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SWR-Fernsehen Landesschau: „Menschenskinder“

14-jähriger Pianist aus Bad Hönningen im SWR-Fernsehen

Am Montag, 9. November um 18.45 Uhr

14-jähriger Pianist aus Bad
Hönningen im SWR-Fernsehen

Der 14-jährige Jazzpianist Lars Koppenhöfer aus Bad Hönningen am Klavier.Foto: privat

27.10.2015 - 13:14

Bad Hönningen. Das SWR-Fernsehen sendet in der Landesschau in seiner Reihe „Menschenskinder“ ein Porträt des 14-jährigen Jazzpianisten Lars Koppenhöfer aus Bad Hönningen am Montag, 9. November um 18.45 Uhr. Der Sender stellt einmal im Jahr außergewöhnliche junge Menschen aus Rheinland-Pfalz mit besonderen Talenten in Sport, Schauspiel und Musik vor. Das Fernsehen ist auf Lars aufmerksam geworden, weil er einer von wenigen Pianisten in Deutschland ist, der neben dem Swing den Stil des Harlem-Stride-Pianos beherrscht, welcher in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts entstand. Bei dieser sehr schnellen und schwierigen Klaviertechnik übernimmt die linke Hand die Funktion von Bass und Harmonie, während die rechte Hand darüber die Melodie spielt bzw. improvisiert.

„Ich liebe das Klavier einfach. Darauf Jazzmusik zu spielen ist total spannend“, antwortet Lars, wenn er gefragt wird, warum er gerade diese Art der Musik mag. Obwohl er seit weniger als vier Jahren Klavier spielt, kann der junge Musiker schon beachtliche Erfolge vorweisen. So wurde er bereits zu mehreren Festivals und Konzerten eingeladen, um dort zu spielen. Seine beiden längsten Reisen führten ihn nach Leipzig, wo er im März im großen MDR-Orchestersaal auf dem 6. Internationalen Jugend-Jazz-Festival und im Juni auf der Hauptbühne bei der 1000-Jahrfeier der Stadt gastierte. Inzwischen sind etliche Größen der internationalen Jazzszene auf Lars aufmerksam geworden und fördern ihn wegen seines besonderen Talents, oder laden ihn zu Events ein.

So besuchte er im letzten Jahr Norwegen, um dort an einer Session mit dem X-Faktor-Gewinner teilzunehmen. An der Musikhochschule in Frankfurt erhält er seit einiger Zeit Förderung von Professor Christoph Spendel, der Lars enormes Potenzial erkannt hat. Dass der SWR ihn für seine Sendereihe ausgewählt hat, findet Lars großartig. Immerhin werden in jedem Jahr nur fünf talentierte junge Menschen präsentiert.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Und schon wieder wird auf andere die eigene, vermeintlich richtige, Einstellung zu irgendwas projiziert ohne das gesamte zu Überblicken. Ich selbst lehne aus persönlichen Gründen Zirkus ab, würde aber niemals anderen diese Einstellung aufzwingen oder deswegen einem Zirkus versuchen seine Grundlagen zu nehmen. Schnell schießt man bei dieser Diskussion übers Ziel hinaus und befindet sich in einem Bereich der Intoleranz. Aus einem falschen ethischen Verständnis heraus wird in diesem Bericht hier den Menschen der Zirkusbetriebe unterschwellig vorgeworfen, das Wohl ihrer Tiere nicht zu beachten. Zumeist ist das Gegenteil der Fall, aber Faktenresistenz ist ein Zeichen unserer Zeit, Hauptsache das eigene Wohlgefühl umgesetzt!
juergen mueller:
Frage:"WARUM wird der Weihnachtscircus, ein Circus generell, überhaupt noch besucht, solange TIERE in die Vorstellung involviert sind?" Demos alleine bringen nichts - aber mit Sicherheit ein bleibender Boykott.
Pierre Oster :
Stolz dürfen diejenigen, die den Frevel am Baumbestand in der Birkenallee zu verantworten haben, wahrlich nicht sein. Sie sollten sich eher schämen, einen solchen Kahlschlag zugelassen zu haben. Hier wurde eine bisher ansehnliche Straße in eine sterile Anliegerstraße verwandelt. Es macht einen fassungslos mit ansehen zu müssen, mit welcher Ignoranz die Natur und die Umwelt behandelt wird. Die Parteien, die so etwas zulassen, sollten sich fragen, ob die Sicherung einiger weniger Wählerstimmen wichtiger ist, als die weitergehenden Interessen der Allgemeinheit am Erhalt eines natürlichen Umfeldes. Man kann nur hoffen, dass mittlerweile auch viele Bürger spüren, dass hier in Swisttal bezüglich der Erhaltung der Natur und Umwelt einiges schief läuft. Es könnte daher nie schaden, einmal die Parteien zu unterstützen, die sich für den Erhalt der Natur einsetzen.
Karl-Heinz Peters:
Die Fällungsentscheidung ist für die Gemeinde Swisttal und die befürwortenden Mitglieder im Umwelt-, Wirtschaftsförderungs- und Energieausschuss von CDU, SPD, FDP und BfS in keinster Weise geeignet, sich in Stolz oder Hochgefühl zu schwellen. Es ist eine Schande, wie heute sinnvolle Entscheidungen der Vergangenheit ohne Not der Baumsäge geopfert werden.
Karl-Heinz Peters:
Es zeigt sich wieder einmal, dass wir uns als Verantwortliche in der ländlich geprägten Flächengemeinde Swisttal noch viel stärker für eine Selbstverpflichtung zur Erhaltung wertvoller Gehölze einsetzen müssen. Es ist nicht zu unterstellen, dass die politischen Kräfte, die zur Zeit noch Schutzmaßnahmen für alten Baumbestand auf Gemeinde- und Privatgrund als überflüssig und sperriges Regelwerk abtun, solche willkürlichen und frevlerischen Aktionen weiter billigen werden. Nicht anklagen, sondern aufklären und Gesprächsbereitschaft zeigen, ist das Gebot der Stunde. Ich appelliere daher an die Kolleginnen und Kollegen der CDU, der SPD, der FDP und der BfS ihren Widerstand gegen eine Schutzregelung für alte Baumgehölze aufzugeben und zusammen mit Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion "Die Swisttaler" schnellstmöglich und ergebnisausgerichtet an einer Resolution zum Schutz erhaltenswerten Baumbestands mitzuarbeiten.
Regionale Kompetenzen
 
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