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Rotwildhegegemeinschaft Hohe Acht-Kesseling gegründet

Untere Jagdbehörde wird entlastet

29.07.2013 - 15:34

Dernau/Region. Kürzlich wurde in Dernau die Rotwildhegegemeinschaft Hohe Acht-Kesseling etabliert. Das Landesjagdgesetz sieht vor, dass unter anderem für das Rotwild sogenannte Hegegemeinschaften zu bilden sind. Diese Hegegemeinschaften sind von der Oberen Jagdbehörde abzugrenzen. Im Kreis Ahrweiler hat sich dieses Szenario aufgrund von verschiedenen Umständen über einen längeren Zeitraum hingezogen. Seit Anfang des Jahres jedoch stehen die Grenzen fest und die Abgrenzungsverfügung ist bestandskräftig.

Die Rotwildhegegemeinschaft Hohe Acht-Kesseling umfasst rund 60 Reviere von A wie Adenau bis W wie Weibern-West. Sie deckt eine Fläche von knapp 24.000 Hektar ab.

Auf der konstituierenden Versammlung am Samstag hat sich die Rotwildhegegemeinschaft zunächst eine Satzung gegeben. Innerhalb dieser Satzung hat sie von ihrem Recht Gebrauch gemacht, einen fünfköpfigen Vorstand zu wählen.

Vorsitzender der Rotwildhegegemeinschaft wurde Ralf Mocken, der auch den Rotwildring Mayen-Koblenz leitet. Ihm zur Seite stehen die Beisitzer Winand Schmitz, Manfred Dirkes, Elke Langewiesche und Dr. Gitta Werner. Als Vertreter der Eigenjagdbesitzer wird Ortsbürgermeister Flügge aus Kesseling dem Vorstand ohne Stimmrecht angehören ebenso wie für die Jagdgenossenschaften Karl Gies aus Staffel.

Anders als bei den bisher existierenden freiwilligen Hegegemeinschaften handelt es sich bei der Rotwildhegegemeinschaft Hohe Acht-Kesseling um eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Diese Hegegemeinschaft verfügt daher über wesentlich mehr Kompetenzen, hat aber auch mehr Pflichten zu tragen als die freiwilligen Hegegemeinschaften.

Die Aufgaben gliedern sich von der Förderung der Zusammenarbeit der Revierinhaber, der Verpächter und Forstbehörden über die Schätzung des Erhaltungszustands bis hin zur Beteiligung an öffentlichen Planungen und mehr. Wesentliche Zeit wird die Rotwildhegegemeinschaft darauf verwenden, die Abschusspläne festzulegen, den Abschuss zu kontrollieren (durch körperlichen Nachweis) und die Abschusslisten zu führen. Die letzteren Aufgaben lagen bisher bei der Unteren Jagdbehörde, die insoweit teilweise entlastet wird.

Im Kreis Ahrweiler spielt das Rotwild eine große Rolle. Im letzten Jahr sind allein 1591 Stücke erlegt worden, davon der größte Teil auf dem Gebiet der jetzt gegründeten Rotwildhegegemeinschaft Hohe Acht-Kesseling.

Für die Höhe der Jagdpachteinnahmen spielt die Qualität der Rotwildreviere die entscheidende Rolle. Damit ist das Rotwild auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Kreis Ahrweiler. Vor allem aber ist das Rotwild Teil der Natur. Es ist die größte heimische Säugetierart.

Die Hirschbrunft ist ein ergreifendes Naturereignis. Die Hege dieser Wildart ist, wie der Name bereits sagt, das Ziel der Rotwildhegegemeinschaft.

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Kommentare
Stefan Werle:
Leider ist dieser Leserbrief nicht ganz objektiv. Herr Seifert hat in vielen Dingen den Finger auf die Wunde gelegt. Der jetzige Ortsbürgermeister hat in vielen Bereichen (Leyberghalle, Straßenbau) nur noch das umgesetzt was Herr Seifert und die vorherigen Gemeinderäte vorbereitet hatten. Es zeigt sich auch in der jetzigen Gemeindearbeit, dass nur noch verwaltet wird nicht agiert.
juergen mueller:
Ja, ein Ortsbeirat für jeden Stadtteil wäre sinnvoll ... allerdings unter der Voraussetzung, dass er auch in Entscheidungen mit eingebunden wird, die den Stadtteil betreffen ... und nicht so wie in RÜBENACH, wo die örtliche Politik, auch noch im ORTSBEIRAT vertreten, eine Einbindung des Ortsvorstehers einfach mal so vergisst (von einer Einbindung der BÜRGERINITIATIVE "Lebenswertes Rübenach" abgesehen, die sich seit Jahren Probleme des Ortes annimmt, was eigentlich Aufgabe der örtlichen, wie auch Stadtpolitik sein sollte, aber eine einvernehmliche Zusammenarbeit mit dieser ablehnt). Ein Ortsbeirat ist das Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Politik, aber nicht deren Ableger und gewiss nicht dafür da, über Entscheidungen erst dann informiert zu werden, wenn es politisch in den Kram passt. Wenn dem so wäre, dann wäre mir persönlich eine aktive und rührige Bürgerinitiative zehnmal lieber, die ihre ehrenamtliche Arbeit unabhängig und frei jeglicher Beeinflussung durchführen kann.
juergen mueller:
Diese sogen. menschgemachten Gefangenenschaftsflüchtlinge (als Ziergeflügel gehalten), beschäftigen seit Monaten die Medien. Mittlerweile in allen Bundesländern sind Brutvorkommen nachgewiesen, Tendenz steigend. HAUPTNAHRUNG: Gräser/Getreidefelder, auch angelegte Mieten der Landwirte. Aufgrund der hohen Nachwuchsrate (zerstört man ein Gelege, entsteht sofort ein Nachgelege) ist eine Ausbreitung flächendeckend zu erwarten, auch aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit, Vermehrungsrate u. ihrer Aggression anderen Tierarten (vor allem Wasservögel) gegenüber (sie besetzen sogar Storchen-/Falkennester). TIERSCHUTZ hat GRENZEN. Der Schutz der Gänse kann nicht eine Bedrohung anderer Tierarten zur Folge haben. Mit dem Wandel unserer Gesellschaft im Umgang mit der TIERWELT hat sich auch der TIERSCHUTZ gewandelt. Wir sind soweit ge(ver)kommen, dass wir unsere Eingriffe in die Tierwelt so oder so (auch mit Bejagen) beheben müssen. Wer das nicht begreift, versteht auch wandelbaren Tierschutz nicht.
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