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DIE LINKE. Ahrweiler begrüßt neue Entwicklung zum Thema TWIN

Neubau oder Sanierung des Hallenbades wird noch mal geprüft

22.06.2015 - 17:25

Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Als Mitglied des Kreistages für DIE LINKE., aber besonders auch als Bürgerin freue ich mich über die Empfehlung der beiden Ausschüsse, noch einmal alle Varianten zum Thema Neubau oder Sanierung des Hallenbades TWIN zu prüfen und danach einen bürgernahen Beschluss zu fassen, der allen Beteiligten, aber auch den städtischen Finanzen gerecht wird“, so Marion Morassi.

„Das TWIN in seiner besonderen Kombination aus Hallen- und Freibad ist meiner Meinung nach nicht durch ein reines, funktionales Hallenbad an anderer Stelle zu ersetzen. Es wurde in der Vergangenheit leider viel zu wenig für eine attraktive Vermarktung des Objektes TWIN getan, weder durch die Reparatur der defekten Rutsche, noch durch einen professionellen, ansprechenden Internetauftritt, wie es ihn für die Ahrtermen gibt.

Auch die im Stadtrat getroffenen Entscheidungen zum Neubau und der Standortfrage lassen für mich die nötige Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern vermissen. Erst durch die Gründung der Bürgerinitiative „Rettet das TWIN“, in der ich mich als Bürgerin engagiere und den Protest diverser anderer Gruppen und Vereine bewegt sich nun etwas.“ Stadtratsmitglied Wolfgang Huste, DIE LINKE, ergänzt: „Ich begrüße das Engagement der Bürgerinitiative. Sie praktiziert das, was ich im Stadtrat vermisse: Eine Oppositionshaltung zu Gunsten der hier lebenden Menschen, die auch Transparenz und damit Öffentlichkeit bei allen städtischen Planungen einfordert. Dass die Bürgerinitiative wirkt, erkenne ich daran, dass der Stadtrat als auch die Verwaltung nun zurückrudert und alles noch einmal genau prüfen möchte, ob es nicht doch noch Alternativen zu einem Abriss des TWIN, respektive zu einem Neubau in Bachem gibt.“

Beide sind sich einig: „Noch ist es nicht zu spät, gemeinsam mit der Bevölkerung und dem Stadtrat zu einer für alle Beteiligten zufriedenstellenden und für die Stadt bezahlbaren Lösung zu kommen.“

Marion Morassi und

Wolfgang Huste, Kreissprecher

für DIE LINKE. KV Ahrweiler

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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