Zwei Jahre Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler

Eine kleine Jubiläumsfeier für ein großes Engagement

Verein hat viel bewegt - Weitere Helfer sind herzlich willkommen

21.04.2017 - 16:55

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Vor zwei Jahren, am 16. April 2015, trafen sich Frauen und Männer aus unterschiedlichen Vereinen und Organisationen, um nach einer Veranstaltung der Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler gemeinsam das Thema „Flüchtlinge“ im Stadtgebiet zu koordinieren. Daraus entstand das Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., das nun sein zweites Jubiläum feiern konnte. Vertreter der beiden Kirchen, der Caritas, der Stadtverwaltung, der Ökumenischen Flüchtlingshilfe sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger gründeten seinerzeit das Orga-Team mit den Teams „Sprache“, „Begleitung“, „Begegnung“ und „Haben und Tun“. Als Orga-Teamleiterin stellte sich Heike Krämer-Resch zur Verfügung. Jetzt wurde dieses kleine Jubiläum im Sprach-Café im Helmut-Gies-Bürgerzentrum in Ahrweiler mit den Helfern, den Flüchtlingen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer kleinen Feierstunde bei Kaffee, Tee und Gebäck gefeiert. Viele der Gäste im „Café International“ hatten zu diesem Anlass Köstlichkeiten zubereitet, wie sie in den jeweiligen Heimatländern gereicht werden. Internationale Kulinarik, die von den zahlreichen Besuchern genossen wurde.


Gemeinsames Picknick am Muttertag


Rund 300 Schützlinge werden vom Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. derzeit betreut. Das „Café International“ ist jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr geöffnet, anschließend finden vor Ort Sprachkurse statt. Mehr als 100 ehrenamtliche Helfer sind im Netzwerk engagiert. Dennoch sind weitere Helfer, vor allem als Fahrer im Team „Haben und Tun“, aber auch in allen anderen Teams, herzlich willkommen. In Kürze wird das Flüchtlingsnetzwerk in einer neuen Begegnungsstätte in Ahrweiler zu finden sein. Dort sollen, zentral unter einem Dach, das „Café International“, die Kleiderstube und auch eine Anlaufstelle samt kleinem Büro entstehen. Über den genauen Ort wird das Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler zeitnah informieren.

Am Rande des Jubiläums wurden auch kommende Termine bekanntgegeben.

So findet am 14. Mai (Muttertag) ein gemeinsames Picknick auf der „Paradieswiese“ in Bad Neuenahr statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Für den 3. Juli ist zudem eine Kinderfahrt ins „Trampolino“ nach Andernach geplant.

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Kommentare
Uwe Klasen:
So wie es derzeit ist, hier sei als schlechtestes Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
juergen mueller:
In Braubach`s "vielbefahrener" Ortsdurchfahrt gilt nunmehr Tempo 30. Dies dürfte sich jedoch nicht auf das Verkehrsaufkommen auswirken, das nach wie vor bestehen bleibt. Hier in RÜBENACH besteht das gleiche Problem, wo tagtäglich PKW, BUSSE und SCHWERLASTVERKEHR seit Jahrzehnten mitten durch den Ort fahren u. das in einem Maße (was tagtäglich durch eine eigens von der Bürgerinitiative erworbene u. installierte Meßanlage registriert wird), zu deren Lösung es nur eine einzig verwertbare Lösung gibt: "Die einer ORTSUMGEHUNG". Tempo 30 ändert an der Situation "VERKEHRSAUFKOMMEN" überhaupt nichts, sondern führt nur dazu, dass sich (vor allem zu den Hauptverkehrszeiten) lange Stau`s mit stehenden Fahrzeugen bilden, stehende Fahrzeuge mit laufendem Motor, die Lärm verursachen u. mit ihren Abgasen die Luft verpesten, was besonders an heissen u. schwülen Tagen, wo sowieso innerhalb des Ortes die Luft "steht", zu spüren ist.
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
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