Gemeindeschwestern Plus im Raum Linz suchen Paten für Senioren

Einsatz gegen die Einsamkeit

Einsatz gegen die Einsamkeit

Die Gemeindeschwestern Plus Roswitha Rosenmüller (l.) und Brigitte Siebenmorgen beraten ältere Menschen über Hilfemöglichkeiten im Alltag. Foto: Kreisverwaltung Neuwied

09.02.2018 - 16:18

Linz. Dass es kleine und größere Sorgen gibt, kennt jeder Mensch. „Im Alter ist es nicht selten so, dass man trotz Einschränkungen versucht, alles allein zu schaffen. Aber für viele Alltagssituationen mit Schwierigkeitspotenzial gibt es Hilfen, die es leichter machen, sich diesen zu stellen“, berichtet Gemeindeschwester Plus Roswitha Rosenmüller. Seit nunmehr zwei Jahren ist sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Brigitte Siebenmorgen als Gemeindeschwester Plus unterwegs auf Hausbesuchen, bei Seniorennachmittagen und -veranstaltungen, um ältere, nicht pflegebedürftige Menschen kostenlos über Hilfemöglichkeiten zu informieren. „Gesundheitliche Themen und die soziale Situation der Menschen stehen bei jedem Gespräch auf der Agenda. Wir möchten uns individuell den Seniorinnen und Senioren widmen. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit und diese teilen sie häufig mit uns. Dieses Vertrauen ist für unsere Arbeit enorm wichtig“, betont Brigitte Siebenmorgen.

Dass es oftmals gerade bei kleinen Dingen hakt, erleben die Gemeindeschwestern Plus häufig. Manchmal ist es eben nur der soziale Kontakt, der fehlt, wenn Kinder und Enkel nicht in der direkten Nähe wohnen. So war es auch bei Frau Müller (Name geändert), die trotz ihres Alters von über 90 Jahren noch allein wohnt, körperlich fit ist, aber deren Kinder nicht einmal eben auf einen Kaffee vorbei kommen können.

Im Hausbesuch erzählt die Seniorin, dass es nett wäre, hätte sie jemanden, mit dem sie gemeinsam etwas Zeit verbringen könnte, um im Alltag nicht so allein zu sein. „Das ist ein klassisches Beispiel für einen Hausbesuch. Wir versuchen dann, einen Menschen zu finden, der beispielsweise ehrenamtlich mit dem Senior Zeit verbringen möchte“, erklärt Siebenmorgen. So haben die Gemeindeschwestern Plus überlegt, das Projekt „Patenschaften für ältere Menschen“ zu starten. Es konnte für Frau Müller eine Ehrenamtliche gefunden werden, die Zeit mit ihr verbringen möchte und sie auch einmal zum Einkaufen mitnimmt. „Wir haben in einem zweiten Hausbesuch erst einmal geschaut, ob die Chemie zwischen den beiden Damen stimmte. Denn ob es am Ende passt, entscheiden die Personen natürlich selbst. Zukünftige Termine für ihre Unternehmungen sprechen die beiden nun selbstständig ab. Wir stehen jedoch weiterhin zur Begleitung und Austausch zur Verfügung“, erzählt Rosenmüller.

Die Gemeindeschwestern Plus sind für die Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Unkel und Linz sowie die ehemalige Verbandsgemeinde Waldbreitbach zuständig und würden sich über weitere Meldungen von Personen, die ehrenamtlich tätig werden möchten, freuen.

Weitere Informationen zu den Patenschaften – und dem Modellprojekt an sich – geben die Gemeindeschwestern Plus gerne unter Tel. (0 26 44) 4 06 33 00 oder per E-Mail an roswitha.rosenmueller@caritas-sozialstation-rhein-wied.de.

Das Modellprojekt Gemeindeschwester Plus wird bis Ende 2018 aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz gefördert, die Projektträgerschaft liegt beim Landkreis Neuwied.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

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Kommentare
Joachim Rosenbach:
Toller Artikel, auch gilt ein DANK der Presse die uns den Karneval auch über die Grenzen von Höhr-Grenzhausen heraus transportiert, das man sieht in Höhr-Grenzhausen ist was los, da wird toller Karneval geboten. Das Jahr 2019 wird kommen und da simmer dabei un dat es Prima ....
Walter Heisser:
Super geschrieben,sehr detailiert,Dankeschön
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Hr. Mueller, können Sie denn überhaut verifizierbare Belege für ihre Behauptungen anführen oder bleibt es, wie für gewöhnlich ihrerseits, beim Lamentieren und diffamieren anderer Kommentatoren?
juergen mueller:
Sie wiederholen sich (falsch) Herr Klasen und ich würde Ihnen empfehlen,wenn Sie sich schon (falsch) äußern,dass Sie sich für JEDEN Leser erst einmal verständlich ausdrücken.Den aktuellen Stand der Wissenschaft haben Sie außerdem verpasst.Im übrigen empfehle ich Ihnen,sich einmal mit der KLIMAGESCHICHTE überhaupt zu befassen,genauer gesagt mit dem Problem merklicher menschlicher Einflüsse auf unsere UMWELT und somit auch auf unser KLIMA.Zu Ihrer INFO:Das geht zurück auf das Seßhaft-Werden des Menschen bis hin zum Übergang zu intensiver Landwirtschaft,Viehzucht etc.u. natürlich weitergehend der Industrialisierung (abgesehen von den natürlichen Klimaänderungen).Der MENSCH hat durch Waldrodung,Agrar-/Weidewirtschaft,Bebauung,Abwärme-Erzeugung,Verkehrswege,Industrieanlagen,künstliche Bewässerung,trockenlegung von Sumpfgebieten etc.die Erdoberfläche negativ VERÄNDERT.Hinzukommt der Ausstoß (menschgemacht/verschuldet) von Stoffen/Gasen unterschiedlichster Art in die Athmosphäre.
Uwe Klasen:
Klimaschutz = quasi eine religiöse Bewegung ... es bleibt leider wie es ist, dass es in der Physik und in der Physikalischen Chemie kein einziges Experiment gibt, das den sog. "atmosphärischen Treibhauseffekt" belegen kann! Und in veröffentlichten Persistenzanalysen gibt es keinerlei Hinweis auf ein anthropogenes Signal, abgesehen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Soviel zum aktuellen Stand der Wissenschaft!
Christoph Wagner:
Gute Sache!
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