Nachwuchsförderung im Caritas Zentrum in Mendig

„Die Arbeit bereitet mir viel Freude”

Martha Felizitas Brötz arbeitet als Erzieherin im Anerkennungsjahr

„Die Arbeit bereitet
mir viel Freude”

Martha Felizitas Brötz (mitte) mit Bewohnern im Wohnheim St. Elisabeth in Mendig. Foto: Caritas Zentrum, Mendig)

14.01.2018 - 12:05

Mendig. Die St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH bietet jungen Menschen weitaus mehr berufliche Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten als die klassische Ausbildung. So absolviert Martha Felizitas Brötz derzeit im Caritas Zentrum in Mendig ihr Anerkennungsjahr zur staatlich anerkannten Erzieherin. Die 20-jährige Mayenerin berichtet über ihre Tätigkeit in der Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung:


Zweijährige Ausbildung zur Sozialassistenz


„Nach meiner zweijährigen Ausbildung zur Sozialassistenz an der Carl-Burger-Schule in Mayen habe ich dort 2015 eine weitere dreijährige Ausbildung zur Erzieherin in der Fachrichtung Sozialpädagogik begonnen.

Die ersten beiden Jahre bestanden aus dem fachschulischen Teil mit zwei integrierten Blockpraktika in sozialpädagogischen Einrichtungen. Im dritten Jahr folgt nun die fachpraktische Ausbildung, das sogenannte Anerkennungsjahr. Bereits während meiner Ausbildung zur Sozialassistenz konnte ich erste Eindrücke von den verschiedenen beruflichen Möglichkeiten im sozialen Bereich sammeln. Auch während der Erzieherausbildung hat sich meine Perspektive, in welchem Bereich ich letztendlich einmal arbeiten möchte, nochmals geändert. Über die Erfahrungen aus mehreren Praktika, die ich unter anderem im Caritas Zentrum absolvieren durfte, habe ich mich dazu entschlossen, meinen zukünftigen beruflichen Schwerpunkt in den Bereich der Arbeit mit Menschen mit Behinderung zu legen.


Vielseitiges Tätigkeitsfeld


Seit 1. August 2017 bin ich nun im Rahmen meines Anerkennungsjahres im Wohnheim St. Elisabeth des Caritas Zentrums in Mendig tätig. Das Tätigkeitsfeld ist sehr vielseitig und hat pädagogische, pflegerische und administrative Schwerpunkte. Der alltägliche Umgang mit Menschen verschiedener Altersgruppen hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht. Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder psychischen Behinderung sind dabei in besonderer Weise auf Unterstützung und Begleitung im Alltag angewiesen. Meine Aufgabe besteht darin, diesen Menschen in ihrem gesamten Tagesablauf assistierend zur Seite zu stehen und sie bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen. Ich bin mir sicher, dass ich in meinem Anerkennungsjahr noch vieles dazulernen werde und meine Kompetenzen stärker ausbauen kann. Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung bereitet mir viel Freude. Die Vielfältigkeit und die Abwechslung der Aufgaben überraschen mich jeden Tag aufs Neue. Ich bin mir sicher, mein zukünftiges Berufsfeld als Erzieherin gefunden zu haben und auch nach Beendigung meines Anerkennungsjahrs weiterhin als Fachkraft in diesem Bereich tätig sein zu wollen.


Praxisstelle wird selbst ausgesucht


Das Anerkennungsjahr schließt sich an die schulische Ausbildung an und wird in Vollzeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung absolviert. Die Absolventen suchen sich ihre Praxisstelle selbst aus und schließen mit dieser und der ausbildenden Schule einen Vertrag ab. Das Anerkennungsjahr endet mit einer Prüfung, die sich auf die einjährige Tätigkeit bezieht. Im Caritas Zentrum werden Erzieher im Anerkennungsjahr in den verschiedenen Wohnbereichen und in der Tagesförderstätte eingesetzt. Neben täglichen Aufgaben in der Begleitung der Bewohner übernehmen sie pädagogische Praxisaufgaben und angeleitete Tätigkeiten. Unterstützt werden sie dabei von erfahrenen pädagogischen Fachkräften. Diese Praxisanleiter stehen den Absolventen bei fachlichen wie persönlichen Belangen jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung.

Pressemitteilung

St. Raphael Caritas Alten-

und Behindertenhilfe GmbH

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Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
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