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Dreikönigskonzert in der Pfarrkirche St. Remaclus Waldorf

Kirchenchor „Cäcilia“ präsentierte ein beeindruckendes Konzert

16.01.2017 - 17:16

Waldorf. Die Kirchenchöre der Pfarreien St. Remaclus in Waldorf und St. Viktor in Oberbreisig sowie der Männergesangverein 1877 Eintracht Westum hatten zu einem Dreikönigskonzert in der Pfarrkirche St. Remaclus in Waldorf eingeladen.

Viele Zuhörer waren der Einladung gefolgt, um auch nach den Feiertagen noch einmal bei festlicher Musik die Weihnachtstage und den Jahreswechsel zu beschließen. Sie alle waren von den Darbietungen der Chöre wie auch der Solisten beeindruckt und spendeten am Ende des Konzertes lang anhaltenden Beifall.

Der Vorsitzende des gastgebenden Kirchenchores „Cäcilia“ Waldorf, Paul Weber, konnte zu Beginn des Konzertes neben den Chören und ihrer Dirigentin Andrea Ernst auch den Ersten Beigeordneten der Ortsgemeinde Waldorf, Werner Krupp, willkommen heißen.


Melodisch ausgewogenes Konzert


In der Folge präsentierte man ein melodisch ausgewogenes Konzert, das neben dem Chorgesang auch Solisten wie auch Instrumentalisten beinhaltete. Eine Schola aus allen Chören eröffnete die Musikbeiträge mit gregorianischen Klängen, in dem sie den Introitus am Fest der Erscheinung des Herrn stimmungsvoll intonierten. Beim alpenländischen „Andachtsjodler“ in einem Satz von G. Rabe, den der MGV Westum darbot, wirkte Gertrud Fritsche als Solistin mit. Mit vollen Männerstimmen sangen die Sänger anschließend „Hört die Botschaft nah und fern“ (F. Mendelssohn im Satz von M. Bretschneider) und das „Sancta Maria“ aus der Feder von J. Schweitzer, bevor Sonja Gentz auf der Querflöte, begleitet am Klavier von Andrea Ernst, das „Gloria in excelsis Deo“ erklingen ließ.

Danach ließ Sopranistin Edda Hornberger „Die Könige“ (von P. Cornelius) erklingen und der Tenor Paul Weber beeindruckte mit „Oh Weihnacht“, das von Pater W. Ballmann, Benediktiner in Maria Laach, stammt. Gemeinsam stimmten anschließend die Kirchenchöre aus Waldorf und Oberbreisig das „Transeamus“ (von J. Schnabel) an. Die Sängerinnen und Sänger ließen „Heiliger König“ in einem Satz von P. Thibaut und „Dormi, Jesu“ von R. Lloyd folgen.

Schwungvoll erklang von einem Männersextett E. Humperdincks „Gesang der heiligen Könige“, bevor Günter Monien auf der Trompete Händels „Tochter Zion“ erklingen ließ. Im Duett trugen anschließend Edda Hornberger und Paul Weber das „Ave Maria“ von J. Reimann vor. Der MGV Westum sang „Ce matin“ aus der Provence in einem Satz von M. Bretschneider sowie sehr melodisch „Angels Carol“ von J. Rutter. Auch die Kirchenchöre aus Waldorf und Oberbreisig traten ein weiteres Mal in Aktion. Dem alpenländischen „O heil’ges Kind“ in einem Satz von R. Schäfer ließen sie das „Tollite hostias“ von C. de Saint-Saens folgen.


Standing Ovations


Nachdem die Sänger des MGV Westum erneut hinzugekommen waren, ertönte aus dem vielen Stimmen der beteiligten Chöre das deutsche Weihnachtslied „In dulci jubilo“, bevor die Chöre gemeinsam mit den Solisten das „Stille Nacht“ erklingen ließen. Lang anhaltender Applaus der Zuhörer und Standing Ovations belohnten die Darbietungen der Akteure. Paul Weber dankte allen Aktiven und besonders der Dirigentin Andrea Ernst, die in vielen Proben das Programm mit den Chören und Solisten einstudiert hatte, und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Da der Eintritt zum Konzert frei war, bat er um eine Spende für die Kinderkrebshilfe, bevor Andrea Ernst an der Orgel „O du fröhliche“ anstimmte, in das alle, Solisten, Chöre und Konzertbesucher, einstimmten und einen tollen Schlusspunkt unter ein herrliches Konzert setzten.

Seitens der Chöre sprach man im Anschluss beim Treffen im Pfarrheim bereits darüber, die Konzertreihe im nächsten Jahr fortzuführen, was sicherlich bei den Besuchern gerne aufgenommen wird. Dass es gefallen hatte, zeigte der Spendenerlös. Demnächst können die Chöre einen namhaften Betrag an die Kinderkrebshilfe überreichen.

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juergen mueller:
Rechte und Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, Politik mitzugestalten und zu "Entscheiden"? Dies dürfte ein frommer Wunsch bleiben. Visualisieren und Verblenden sind hierfür keine guten Voraussetzungen. Ein guter Schritt dahin wäre ein "Bürger-Stadtrat", den ich mir vor allem für KOBLENZ wünschen würde, in dem aktive, politisch interessierte u. engagierte Bürger/innen tatsächlich mitgestalten u. "entscheiden" dürfen, somit oft desaströsen u. unverantwortlichen, steuerverschwendenden u. hoch verschuldenden Entscheidungen endlich ein Riegel vorgeschoben werden kann. Was für UNS gut und was nicht gut ist, sollte alleine Grund genug sein,Bürger/innen in Gremien wie z.B. einen BÜRGER-STADTRAT zu integrieren, die an der Quelle sitzen, keiner Partei angehören u. wissen, wo der Schuh drückt u. was abseits der Politik läuft.
 
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