Autobahnpolizei bleibt in Mendig

Landrat: Wichtiger Partner für Sicherheit in MYK und der Region

Landrat: Wichtiger Partner für Sicherheit in MYK und der Region

20.03.2017 - 17:43

Kreis Mayen-Koblenz. Die Mendiger Dienststelle der Autobahnpolizei bleibt erhalten. Das gab das rheinland-pfälzische Innenministerium be-kannt. Entgegen ursprünglichen Überlegungen wird die geplante Schließung des Standortes am Laacher See und ein Neubau einer Dienststelle im Industriegebiet am Koblenzer Autobahnkreuz nicht weiter verfolgt. Landrat Dr. Alexander Saftig freut sich über die Entscheidung der Landesregierung: „Die Mendiger Autobahnpolizisten sind wertvolle Partner. Sie übernehmen wichtige Sicherheitsaufgaben in Mayen-Koblenz und im nördlichen Teil des Bundeslandes. Die vorhandene Liegenschaft in Mendig liegt unmittelbar an der A61 und bietet hervorragende Möglichkeiten zur flexiblen Nutzung und zur zukunftsfähigen Erweiterung des Standorts.“

Der Standort Mendig wird zur zentralen Poli-zeiautobahnstation ausgebaut. Zusätzlich wird auf dem bislang ungenutztem Teil des Geländes ein Schießzentrum mit einer modernen Raumschießanlage errichtet. Dort können sich die Polizisten mit praxisnahen Übungsszenarien auf Einsätze vorbereiten. Bürgermeister Jörg Lempertz, der sich gemeinsam mit weite-ren lokalen Kommunalpolitikern für den Erhalt der Mendiger Station stark gemacht hatte, er-klärt: „Wir begrüßen den Entschluss des Innenministeriums zum Erhalt und insbesondere zur geplanten Erweiterung der Polizeiautobahnstation in Mendig, für die wir mit guten Sachargumenten engagiert geworben haben. Seit über 30 Jahren ist die Dienststelle hier ansässig. Der Standort hat sich durch die zentrale Lage, die Nutzungsmöglichkeiten des Grundstücks und die gelebte Partnerschaft zu benachbarten Einrichtungen wie die der Straßenmeisterei bestens bewährt.“

Der Brand der Schießanlage im Polizeipräsidium Koblenz im Jahr 2014 war Auslöser, den ursprünglich geplanten Neubau am Auto-bahnkreuz Koblenz in Frage zu stellen. Die Sanierung der alten Schießanlage wäre unwirtschaftlich gewesen und hätte einen enormen logistischen Aufwand mit sich gebracht. Für den kompletten Neubau einer Polizeiautobahnstation mit Dienstgebäuden und Schießanlage hätten in Koblenz 2,5 Millionen Euro mehr veranschlagt werden müssen, als in Mendig, wo man die bereits vorhandenen Dienstgebäude nutzen kann.

Bei der neuen Autobahnpolizeistation in Mendig werden rund 60 Beamte in Wechselschicht ihren Dienst versehen. Dadurch wer-den drei bis fünf Funkstreifenwagenbesatzungen zur Verfügung stehen, womit der Streckenabschnitt im Bereich des Hunsrücks durch eine Präsenzstreife ständig lückenlos abgedeckt werden kann. Diese polizeiliche Präsenz kann durch spezialisierte Verkehrsüberwachungskräfte (Schwerverkehrskontrollgruppe, Geschwindigkeits- und Abstandsüberwachung, Fahndungseinheit der Verkehrsdirektion Koblenz) sowie in dringenden Fällen durch Angehörige der Polizeiinspektionen Simmern und Boppard kurzfristig ergänzt werden. Für den Landrat steht fest: „Die Einrichtung eines zentralen Standortes für die Autobahnpolizei hat keinerlei negative Auswirkungen auf die bisherigen unterschiedlichen Zuständigkeitsbereiche der Autobahnpolizeidienststellen, sondern erhöht durch den Bau eines modernen Schießzentrums insgesamt die Sicherheit in Rheinland-Pfalz. Zudem ist sie äußerst wirtschaftlich.“

Pressemitteilung Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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