Weltgebetstag der Frauen in Waldorf

Leben auf den Philippinen im Fokus

Leben auf den Philippinen im Fokus

Beim Weltgebetstag in der Pfarrkirche St. Remaclus in Waldorf wurde das Leben der Frauen auf den Philippinen in den Mittelpunkt gestellt. Foto: privat

14.03.2017 - 10:04

Waldorf. „Silayan“ Das heißt Blick auf das Leben und diesen haben die Frauen aus dem Breisigerland beim Weltgebetstag in der Pfarrkirche St. Remaclus in Waldorf auf das Leben der Frauen auf den Philippinen geworfen. „Was ist fair“, diese Frage stellten die Texte, von Frauen der Philippinen verfasst, in den Raum. Begrüßt wurden die Weltgebetstagsteilnehmer mit dem philippinischen Gruß „Mabuhay“ willkommen geheißen hatten. Dieser Gruß in der Nationalsprache Tagalog heißt „Willkommen, hab ein langes Leben“, aber auch „Zum Wohl“. Kräftig unterstützt vom Projektchor zum Weltgebetstag unter der Leitung von Carmen Scheuren und mit musikalischer Begleitung wurden gemeinsam das Lied „Come to the Circle“ und viele weitere überaus melodiöse Stücke gesungen. Mit Gebeten, Bittrufen und in Wortbeiträgen wurde Gerechtigkeit für alle gefordert. Aufgezeigt wurde dabei, wie philippinische Frauen behandelt werden und dass trotz schwerster Arbeit das Geld nicht reicht, um ihre Familien zu ernähren. Mit dem Lied „Silayan“ wurde der Blick auf das Leben und mit „Sigau“ der Schrei des Volkes nach Frieden an Gott gerichtet. Gebetet wurde für mehr Gerechtigkeit für die Frauen auf den Philippinen aufgefordert. Anhand des Gleichnisses der Arbeiter im Weinberg wurden die Fragen nach Gerechtigkeit, Fairness und die Verteilung der Güter überdacht. Eine große, weltweite Basisbewegung christlicher Frauen ist der Weltgebetstag, der auf dem Weg dahin, dass alle Frauen auf der Welt selbstbestimmt leben können, Zeichen gelebter Solidarität braucht. Ein Zeichen ist die Kollekte, mit der weltweit Projekte unterstützt werden, die Frauen und Mädchen stärken. 460 Euro hat die Kollekte erbracht, ehe gemeinsam das „Vater unser“ gebetet und Fürbitten gesprochen wurden. Im Lied „Let justice roll down“ folgte die Bitte um Großmut der Herrschenden, Zukunft für die Heimatlosen, Ehrfurcht, Wahrheit und ein friedliches Zusammensein. Abschließend ging es zur Feier in die Vinxtbachhalle. Bei allerlei Köstlichkeiten aus den Philippinen, zubereitet von Frauen der verschiedenen Frauengemeinschaft, klang die beeindruckende und wunderbar vom ökumenischen Weltgebetstagsteam vorbereitete und organisierte Feier aus.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

Tragischer Unglücksfall am Waldsee in Rieden

29-Jähriger tot aus Riedener Waldsee geborgen

Rieden. Der am vergangenen Samstagabend, 24. Juni, im Riedener Waldsee ertrunkene 29-jährige ungarische Staatsbürger ist am Mittwoch, 28. Juni, Tag tot aus dem See geborgen worden. Taucher der Bereitschaftspolizei Mainz hatten seit dem Vormittag den See systematisch nach dem vermissten Mann abgesucht und fanden um 13:10 Uhr dessen Leichnam. Hinweise auf Fremdeinwirkung liegen nicht vor. Es ist von einem tragischen Unglücksfall auszugehen. mehr...

Ämterwechsel beim Rotary Club Bonn-Rheinbach

Sangenstedt folgt auf Wetzel

Rheinbach. Der Bonner Rechtsanwalt Professor Dr. Hans Rudolf Sangenstedt ist neuer Präsident des Rotary Clubs Bonn-Rheinbach. Die Übergabe der Amtskette durch seinen Vorgänger Volkhard Wetzel markierte im Waldhotel Rheinbach den Wechsel an der Spitze des Clubs. Sangenstedt wird das Amt vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018 ausführen. Der neue Präsident ist 72 Jahre alt und war unter anderem Professor für Architekten- und Ingenieurrecht an der Universität Kassel. mehr...

TSG Urbach-Dernbach e.V.

Sportfest

Urbach. Die TSG Urbach-Dernbach e.V. hat die Vorbereitung des Sportfestes in der Zeit vom 14.-16. Juli beendet. Das Festzelt wartet nur darauf, aufgestellt zu werden. An den drei Tagen erwarten die Besucher hochklassiger Sport, eine grandiose Stimmung bei der Disco-Nacht mit DJ Sunrise und Gaumenfreuden beim zünftigen „Brunch op Kölsch“. mehr...

Weitere Artikel

JSG der Vereine TUS Lonnig –SV Rüber– SV Untermosel - TV Winningen

Sichtungstraining C-Junioren

Kobern. Mitte Juni fand auf dem Koberner Kunstrasen die Sichtungstrainingseinheiten der C-Junioren statt. Markus Weidung hatte zwei komplexe Trainingstage vorbereitet und mit der Unterstützung der neuen Trainerteams durchgeführt. Somit hatten sowohl die Trainer, als auch die Spieler der Jahrgänge 2003 und 2004 die Möglichkeit sich kennenzulernen. Diese Sichtung fand für die B-Junioren statt, denn... mehr...

Forum Senioren Meckenheim

Wohnberatung

Meckenheim. Für die meisten Menschen gilt: Sie wollen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben und in ihren eigenen vier Wänden wohnen. mehr...

Neues aus der AWO-Rheinbach

AWO-Veranstaltungen

Rheinbach. Am Freitag, 7. Juli, um 15 Uhr findet in den Räumen des „Georgsring e.V.“ Rheinbach, Koblenzer Str. 6, das Reparaturcafé für AWO-Mitglieder und deren Freunde statt. Jeder kann kleine Reparaturen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durchführen lassen, zum Beispiel eine defekte Bügeleisenschnur, an einer Leuchte ein Wackelkontakt, wenn etwas klemmt, quietscht, wackelt usw. Die Betreiber des Cafés versuchen zu helfen. mehr...

Weitere Artikel

„Biker zeigen Herz“ und „Operation Ballon“ mit toller Überraschung

Nico Herrmann fuhr zu seinem 18. Geburtstag im Bike mit

Essig. Eine beeindruckend große Gruppe Biker besuchte in der vergangenen Woche den Swisttaler Ortsteil Essig. Grund für die Ausfahrt war der 18. Geburtstag von Nico Herrmann. Nico ist schwerstbehindert und er lebt seit vielen Jahren mit Mutter Conny in der kleinsten Swisttaler Ortschaft. Sein besonderes Interesse gilt Motorrädern und dies nahm Mutter Conny zum Anlass, ihrem Sohn über die Facebookgruppe... mehr...

KG Queckenberg präsentiert sein Dreigestirn

Emol Prinz zo sin....

Rheinbach. „...en Kölle am Rhing....“ Tja, welcher kleene Fetz hat nicht schon mal davon geträumt. Doch auch ein paar Kilometer weiter südlich von der Hauptstadt aller Narren, im wunderschönen und beschaulichen Queckenberg, ist man stolz darauf, zumindest einmal in seinem Leben ein Teil des Dreigestirns zu werden. Dieses Mal dürfen drei Mitglieder des ortsansässigen Junggesellenvereins Eintracht diese Ehre annehmen. mehr...

Tag der Feuerwehr in Rheinbach

Kernstadt-Jugendfeuerwehr begnügte sich zum Jubiläum mit Platz zwei

Rheinbach. Ein beeindruckendes Bild zeigte sich den Rheinbachern am Sonntag auf dem Himmeroder Wall. Dort feierte die Freiwillige Feuerwehr Rheinbach ihren „Tag der Feuerwehr“ anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Kernstadt-Jugendfeuerwehr und präsentierte fast ihren kompletten Fuhrpark. Vom Mannschaftswagen über den Einsatzleitwagen und die Löschgruppenfahrzeuge bis hin zu den Drehleitern in unterschiedlicher... mehr...

gesucht & gefunden
Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet