Provenzalischer Markt zog in Remagen die Besucher in Scharen an

Die Düfte und Geschmäcker des Südens

19.06.2017 - 15:45

Remagen. Wie jedes Jahr war auch beim 15. Lebenskunstmarkt in Remagen der original provenzalische Markt in der Josefstraße ein wahrer Publikumsmagnet. Schon am Freitagnachmittag boten Markthändler, die sonst auf den Märkten in Aix-en-Provence, Marseille und Avignon stehen und jährlich exklusiv nach Remagen anreisen, an ihren Ständen das Flair des Mittelmeerraums. Und Insider wissen das. Sie kommen schon am Freitag, um in aller Ruhe und mit viel Genuss den Markt der Provence zu erobern.

Und schon in der Nähe der Josefstraße lockte der Duft. Es roch nach Gewürzen, es roch nach Lavendel, es roch herzhaft und süß. Am Wochenende herrschte dann bei hochsommerlichen Temperaturen absoluter Hochbetrieb auf dem Markt der Provence. Die Stände der südfranzösischen Gäste zauberten mediterrane Atmosphäre in die Fußgängerzone. Dicht umlagert waren ständig die Stände mit Leckereien und weiteren Angeboten aus der Provence. Es durfte probiert und gekostet werden. Es gab kaum Menschen, die sich den Genüssen entziehen konnten. Fast alle zogen mit gefüllten Tüten weiter. Die Spezialitäten – Wurst und Käse, süßes und pikantes Kleingebäck, Brot, Marmeladen, Senfe, provenzalische Liköre, Pastis, Nougat, pikante Oliven in Vielfalt und kostbares Olivenöl sowie Gewürze – ließen den Besuchern regelrecht das Wasser im Munde zusammenlaufen. Dazu gab es Wein von der Domaine la Tuilière und weitere Spezialitäten für die mediterrane Küche zuhause.

Für das südländische Ambiente in der heimischen Wohnung hielten die Händler provenzalische Stoffe in traditionellen, aber auch ganz modernen Designs ebenso wie Dekorationsgegenstände, handbemalte Miniaturhäuschen, Duftessenzen, Lavendelprodukte und feine Seifen bereit. Ergänzt wurde das provenzalische Sortiment durch Keramiken, Tees und Gewürze aus Marokko, ein umfangreiches Sortiment an Trockenfrüchten und Flammkuchen, der in einem original französischen Citroën-Camion gebacken wurde.

Stark frequentiert, vor allem am Samstag und Sonntag, waren die Stände mit kulinarischen Angeboten. Auf dem Marktplatz lockten nicht nur die Außengastronomien, deren Bestuhlung am Sonntag ständig voll besetzt war, sondern auch an den Ständen vom Hotel Haus Oberwinter und Casa Antonio Lopez und Au soleil du Sud herrschte großer Andrang. „So viel Paella habe ich noch nie verkauft“, resümierte Antonio Lopez. Ebenso Hochbetrieb herrschte bei den Gastronomen in der Innenstadt. Auch die Stände mit Longdrinks und Weinen, mit den belgischen Pommes frites, die französischen Spezialitäten von Jean-Marie Dumaine oder die spanischen Tapas des Hotels Anker kamen bestens an.

Durchgängig belegt waren auch die Außenbestuhlungen der Bäckereien und Cafés. Überall, wo es etwas zu genießen gab, herrschte Andrang. Die Marktbesucher genossen eine Vielfalt wie ganz selten. Selbst in der Kulturwerkstatt fand der Kuchen mit Kaffee reißenden Absatz. Und wie von Wirtschaftsförderer Marc Bors zu hören war, kündigten sich dank des enormen Erfolgs die Gäste aus der Provence auch schon für den Lebenskunstmarkt im kommenden Jahr an.

AB

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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