Neue Weinmajestäten in Remagen vorgestellt

Dinah Seiny bestand die Feuerprobe

Dinah Seiny bestand die Feuerprobe

Bürgermeister Herbert Georgi, Weinprinzessin Lena Selbach, Weinkönigin Dinah Seiny, Weinprinzessin Eva Selbach und Touristinfo-Leiter Marcel Möcking. Foto: AB

22.08.2017 - 08:44

Remagen. Mit herzlichem Applaus im geschmückten Rathauskeller empfangen wurden am Freitagabend die neue Weinkönigin Dinah Seiny und ihre Weinprinzessinnen Lena und Eva Selbach. Alle drei stammen aus der Familie Selbach und sind Cousinen. Mit dabei waren natürlich die Eltern und Verwandten der neuen Majestäten, die am Weinfestsamstag in Remagen um 16 Uhr vor großem Publikum proklamiert werden.

Vor der offiziellen Vorstellung durch Bürgermeister Herbert Georgi begrüßte Verkehrsamtsleiter Marcel Möcking in den Katakomben des Rathauses die Familien der neuen Weinregentinnen, die Vertreter der Vereine, die Vertreter der Ratsfraktionen, die Abordnungen der Banken und Sparkassen, die stellvertretende Ortsvorsteherin Christine Wießmann, den Bürgermeister Herbert Georgi und die scheidenden Weinregentinnen, Weinkönigin Lea Lüdenbach und ihre Prinzessinnen Julia und Hannah, die am Weinfestfreitag am Abend offiziell verabschiedet werden, begrüßt.

Doch um die aufgeregten neuen Weinregentinnen nicht allzu sehr auf ihren ersten Auftritt warten zu lassen, wurden sie unter Applaus auf die Treppen geleitet. Bürgermeister Herbert Georgi stellte die charmante Weinkönigin, die scheinbar immer ein Lächeln auf ihren Lippen hat, Dinah Seiny, und die ebenso charmanten Weinprinzessinnen Lena Selbach und Eva Selbach dem gut gelaunten Publikum vor.


Eine Regentin mit Liebe zu Musik und Tanz


Weinkönigin Dinah Seiny wird vom Spielmannszug Rheinklänge gestellt. Besonders die stets gute Laune und das Lächeln der Weinkönigin schien den Stadtchef zu begeistern. Dinah Seiny ist 22 Jahre jung, im Sternzeichen des Stiers geboren, und Mitglied im Spielmannszug Rheinklänge, im Stadtsoldatenkorps Remagen und im Turnverein Remagen. Sie ist im TV Trainerin für Mädchengeräteturnen, aktive Musikerin und Ausbilderin für Querflöte beim Spielmannszug. Zudem ist sie ehrenamtliche Betreuerin bei der Ferienwoche in Remagen. Nach dem Abitur begann sie eine Ausbildung zur Technischen Systemplanerin in Ausrüstungs- und Versorgungstechnik. Derzeit ist sie Auszubildende im Energiebüro Lüdemann in Remagen. Ihre Eltern sind Rita Seiny, geborene Selbach, und Djelal Seiny, ihr Bruder David Ravan Seiny. Zu Dinahs Hobbys gehören Freunde treffen, Querflöte spielen, Turnen, Show- und Gardetanz und Reiten.

Der strahlenden Weinkönigin zur Seite stehen ihre beiden Cousinen Lena und Eva als Weinprinzessinnen. Eva Selbach ist 21 Jahre jung, wohnt in Waldorf und ist im Sternzeichen des Widders geboren. Sie ist Mitglied der Waldorfer Tanzgarde und in der KG Jeckige Globistere Waldorf sowie im Katholischen Junggesellenverein Waldorf. Ihre Eltern sind Pia und Martin Selbach. Auch sie hat mit Paul einen Bruder. Ihr soziales Engagement stellt sie als Jugendtreffleitung in Waldorf und als Vorstand im JGV Waldorf unter Beweise. Auch Eva liebt es, Freunde zu treffen, zu tanzen und Musik zu hören. Eva Selbach legte die Fachhochschulreife ab und wurde zur Kauffrau im Gesundheitswesen ausgebildet. Sie arbeitet in der Rhein-Mosel Fachklinik in Andernach.

Die Dritte im Bunde ist die 19-jährige Lena Selbach, die in Burgbrohl wohnt. Ihr Sternzeichen ist Löwe, und sie ist aktiv bei der Tanzgruppe „Tanzhühner“ des TV 06 Bad Breisig. Ihre Eltern sind Elke und Markus Selbach. Auch sie hat mit Lars einen Bruder. Ebenso wie ihre Cousinen trifft sie gerne Freunde, tanzt gerne, hört Musik, spielt Keyboard, liest und ist sportlich gerne unterwegs. Sie ist noch Schülerin im Abiturjahrgang am Gymnasium Calvarienberg. Nebenher arbeitet sie als Aushilfe im Service in der Bier- und Weinstube „Eichenkamp“ im Seehotel Maria Laach. Die Feuerprobe ihrer ersten Ansprache erledigte Weinkönigin Dinah Seiny mit viel Charme und einem mitreißenden Lächeln „Eine Traube, ein Wein, die Musik, mein Verein, zusammen mit euch hier in Remagen am Rhein, was kann schöner sein“, nannte sie ihren Weinspruch und prostete den vielen Gästen im Rathauskeller zu.


Zahlreiche Gratulanten und Unterstützer


Die obligatorische Gratulationscour nahm dann mit dem bald scheidenden Wein-Dreigestirn ihren Anfang. Zahlreiche Vertreter von Vereinen, Politik und Institutionen ließen es sich nicht nehmen, dem strahlenden Wein-Dreigestirn mit Blumen, Wein und dem einen oder anderen Umschlag zur Unterstützung ihrer Regentschaft zu gratulieren. Im Anschluss genossen die vorgestellten Weinregentinnen mit ihren Gästen die edlen Tropfen, einen feinherben Mittelrhein Riesling von Dagernova, einen trockenen Grauburgunder vom Weingut Schneider aus Bad Hönningen, einen 2014er „Noblesse“ Rosé feinherb aus der Weinmanufactur Sebastian aus Rech und einen 2014er Spätburgunder trocken, ebenfalls von Sebastian, Rech.

Die Proklamation der neuen Wein-Majestäten findet am Samstag, 16. September, um 16 Uhr auf den Rathaustreppen vor großen Publikum im idyllischen Weindorf auf dem Marktplatz statt. Dort sorgen die Vereine wie gewohnt für die kulinarische Versorgung der Bürger und Gäste. AB

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Kommentare

Der Landrat brachte 500 Euro mit

Gudrun Kast :
Sehr schöner Bericht, liebe Monika Fuchs
Uwe Klasen:
Nun ja, abgesehen von den positiven Auswirkungen der Renaturierung des Bächelsbaches und den negativen Erfahrungen der Betroffenen, so kann der BUND vielleicht die Aussage ("eher mit einem Ja zu beantworten") mit Daten des Umweltbundesamtes (Monitoringbericht 2015) neu beurteilen, worin "es keine erkennbare Zunahme von Starkregen in Deutschland gebe; das Ergebnis gelte auch für den Sommer: "Die Zahl der Tage mit einer Niederschlagssumme von 20 Millimeter und mehr im Sommer ist seit 1951 nahezu unverändert geblieben". Und, lt. den Prognosen der Computermodelle zum (anthroprogonen) Klimawandel sollen ja die Sommer in Deutschland trockener werden. Wie immer, nichts genaues ist bekannt!
Kugelmann:
Demokratie lebt vom WANDEL! Macht zu lange ausgeübt, führt zu Selbstüberschätzung derer, die sie glauben zu haben. „Siegessicherheit macht nämlich leichtsinnig und TRÄGE!“ Von 49. 359 Wahlberechtigten wählten 37.653 (76,28%) den CDU-Kandidaten nicht! Das bedeutet, dass sich der neue OB in den kommenden Jahren auch wieder auf eine Mehrheit von Mitbürgern abstützen muss, die sich wenig für Kommunalpolitik interessiert sowie politisch anders orientiert ist. Das macht wie so oft deutlich, welchen Stellenwert das Amt und die Person für die Bürger Neuwieds mittlerweile (40,1 % Wahlbeteiligung) besitzen. Bei einer Wahlbeteiligung (Stichwahl) von nur noch 40,41 % wurden dann aus 11.706 Stimmen 59,56 % für ihn, was letztlich heißt, dass der zukünftige Oberbürgermeister sich auf eine ihn gewählte Minderheit/Wahlberechtigte abstützt, die in naher Zukunft auch wieder unter „Artenschutz“ gestellt wird. „Wer trägt denn nun die Verantwortung für dieses „Desinteresse? Zweifelsohne Politiker mit ihrem Auftreten und Verhalten selbst.“ Wenn die negativen Erfahrungen der Bürger beim direkten Kontakt mit Politikern und Staat überwiegen, formt sich ein Bild des Versagens, des Rückzugs und der Verärgerung. Dagegen muss die Politik vorgehen - durch das Handeln vor Ort. Insofern ist es richtig, Probleme zu benennen, die der Bürger wirklich hat. Noch besser ist es, diese auch lösen zu wollen – ohne Kompetenzgerangel. Deshalb muss es heute und zukünftig lauten „Mehr Staat wagen“. Nicht, um die Wirtschaft zu reglementieren oder die Bürger zu überwachen, sondern um dort besser zu funktionieren, wo es einen berechtigten Anspruch an den Staat gibt. Im Klartext: „Dort, wo der Bürger den Staat wirklich braucht. Das kostet Geld – für die Verwaltung, Lehrer, Polizisten, Schulgebäude, Krankenhäuser etc.. Aber es ist gut angelegtes Geld. Weil Vertrauen in den Staat auch Vertrauen in die Demokratie bedeutet. Und das sollte auf keinen Fall verloren gehen.“ „BEGEISTERN durch VORBILD!“ Dem neuen Oberbürgermeister sind viel Glück und Stehvermögen zu wünschen, auf das er nicht zu einem Getriebenen und Erfüllungsgehilfen einer siegestrunkenen CDU wird, die doch schon jahrelang mit den „Hufen“ gescharrt hatte.
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