Hallerbach: passt genau in unser Umweltkonzept

Energieverbrauch sichtbar machen

David-Röntgen-Schule konzipiert Tretkraftwerk für außerschulischen Lernort des Landkreises Neuwied

Energieverbrauch sichtbar machen

In einem gemeinsamen Projekt der David-Röntgen-Schule und der Kreisverwaltung Neuwied ist nun ein Energiefahrrad entstanden, das den Stromverbrauch erfahrbar macht. Achim Hallerbach (1.v.r.), Umwelt- und Jugenddezernent testet das Tretkraftwerk im Beisein von Dirk Oswald (2.v.r.), Schulleiter der David-Röntgen-Schule, Stefan Gemmel (2.v.l.), verantwortlicher Lehrer aus dem Bereich höhere Berufsfachschule für Informatik (HBFI) mit zwei beteiligten Schülern sowie Priska Dreher (1.v.l.), zuständige Projektleiterin bei der Kreisverwaltung Neuwied. Foto: Kreisverwaltung

13.10.2017 - 13:00

Kreis Neuwied. Strom und Stromverbrauch bleiben doch oft im Abstrakten stecken. Es mangelt an Möglichkeiten der Visualisierung. Wer kann schon wirklich ermessen, wie viel Energie es braucht, um einen Föhn ans Laufen oder ein Liter Wasser zum Kochen zu bringen. In einem gemeinsamen Projekt der David-Röntgen-Schule und der Kreisverwaltung Neuwied ist nun ein Energiefahrrad entstanden, das den Stromverbrauch erfahrbar macht. Je nach geleisteter Beinarbeit können die angeschlossenen Verbraucher in Funktion gebracht werden oder nicht. Eine grafische Säule zeigt die Leistung auch in physikalischen Einheiten an. Eine weitere Anzeige veranschaulicht, wie viel Stromkosten eingefahren wurden. Der erste Kreisbeigeordnete und Umwelt- und Jugenddezernent Achim Hallerbach testete das in einem Schülerprojekt entwickelte Tretkraftwerk im Beisein von Dirk Oswald, Schulleiter der David-Röntgenschule, Stefan Gemmel verantwortlicher Lehrer aus dem Bereich höhere Berufsfachschule für Informatik (HBFI) mit zwei beteiligten Schülern sowie Priska Dreher, zuständige Sachbearbeiterin bei der Umweltabteilung der Kreisverwaltung Neuwied. Achim Hallerbach freut sich über die Kooperation mit der berufsbildenden Schule: „Das Fahrrad passt genau in unser Konzept, mit dem wir zukunftsweisende Themen wie regenerative Energien, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und nachhaltige Lebensführung neben relevanten Abfallthemen den Kindern und Jugendlichen über interaktives und lebendiges Lernen vermitteln möchten. Ich danke der Schule für ihren Beitrag hierzu.“

Das Tretkraftwerk ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fahrradwerkstatt, des Fachbereichs der Tischler und der HBFI-Oberstufe. „Es wird am außerschulischen Lernort (ASL) des Landkreises an der Abfallbehandlungsanlage in Linkenbach aufgestellt und steht zukünftig Schulklassen und Jugendgruppen dort als erster Baustein eines Energielehrpfades zur Verfügung“, erklärt ASL-Leiterin Priska Dreher die Verwendung des Energiefahrrades. Achim Hallerbach und Dirk Oswald vereinbarten, nach Abschluss des gelungenen Projektes eine weitere Zusammenarbeit beim Aufbau des Themenpfades Energie.

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Kugelmann:
Demokratie lebt vom WANDEL! Macht zu lange ausgeübt, führt zu Selbstüberschätzung derer, die sie glauben zu haben. „Siegessicherheit macht nämlich leichtsinnig und TRÄGE!“ Von 49. 359 Wahlberechtigten wählten 37.653 (76,28%) den CDU-Kandidaten nicht! Das bedeutet, dass sich der neue OB in den kommenden Jahren auch wieder auf eine Mehrheit von Mitbürgern abstützen muss, die sich wenig für Kommunalpolitik interessiert sowie politisch anders orientiert ist. Das macht wie so oft deutlich, welchen Stellenwert das Amt und die Person für die Bürger Neuwieds mittlerweile (40,1 % Wahlbeteiligung) besitzen. Bei einer Wahlbeteiligung (Stichwahl) von nur noch 40,41 % wurden dann aus 11.706 Stimmen 59,56 % für ihn, was letztlich heißt, dass der zukünftige Oberbürgermeister sich auf eine ihn gewählte Minderheit/Wahlberechtigte abstützt, die in naher Zukunft auch wieder unter „Artenschutz“ gestellt wird. „Wer trägt denn nun die Verantwortung für dieses „Desinteresse? Zweifelsohne Politiker mit ihrem Auftreten und Verhalten selbst.“ Wenn die negativen Erfahrungen der Bürger beim direkten Kontakt mit Politikern und Staat überwiegen, formt sich ein Bild des Versagens, des Rückzugs und der Verärgerung. Dagegen muss die Politik vorgehen - durch das Handeln vor Ort. Insofern ist es richtig, Probleme zu benennen, die der Bürger wirklich hat. Noch besser ist es, diese auch lösen zu wollen – ohne Kompetenzgerangel. Deshalb muss es heute und zukünftig lauten „Mehr Staat wagen“. Nicht, um die Wirtschaft zu reglementieren oder die Bürger zu überwachen, sondern um dort besser zu funktionieren, wo es einen berechtigten Anspruch an den Staat gibt. Im Klartext: „Dort, wo der Bürger den Staat wirklich braucht. Das kostet Geld – für die Verwaltung, Lehrer, Polizisten, Schulgebäude, Krankenhäuser etc.. Aber es ist gut angelegtes Geld. Weil Vertrauen in den Staat auch Vertrauen in die Demokratie bedeutet. Und das sollte auf keinen Fall verloren gehen.“ „BEGEISTERN durch VORBILD!“ Dem neuen Oberbürgermeister sind viel Glück und Stehvermögen zu wünschen, auf das er nicht zu einem Getriebenen und Erfüllungsgehilfen einer siegestrunkenen CDU wird, die doch schon jahrelang mit den „Hufen“ gescharrt hatte.
juergen mueller:
Die OB-Wahl ist zu Gunsten von Herrn Langner gelaufen und schon ist man der Meinung, dass sich damit auch die Causa Hofmann-Göttig erledigt hat, die ja angeblich nur ins Leben gerufen wurde, um damit evtl. Einfluss auf den Ausgang der Wahl zu nehmen. Dieses immer wieder kommunal, landes- u. bundesweit auftretende Phänomen der politischen Selbstbereicherung ist wie ein Krebsgeschwür, gegen das man noch kein Mittel gefunden hat (oder nicht finden will). Das ist keine Krankheit, die von Zeit zu Zeit immer mal wieder ausbricht, sondern ein fester Bestandteil der Politik (auch der Wirtschaft) ... und sie hat einen Namen:"GIER". Die bereits angekündigte Rechtfertigung von Hofmann-Göttig sollte man zur Kenntnis nehmen u. mehr nicht. Sein Selbstloblüge für eine nie stattgefundene finanzielle Einbuße war charakterlos u. obendrein eine Verarschung der Wählerschaft. Verdienste für Koblenz hin oder her - sein Handeln (u. das von BECK) war Missbrauch, Manipulation u. Beliebigkeit.
juergen mueller:
Herr Langner lässt ein klares Wort zu der Causa Hofmann-Göttig vermissen u. verschanzt sich vielmehr hinter einer schwammigen Äusserung, die für ihn, da die Voraussetzung fehlt, ohnehin nicht von Belang ist. Zu der Frage, ob hinter dem Ganzen System steckt u. Probleme mit Geld gelöst werden, so muss dies mit JA beantwortet werden, ein System, das nicht nur in der Politik ein Zuhause hat. System steckt auch hinter der Tatsache, dass es kein Zufall ist, dass ausgerechnet jetzt unmittelbar vor der Stichwahl Tatsachen an`s Licht kommen, die bereits vor Jahren bekannt waren, aber zu diesem Zeitpunkt keine auswirkende Brisanz hatten. Wer hier seine schmutzigen Finger wirklich im Spiel haben könnte, lässt sich nur erahnen, zumal es hierzu ja bereits das passende Vorspiel gegeben hat. Trotz der Verdienste von Hofmann-Göttig u. der Parole fair zu bleiben muss es erlaubt sein, weiterhin politische Selbstbedienungsmentalität, Systemfehler, Vettern- u. Lügenwirtschaft an den Pranger zu stellen.
juergen mueller:
Die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand ist in der BRD ein Rechtsakt/Verwaltungsakt, mit dem z.B. hochrangige politische Beamte ohne Angabe von Gründen aus dem aktiven Dienst entfernt werden können. Hofmann-Göttig ist sein Abgang mehr als vesüßt worden, dank einer Schlupfloch-Gesetzgebung, die sich die Politik selbst verpasst hat. 2013 hatte Hofmann-Göttig noch als bereits bis dahin personifizierter Ruhegehaltsabsahner die Unverschämtheit sich selbst eines nie stattgefundenen finanziellen Verzichtes selbst zu loben u. war sich dieser wissentlichen Lüge durchaus bewusst. Auch als OB, und damit weiterhin als potenzieller Absahner in nicht wenigen Aufsichtsräten vertreten, hat er seine ihm in die politische Wiege gelegten Nehmerqualitäten bewiesen, was nicht heißt, dass dies auch nach Ende seiner Amtszeit nicht mehr der Fall sein wird. Einem kann sich die Politik gewiss sein - eine/n Insolvenz/Konkurs wird es bei der Selbstbedienungskette POLITIK nicht geben.
juergen mueller:
Alles gut. Erwartungsgemäß hat Herr Langner das Rennen gemacht. Koblenz hatte noch nie einen so jungen Stadtchef und die Zeit wird zeigen, ob diejenigen, die ihn gewählt haben, mit ihrer Wahl zufrieden sein können. Herr Langner wird sich an seiner "David-Langner-GARANTIE" messen lassen müssen. Ob die Einlösung dieser Garantie in ihrer Gesamtheit in 8 Jahren Amtszeit zu schaffen ist, ist fraglich. Ein Punkt seiner Garantie dürfte bereits, darf man den Medien Glauben schenken, ein Auslaufmodell sein - den NAHVERKEHR (ÖPNV) attraktiver zu machen mit einem Fahrpreis von 2 EURO (anstatt wie bisher 2,95) - "Die Preise im NAHVERKEHR sollen bundesweit angehoben werden". Mobilität - weniger Staus - mehr Tempo 30 (JEDE einzelne Straße anschauen) - Radwegenetz - Umwelt (SCHÜTZEN? - Klimaschutzbeauftragter - WARUM?) - BEHÖRDEN stärken - WARUM? (siehe unseren aufgeblasenen Beamtenapparat) etc. Die Wertschätzung des Volkes hat Sie souverän gewählt - oder war sie mal wieder der Idiot vom Dienst?
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