Bericht hier den Menschen der Zirkusbetriebe unterschwellig vorgeworfen, das Wohl ihrer Tiere nicht zu beachten. Zumeist ist das Gegenteil der Fall, aber Faktenresistenz ist ein Zeichen unserer Zeit, Hauptsache das eigene Wohlgefühl umgesetzt!
juergen mueller:
Frage:"WARUM wird der Weihnachtscircus, ein Circus generell, überhaupt noch besucht, solange TIERE in die Vorstellung involviert sind?" Demos alleine bringen nichts - aber mit Sicherheit ein bleibender Boykott.
Pierre Oster :
Stolz dürfen diejenigen, die den Frevel am Baumbestand in der Birkenallee zu verantworten haben, wahrlich nicht sein. Sie sollten sich eher schämen, einen solchen Kahlschlag zugelassen zu haben. Hier wurde eine bisher ansehnliche Straße in eine sterile Anliegerstraße verwandelt. Es macht einen fassungslos mit ansehen zu müssen, mit welcher Ignoranz die Natur und die Umwelt behandelt wird. Die Parteien, die so etwas zulassen, sollten sich fragen, ob die Sicherung einiger weniger Wählerstimmen wichtiger ist, als die weitergehenden Interessen der Allgemeinheit am Erhalt eines natürlichen Umfeldes. Man kann nur hoffen, dass mittlerweile auch viele Bürger spüren, dass hier in Swisttal bezüglich der Erhaltung der Natur und Umwelt einiges schief läuft. Es könnte daher nie schaden, einmal die Parteien zu unterstützen, die sich für den Erhalt der Natur einsetzen.
Karl-Heinz Peters:
Die Fällungsentscheidung ist für die Gemeinde Swisttal und die befürwortenden Mitglieder im Umwelt-, Wirtschaftsförderungs- und Energieausschuss von CDU, SPD, FDP und BfS in keinster Weise geeignet, sich in Stolz oder Hochgefühl zu schwellen. Es ist eine Schande, wie heute sinnvolle Entscheidungen der Vergangenheit ohne Not der Baumsäge geopfert werden.
Karl-Heinz Peters:
Es zeigt sich wieder einmal, dass wir uns als Verantwortliche in der ländlich geprägten Flächengemeinde Swisttal noch viel stärker für eine Selbstverpflichtung zur Erhaltung wertvoller Gehölze einsetzen müssen. Es ist nicht zu unterstellen, dass die politischen Kräfte, die zur Zeit noch Schutzmaßnahmen für alten Baumbestand auf Gemeinde- und Privatgrund als überflüssig und sperriges Regelwerk abtun, solche willkürlichen und frevlerischen Aktionen weiter billigen werden. Nicht anklagen, sondern aufklären und Gesprächsbereitschaft zeigen, ist das Gebot der Stunde. Ich appelliere daher an die Kolleginnen und Kollegen der CDU, der SPD, der FDP und der BfS ihren Widerstand gegen eine Schutzregelung für alte Baumgehölze aufzugeben und zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion "Die Swisttaler" schnellstmöglich und ergebnisausgerichtet an einer Resolution zum Schutz erhaltenswerten Baumbestands mitzuarbeiten.
Regionale Kompetenzen
 
Lesetipps
GelesenBewertet