In Brohl engagieren sich Handwerker für ihre Kirche

Die Kirchentür der St. Nikolauskirche ist wie „neu“

24.08.2016 - 17:00

Brohl. Ohne ehrenamtliche Mitarbeit geht es nicht. Kirchen und viele andere Einrichtungen sind vom Engagement ihrer Nutzer und Mitglieder abhängig. So auch in Brohl. Während der Altar im Osten steht, ist die Kirchentür auf der West-, der Wetterseite der unmittelbaren Witterung, (Sonne Regen und Schnee) ausgesetzt. Dies hat seit der Kirchenrenovierung vor elf Jahren seine Spuren hinterlassen. Die Außenseite war sehr stark verwittert und der Holzkitt in den Fugen teilweise herausgefallen, sodass der Wind durchblies.

Peter Schmitt aus Brohl, Maler und Lackierer von Beruf, wollte sich dies nicht länger mit ansehen. Im Frühjahr bot er dem Küster, Herrn Toni Härig, gegen Erstattung der Materialkosten an, die Kirchentür kostenfrei zu renovieren. Beruflich hat Schmitt ständig mit ähnlichen Arbeiten zu tun. Der ehemalige, Pfarrer Dr. Malburg, gab grünes Licht. Die Sanierungsarbeiten mussten bis in die dritte Augustwoche verschoben werden, da für diese Arbeiten eine stabile Schönwetterlage erforderlich ist. Dann gehen beide, Peter Schmitt und Toni Härig, an die Arbeit. Sie hängen die beiden Türflügel aus und legen sie auf Arbeitsböcke vor der Kirche ab. Metallbeschläge, Türgriffe und Blenden werden abgeschraubt. Wegen der vielen Ornamente und Rundungen ist im Schwerpunkt Handarbeit angesagt. Schleifmaschinen können nur an wenigen glatten Stellen eingesetzt werden. Die beiden bearbeiten mit großem Eifer die stark verwitterten Stellen mit Schmirgelpapier und Stahlwolle. Auch der obere, feststehende Teil des Portals wird derselben Behandlung unterzogen. Die Fugen, aus denen sich der Holzkitt gelöst hat, werden nach den Schleifarbeiten, gereinigt und wieder verfüllt. Dann erfolgt eine gründliche Grundreinigung mit Staubsauger und Pressluft. Danach kann Peter Schmitt endlich eine Grundierung auftragen. Am späten Abend, als die Grundierung abgetrocknet war, werden die Türflügel wieder eingehängt. An den darauf folgenden Tagen werden alle Holzteile dreimal in Handarbeit angeschliffen und mit einer Beschichtung versehen. Nach dem Trocknen der Endbeschichtung werden die Metallbe-schläge, Türgriffe und Blenden, zwischenzeitlich gereinigt und poliert, wieder angeschraubt. Die Kirchentür sieht wieder aus wie „neu“.

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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