Goldenes Feuerwehr-Ehrenzeichen für Feuerwehrmänner aus den Verbandsgemeinden Bad Breisig und Brohltal

„Garanten für die Sicherheit der Bevölkerung“

Zwei Feuerwehrmänner aus der VG Bad Breisig und elf aus der VG Brohltal wurden für ihr Ehrenamt ausgezeichnet

01.12.2017 - 15:00

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Exakt 100 Freiwillige Feuerwehren gibt es derzeit im Kreis Ahrweiler. Es ist ein Fakt, dass sich ohne den ehrenamtlichen Einsatz der hier engagierten Frauen und Männer das flächendeckende, hohe Niveau beim Brand- und Katastrophenschutz nicht halten ließe. Dank der vielen kleinen Ortsfeuerwehren sind im Notfall Einsatzkräfte jederzeit schnell am Ort des Geschehens und leisten unverzichtbare Hilfe. Insgesamt 40 Feuerwehrangehörige aus dem gesamten Kreisgebiet wurden jetzt von Landrat Dr. Jürgen Pföhler für 35-jährigen bzw. 45-jährigen ehrenamtlichen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen gewürdigt. „Unsere Feuerwehren sind wichtige Garanten für die Sicherheit unserer Bevölkerung.

Hervorzuheben ist aber auch die große gesellschaftspolitische Bedeutung. Bei fast jeder größeren Veranstaltung auf Ortsebene sind die Feuerwehren mit dabei. Ich denke dabei beispielsweise an die Absicherung von Festzügen. Dieses Engagement für das Gemeinwohl ist unverzichtbar, jedoch in keiner Einsatzstatistik enthalten“, betonte Dr. Jürgen Pföhler in seinem Grußwort und ergänzte: „Unsere Feuerwehrfrauen und – Männer leisten eine unbezahlbare Arbeit.

Sich ungeachtet aller Turbulenzen und Veränderungen zeitlebens einer Aufgabe zu verschreiben, die Freizeit sozusagen für einen ‚ehrenamtlichen Lebensinhalt‘ zu opfern, ist sicherlich in den Augen vieler nicht gerade zeitgemäß. Es ist beileibe keine Selbstverständlichkeit, sich über drei bzw. vier Jahrzehnte hinweg ehrenamtlich zu betätigen und dabei seine Gesundheit, im Extremfall sein Leben, für andere einzusetzen. Die Wertschätzung dieses hohen persönlichen Einsatzes bringt das Ehrenzeichen zum Ausdruck.“

Jürgen Pföhler ging auch auf die Investitionen des Kreises Ahrweiler in den Brand- und Katastrophenschutz ein, in den in den vergangenen acht Jahren 3,8 Millionen Euro investiert wurden, davon eine Million Euro allein im Jahr 2017.

So wurde unter anderem ein neues in Adenau stationiertes Spezialfahrzeug zur Waldbrandbekämpfung angeschafft und die Ausstattung des Gefahrstoffzuges mit drei weiteren Wärmebildkameras verbessert. Momentan befindet sich das Mehrzweckfahrzeug drei in der Endphase des Aufbaus und wird voraussichtlich Anfang 2018 ausgeliefert. Es soll dann bei der Feuerwehr in der Kreisstadt stationiert werden. In diesem Jahr wird ein Hochwasserschutzanhänger im Wert von 60.000 Euro beschafft, der mit vier starken Pumpen, zwei Stromerzeugern, diversen Schläuchen, Rückschlagklappen, Beleuchtung und sonstigem Equipment versehen ist.

Den Ort der Stationierung legen die Wehrleiter noch gemeinsam fest. Außerdem wurden an diesem Abend der neue Kreisausbilder Michael Diekmann (Bad Breisig) ins Amt bestellt sowie der neue Leitende Notarzt des Kreises Ahrweiler, Dr. med. Jens Leonhard (Meckenheim), vorgestellt.


Geehrte aus der Verbandsgemeinde Brohltal


Alfred Benz (Brenk), Franz Rudolf Bläser (Engeln), Dieter Doll (Wehr), Rolf Genn (Wehr, Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband), Kurt Gerhartz (Wehr), Martin Schankin (Burgbrohl), Peter Grones (Kempenich, 45 Jahre), Karl-Heinz Kurth (Königsfeld, 45 Jahre), Gregor Linden (Burgbrohl, 45 Jahre), Winfried Schäfer (Kempenich, 45 Jahre), Walter Schneider (Oberzissen, 45 Jahre).


Geehrte aus der Verbandsgemeinde Bad Breisig


Günther Lücker (Bad Breisig, 45 Jahre) und Leopold Weber (Gönnersdorf, 45 Jahre). Hans-Dieter Baunach (Brohl-Lützing, 25 Jahre) wurde für seine langjährige Tätigkeit als Kreisausbilder geehrt. DU

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Wilma Achatz:
Und kein Wort über diese Tierquälerei! Wichtig scheint nur die unkorrekte Müllentsorgung zu sein und das getötete und gequälte Tier scheint keine Rolle zu spielen. Pfui!
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
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