Verbandsgemeinde Asbach erhält Außenstelle der unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Neuwied

Bürgernähe wird durch das neue Vor-Ort-Angebot weiter gewährleistet

Landrat Hallerbach: Beispiel könnte als Modell für Linz dienen

Bürgernähe wird durch das neue Vor-Ort-Angebot weiter gewährleistet

Die Verbandsgemeinde Asbach erhält eine Außenstelle der unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Neuwied. Dies teilten Landrat Achim Hallerbach und der beim Kreis zuständige Baudezernent, der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert sowie Verbandsgemeindebürgermeister Michael Christ mit. Das Foto zeigt in vorderer Reihe von rechts nach links: Bürgermeister Michael Christ, Landrat Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, Ortsbürgermeister Josef Rüddel und Ortbürgermeisterin Margret Wallau; von rechts nach links in hinterer Reihe: Ortsbürgermeisterin Jutta Wertenbruch, 1. Beig. der VG Asbach Konrad Peuling, Friedhelm Lorscheid und Stefan Birkenbeil / Untere Bauaufsichtsbehörde Kreisverwaltung Neuwied und André Gottschalk/Bauamtsleiter der VG Asbach.Foto: Kreisverwaltung

12.01.2018 - 12:54

Kreis Neuwied. Die Verbandsgemeinde Asbach erhält eine Außenstelle der unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Neuwied. Dies teilten Landrat Achim Hallerbach und der beim Kreis zuständige Baudezernent, der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert sowie Verbandsgemeindebürgermeister Michael Christ mit. Alle Beteiligten sehen hierin eine Beibehaltung des bisherigen bürgernahen Services vor Ort.

Hintergrund: Nach einer Entscheidung des rheinland-pfälzischen Finanzministeriums waren die Teilaufgaben der unteren Bauaufsichtsbehörde bei der Verbandsgemeinde Asbach zum Jahreswechsel wieder zurück zur Kreisverwaltung Neuwied gegangen, was zwangsläufig zu einer wohnortfernen Situation geführt hätte.

„Nachdem nun auch die Linzer und Puderbacher Bauvorhaben wieder zentral im Kreishaus in Neuwied bearbeitet werden, nimmt der Landkreis damit wieder für alle Verbandsgemeinden die kompletten Aufgaben der unteren Bauaufsichtsbehörde wahr“, teilte Landrat Achim Hallerbach mit.

Allerdings wurde bereits im Vorfeld sowohl von Seiten der Verbandsgemeinde Linz wie auch von der Verbandsgemeinde Asbach um die Einrichtung eines wohnortnahen Beratungsservice gebeten, der den Bürgerinnen und Bürgern wie auch den Planungsbüros zur Verfügung stehen. Bei einem gemeinsamen Arbeitstreffen mit Landrat Achim Hallerbach und dem jetzt beim Kreis neu zuständigen Baudezernenten Michael Mahlert wurden die Rahmenbedingungen für Asbach festgelegt. „In den Räumen der Verbandsgemeindeverwaltung Asbach wird eine Außenstelle der unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Neuwied eingerichtet, die zu den gewohnten Öffnungszeiten der Verwaltung ein komplettes Beratungs- und Serviceangebot zur Verfügung stellt“, so Michael Mahlert. „Dazu gehört neben einer umfassenden Bauberatung auch die Bearbeitung von Bauanträgen sowie auch die von Bürgerinnen und Bürgern gewünschten Ortstermine. Ebenso wird ein Mitarbeiter der Kreisverwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen“, ergänzte Landrat Hallerbach.

Verbandsgemeindebürgermeister Michael Christ zeigte sich ebenso wie die anwesenden Ortsbürgermeisterinnen Margret Wallau (Buchholz) und Jutta Wertenbruch (Neustadt) sowie Ortsbürgermeister Josef Rüddel (Windhagen) über diese Lösung sehr erfreut. „Für die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Asbach ändert sich somit nichts, es bleiben die kurzen Wege, sowie die kurzen Bearbeitungszeiten erhalten“, so Bürgermeister Michael Christ. „Das neue Serviceangebot startet in der zweiten Januarwoche und kann ggf. auch als mögliches Modell für die Verbandsgemeinde Linz dienen“, so Landrat Hallerbach. „Ein entsprechendes Gesprächsangebot liegt der Verbandsgemeinde Linz bereits vor“.

Pressemitteilung Kreisverwaltung Neuwied

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Kommentare
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
Claus:
Eine sehr schöne Idee, mal so einen Rückblick mit eher regionalen/lokalen Persönlichkeiten zu füllen. Welche ehemaligen Stars gehen mussten, kommt in zig Sendungen und Zeitungen vor. Der gesellschaftliche Nutzen der hier genannten ist wahrscheinlich noch höher zu bewerten. Danke dafür.
Service
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