Pilotprojekt bei der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Bad Breisig: Anhänger an die Feuerwehr Waldorf übergeben

Mobiler Bereitstellungsraum ist in Rheinland-Pfalz bislang einzigartig

30.05.2017 - 11:15

Brohl-Lützing. „Bereitstellungsräume der Feuerwehren sind wichtige Bestandteile der Infrastruktur bei Großschadensereignissen. Die Freiwilligen Feuerwehren müssen zur Organisation von Bereitstellungsräumen umfassend mit entsprechendem Material ausgerüstet sein. Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Breisig haben in ihren Reihen bereits eine sogenannte „Führungsgruppe Bereitstellungsraum“ bei der Freiwilligen Feuerwehr Waldorf eingerichtet. Zur Unterstützung dieser Führungsgruppe wurde von der Verbandsgemeinde Bad Breisig dieser Anhänger „Bereitstellungsraum“ erworben und mit technischem Zubehör ausgestattet“, erklärte Bürgermeister Bernd Weidenbach als Chef der Wehren der Verbandsgemeinde Bad Breisig bei der offiziellen Übergabe des Anhängers beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Niederlützingen am vergangenen Mittwoch, 24. Mai, an die Feuerwehr Waldorf. Zu diesem Ereignis konnte der Bürgermeister neben Wehrleiter Ronny Zilligen und dessen Stellvertreter Sascha Cremer sowie den Wehrführern aus der VG Bad Breisig, den Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher, die Wehrleiter aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und dem Brohltal, Jörg Beckmann von der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule des Landes RLP, Vertreter des THW Sinzig, des DRK Bad Breisig sowie der Rettungshundestaffel Ahrtal auch den VG-Beigeordneten Hans-Josef Marx, den Stadtbeigeordneten Karl-Heinz Bernardy und den Brohl-Lützinger Ortsbeigeordneten Torsten Kurtz willkommen heißen.

Initiiert wurde die Führungsgruppe „Bereitstellungsraum“ durch den Wehrleiter der VG, Ronny Zilligen. Bereits 2016 wurde begonnen, in die notwendige Ausrüstung zu investieren. Der Wichtigkeit dieser Investitionen wurde durch die Starkregenereignisse im vergangenen Juni Nachdruck verliehen, sodass weitere Ausstattungsgegenstände nach und nach beschafft und sukzessive in die Übungen der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Breisig integriert wurden. So konnte auch der erste „Praxistest“ bei der Bombenentschärfung in Ahrweiler dank der komplett autarken Funktionsweise und der gut ausgebildeten Einsatz- und Führungskräfte vor Ort souverän gemeistert werden.


In Rheinland-Pfalz einzigartig


Der mobile Bereitstellungsraum der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Bad Breisig, der im Einsatzfall auch eine Verbindung zur Einsatzzentrale herstellen kann, ist in dieser Form in Rheinland-Pfalz bisher einzigartig.

Dies wurde auch von der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz mit anerkennenden Worten honoriert. Darüber hinaus wird die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule RLP den Bereitstellungsraum der Verbandsgemeinde Bad Breisig ab 2018 in ihren Ausbildungs- und Schulungsplan integrieren.

„Unser Dank geht nicht nur an die politischen Gremien, die das Konzept durch ihre Beschlüsse unterstützt haben, sondern auch an die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde. Insbesondere jedoch an die Einheit Waldorf, die die Idee eines Bereitstellungsraumes maßgeblich geprägt und auch umgesetzt hat“, erklärten Bürgermeister Bernd Weidenbach und Wehrleiter Ronny Zilligen übereinstimmend, wobei der Bürgermeister auch Wehrleiter Zilligen und dessen Stellvertreter Cremer ein besonderes Kompliment sowie den besonderen Dank für das persönliche Engagement aussprach. Wehrleiter Ronny Zilligen ging in seinen Ausführungen nochmals auf die Entstehungsgeschichte ein und der Waldorfer Wehrführer Sascha Cremer erläuterte im Einzelnen die Wirkungsweise und die Einsatzmöglichkeiten des Anhängers „Bereitstellungsraum“, bevor die interessierten Gäste persönlich die Gerätschaften und ihre Einsatzmöglichkeiten begutachten konnten.

WK

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Kommentare
juergen mueller:
Liebe Frau Daubländer, Sie haben sich sicherlich vertan, NEIN, wir sind nicht auf FACEBOOK. Ich wüsste nicht, dass (bis auf den Ihren) den Kommentaren zu entnehmen ist, dass Politiker "nix" arbeiten und trotzdem fürstlich belohnt werden. Ich gehe mal davon aus, dass Sie nur nicht verstanden haben, um was es hier geht, weder um bestimmte Personen, noch um Neid etc., sondern um eine Berufsgruppe, die meiner Meinung nach unrechtmäßig in den Genuß von Bezügen kommt, die alleine zu Lasten des Steuerzahlers gehen und durch nichts zu rechtfertigen sind. Wenn Sie das für rechtmäßig befinden, dann ist das Ihre Meinung. Vielleicht werden Sie Ihre Meinung noch einmal revidieren, wenn Sie nach einem arbeitsreichen Leben bis 67 (oder länger?) von 700 oder 800 Euro Rente im Monat leben müssen. Churchill hat mal gesagt:"Die größte Lehre im Leben ist, dass Esel manchmal Recht haben".
Tina Daubländer:
Wenn es stimmt, dass man als Politiker eigentlich nix arbeiten muss und dafür fürstlich belohnt wird, warum lassen sie sich denn nicht als Politiker in ein Amt wählen??? Wäre doch sehr hilfreich, wenn Sie mit ihrem gesunden Menschverstand und Durchblick mitarbeiten, dass gute Politik gemacht wird. Ich würde sie gerne wählen, wenn sie gute Ideen verfolgen und dann noch die Hälfte ihrer - sowieso überhöhten - Bezüge für gute Zwecke spenden. Ich ahne ihre Antwort schon. Sicher weil ein geheimer Zirkel diese Posten einfach unter sich verschachert und Wahlen ohnehin Makulatur sind. Neee, ist klar.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
juergen mueller:
Im städtischen HAUSHALT 2017 waren für den Spielplatz bereits Gelder vorgesehen. Passiert ist NIX, weil der Spielplatz im aktuellen Bebauungsplan garnicht mehr vorgesehen war, sondern zugunsten einer WOHNBEBAUUNG geändert wurde. Und davon hat die SPD-Fraktion nichts gewusst und jetzt soll der Bebauungsplan wieder geändert worden sein zugunsten einer Spielplatzmodernisierung 2018 am alten Standort? Klima ist eine Menschheitsfrage - sagt die Politik (und tut NIX). Um das zu ergänzen - auch das ist eine Menschheitsfrage:"Kann man der Politik noch glauben?" Das meine liebe SPD-Fraktion, in puncto Spielplatz, glaube ich erst, wenn es in der Zeitung schwarz auf weiss steht, da die Liste der Zusagen, die 2017 als versprochen getätigt wurden, sehr lang ist und mir noch in den Ohren klingt, dass neuer WOHNRAUM absolute Priorität besitzt.
juergen mueller:
Es müsste doch jeder mittlerweile begriffen haben, dass die Stadtpolitik den Nutzeffekt für SICH darin sieht, dass die Verwaltung von Dingen entlastet wird, die weniger von Bedeutung sind, aber ZEIT (und damit Geld) kosten. Das soll durch den OBR-Ortsvorsteher kompensiert werden. Entscheidungsbefugnis hat der OBR in wirklich wichtigen Dingen (die ich hier nicht auflisten muss) KEINE, er kann sie nur an den Stadtrat oder die Verwaltung weiterleiten als "Kummerkasten" der Bürger, der ein Schweine(steuer)geld kostet. Das ist aber auch alles, was an Bürgernähe dabei herauskommt. Und Demokratie? Das aus einem Politikermund zu hören, ist Alltag, gehört zum Vokabular. Warum muss eine politische Organisation immer Steuergeld kosten? Warum ist der OBR gleichzeitig der Tummelplatz für Politiker, z.B. Stadtratsmitglieder? Warum keine politische Selbstorga. (Bürgerinitiative ehrenamtlich), Gruppe von Bürgern, die spezielle Bedürfnisse durch die Politik nicht verwirklicht sieht?
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