Astrid-Lindgren-Grundschule organisierte Vorprogramm in der Stadthalle

Gesang und Tanz stimmten auf den Martinszug ein

Großer Lichterumzug durch die Stadt und durch von Kerzen beleuchtete Straßen

14.11.2017 - 20:00

Ransbach-Baumbach. Das Martinsfest in der Töpferstadt Ransbach-Baumbach ist wie ein großes Volksfest. Schon früh am Nachmittag versammeln sich viele Eltern mit ihren Kindern vor und in der Stadthalle, wo Schulkinder der Astrid-Lindgren-Grundschule mit ihren Lehrern eine Aufführung zeigen. Später dann, wenn die Blaskapelle eingetroffen ist und der auf einem Pferd reitende St. Martin im Sattel sitzt, setzt sich ein viele hundert Laternen tragender Zug von Kindern und Eltern in Bewegung durch die Straßen von Ransbach in Richtung Erlenhofsee, wo die Feuerwehr schon das große Martinsfeuer vorbereitet hat. Eine wunderbar feierliche Atmosphäre verleihen dem Martinszug auch die vielen Lichter und Kerzen, die die Hausbesitzer in ihre Fenster und Gärten stellen.


Stimmungsvolle Aufführung in der Stadthalle


Doch zurück zur Stadthalle und der Aufführung der Schulkinder. Lehrer Christian Antweiler sagte: „Wir haben uns im Vorfeld des Martinszuges Gedanken gemacht, sowohl mit den Religionsgruppen als auch den verschiedenen Klassen der Stufe 3. Unser Ziel war es, eine Kleinigkeit vorzubereiten, um das Ganze etwas stimmungsvoller für die Kinder und die Eltern zu gestalten. In die Planung und Durchführung waren größtenteils die Religions- und Musiklehrer einbezogen, Jennifer Lanz, Veronika Zimmermann und ich.“ Ungefähr 70 Kinder haben sich an dem Schauspiel beteiligt. Zwei Lieder wurden gesungen, dann ein Lichtertanz und ein Theaterstück aufgeführt, und es wurde auch noch etwas vorgelesen.

Danach gingen alle hinaus auf den Platz vor der Stadthalle, wo sich auch bereits die ersten Mitglieder des Musikvereins Ransbach-Baumbach eingefunden hatten. Eine Musikerin, die schon seit 30 Jahren dabei ist, erklärte: „Das machen wir schon, seit ich mich erinnern kann. Veranstalter des Martinszuges ist die Stadt Ransbach-Baumbach.“

Dann ging es los, zuerst durch die Wirkerstraße, in der aus vielen Fenstern die Kerzenlichter leuchteten. Die Jugendfeuerwehr begleitete die Kapelle mit Fackeln, und die Feuerwehrleute der Ransbach-Baumbacher Wehr sicherten die Straßen ab. Wie ein Lindwurm schlängelte sich der Zug durch den Ort und an der alten, stillgelegten Ceramano-Fabrik vorbei. Es wurde gesungen und den Klängen des Musikvereins gelauscht. Am Ziel angekommen, loderte schon das große Holzfeuer.


Christiane Erhardt und Pferd Wuschel spielten die Hauptrolle


An einem Stand wurden warme Getränke für die Kinder und die Erwachsenen verkauft. St. Martin stand mit seinem Pferd am Rand und winkte den Kindern zu. Eltern mit Kleinkindern auf dem Arm stellten sich davor und ließen sich fotografieren. St. Martin heißt eigentlich Christiane Erhardt und kommt aus Helferskirchen. Ihr braves Fjord-Pferd heißt Wuschel. Es nahm den Trubel um es herum sehr gelassen zur Kenntnis. Weniger ruhig blieben da schon die Kinder, die jetzt endlich ihre heiß ersehnten Martins-Brezeln überreicht bekamen, auch dies ein Geschenk der Stadt Ransbach-Baumbach an ihre Kinder.

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Kommentare
juergen mueller:
Liebe Frau Daubländer, Sie haben sich sicherlich vertan, NEIN, wir sind nicht auf FACEBOOK. Ich wüsste nicht, dass (bis auf den Ihren) den Kommentaren zu entnehmen ist, dass Politiker "nix" arbeiten und trotzdem fürstlich belohnt werden. Ich gehe mal davon aus, dass Sie nur nicht verstanden haben, um was es hier geht, weder um bestimmte Personen, noch um Neid etc., sondern um eine Berufsgruppe, die meiner Meinung nach unrechtmäßig in den Genuß von Bezügen kommt, die alleine zu Lasten des Steuerzahlers gehen und durch nichts zu rechtfertigen sind. Wenn Sie das für rechtmäßig befinden, dann ist das Ihre Meinung. Vielleicht werden Sie Ihre Meinung noch einmal revidieren, wenn Sie nach einem arbeitsreichen Leben bis 67 (oder länger?) von 700 oder 800 Euro Rente im Monat leben müssen. Churchill hat mal gesagt:"Die größte Lehre im Leben ist, dass Esel manchmal Recht haben".
Tina Daubländer:
Wenn es stimmt, dass man als Politiker eigentlich nix arbeiten muss und dafür fürstlich belohnt wird, warum lassen sie sich denn nicht als Politiker in ein Amt wählen??? Wäre doch sehr hilfreich, wenn Sie mit ihrem gesunden Menschverstand und Durchblick mitarbeiten, dass gute Politik gemacht wird. Ich würde sie gerne wählen, wenn sie gute Ideen verfolgen und dann noch die Hälfte ihrer - sowieso überhöhten - Bezüge für gute Zwecke spenden. Ich ahne ihre Antwort schon. Sicher weil ein geheimer Zirkel diese Posten einfach unter sich verschachert und Wahlen ohnehin Makulatur sind. Neee, ist klar.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
juergen mueller:
Im städtischen HAUSHALT 2017 waren für den Spielplatz bereits Gelder vorgesehen. Passiert ist NIX, weil der Spielplatz im aktuellen Bebauungsplan garnicht mehr vorgesehen war, sondern zugunsten einer WOHNBEBAUUNG geändert wurde. Und davon hat die SPD-Fraktion nichts gewusst und jetzt soll der Bebauungsplan wieder geändert worden sein zugunsten einer Spielplatzmodernisierung 2018 am alten Standort? Klima ist eine Menschheitsfrage - sagt die Politik (und tut NIX). Um das zu ergänzen - auch das ist eine Menschheitsfrage:"Kann man der Politik noch glauben?" Das meine liebe SPD-Fraktion, in puncto Spielplatz, glaube ich erst, wenn es in der Zeitung schwarz auf weiss steht, da die Liste der Zusagen, die 2017 als versprochen getätigt wurden, sehr lang ist und mir noch in den Ohren klingt, dass neuer WOHNRAUM absolute Priorität besitzt.
juergen mueller:
Es müsste doch jeder mittlerweile begriffen haben, dass die Stadtpolitik den Nutzeffekt für SICH darin sieht, dass die Verwaltung von Dingen entlastet wird, die weniger von Bedeutung sind, aber ZEIT (und damit Geld) kosten. Das soll durch den OBR-Ortsvorsteher kompensiert werden. Entscheidungsbefugnis hat der OBR in wirklich wichtigen Dingen (die ich hier nicht auflisten muss) KEINE, er kann sie nur an den Stadtrat oder die Verwaltung weiterleiten als "Kummerkasten" der Bürger, der ein Schweine(steuer)geld kostet. Das ist aber auch alles, was an Bürgernähe dabei herauskommt. Und Demokratie? Das aus einem Politikermund zu hören, ist Alltag, gehört zum Vokabular. Warum muss eine politische Organisation immer Steuergeld kosten? Warum ist der OBR gleichzeitig der Tummelplatz für Politiker, z.B. Stadtratsmitglieder? Warum keine politische Selbstorga. (Bürgerinitiative ehrenamtlich), Gruppe von Bürgern, die spezielle Bedürfnisse durch die Politik nicht verwirklicht sieht?
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