Auszeichnung ist Motivation und Ansporn zugleich

Lahnstein ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Lahnstein ist
weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Die Akteure der rheinland-pfälzischen Fair-Trade Städte trafen sich Ende des vergangenen Jahres in Lahnstein zur Herbsttagung. Die Stadt wurde dabei durch Bürgermeister Adalbert Dornbusch (7.v.l.), der die Steuerungsgruppe für den Fairen Handel in Lahnstein leitet, sowie die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung, Hedwig Wagner (6.v.l.) und Helmut Schröder (8.v.l.), vertreten. Foto: Alexandra Schäfer/Stadtverwaltung Lahnstein

09.02.2018 - 16:44

Lahnstein. Die Stadt Lahnstein erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2012 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus. Oberbürgermeister Peter Labonte freut sich gemeinsam mit Bürgermeister Adalbert Dornbusch, der das Thema in der Verwaltung federführend betreut, über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Lahnstein. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Wir sind stolz, dass Lahnstein dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört und setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“ Die städtischen Gremien haben die Unterstützung des fairen Handels in mehreren Beschlüssen festgehalten, die Stadtverwaltung verschenkt ausschließlich Präsentkörbe mit fair gehandelten Produkten, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort. Das Engagement in Lahnstein ist vielfältig: im Rahmen der Fairen Woche findet jedes Jahr ein Coffeestop statt, gemeinsam mit den Schulen wurden bereits mehrere Sponsorenläufe und Benefizkonzerte zugunsten der Einen Welt durchgeführt, eine faire Stadtschokolade wurde entwickelt, fair produzierte Kleidung für eine städtische Veranstaltung gesponsert, Kinderkunstprojekte durchgeführt oder Informationsveranstaltungen organisiert. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement „, so Dornbusch. „Als nächstes steht am 27. April ein großes Schülerbenefizkonzert in der Stadthalle Lahnstein zugunsten benachteiligter Kinder in Indien an. Lahnstein ist eine von 525 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Städte in insgesamt 36 Ländern.

Pressemitteilung Stadt Lahnstein

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Kommentare
Joachim Rosenbach:
Toller Artikel, auch gilt ein DANK der Presse die uns den Karneval auch über die Grenzen von Höhr-Grenzhausen heraus transportiert, das man sieht in Höhr-Grenzhausen ist was los, da wird toller Karneval geboten. Das Jahr 2019 wird kommen und da simmer dabei un dat es Prima ....
Walter Heisser:
Super geschrieben,sehr detailiert,Dankeschön
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Hr. Mueller, können Sie denn überhaut verifizierbare Belege für ihre Behauptungen anführen oder bleibt es, wie für gewöhnlich ihrerseits, beim Lamentieren und diffamieren anderer Kommentatoren?
juergen mueller:
Sie wiederholen sich (falsch) Herr Klasen und ich würde Ihnen empfehlen,wenn Sie sich schon (falsch) äußern,dass Sie sich für JEDEN Leser erst einmal verständlich ausdrücken.Den aktuellen Stand der Wissenschaft haben Sie außerdem verpasst.Im übrigen empfehle ich Ihnen,sich einmal mit der KLIMAGESCHICHTE überhaupt zu befassen,genauer gesagt mit dem Problem merklicher menschlicher Einflüsse auf unsere UMWELT und somit auch auf unser KLIMA.Zu Ihrer INFO:Das geht zurück auf das Seßhaft-Werden des Menschen bis hin zum Übergang zu intensiver Landwirtschaft,Viehzucht etc.u. natürlich weitergehend der Industrialisierung (abgesehen von den natürlichen Klimaänderungen).Der MENSCH hat durch Waldrodung,Agrar-/Weidewirtschaft,Bebauung,Abwärme-Erzeugung,Verkehrswege,Industrieanlagen,künstliche Bewässerung,trockenlegung von Sumpfgebieten etc.die Erdoberfläche negativ VERÄNDERT.Hinzukommt der Ausstoß (menschgemacht/verschuldet) von Stoffen/Gasen unterschiedlichster Art in die Athmosphäre.
Uwe Klasen:
Klimaschutz = quasi eine religiöse Bewegung ... es bleibt leider wie es ist, dass es in der Physik und in der Physikalischen Chemie kein einziges Experiment gibt, das den sog. "atmosphärischen Treibhauseffekt" belegen kann! Und in veröffentlichten Persistenzanalysen gibt es keinerlei Hinweis auf ein anthropogenes Signal, abgesehen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Soviel zum aktuellen Stand der Wissenschaft!
Christoph Wagner:
Gute Sache!
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