144 neu ausgebildete junge Menschen erhielten ihre IHK-Prüfungszeugnisse

Neue Fachkräfte für Unternehmen

Neue Fachkräfte für Unternehmen

144 junge Menschen nahmen ihre IHK-Prüfungszeugnisse entgegen. Foto: IHK

09.02.2018 - 15:43

Montabaur. „Herzlichen Glückwunsch! Machen Sie weiter so!“ Mit diesen Worten beglückwünschte der Regionalgeschäftsführer der IHK Koblenz, Richard Hover, 50 ehemalige gewerblich-technische und kaufmännische Auszubildende aus dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Westerwaldkreis während einer Feierstunde in der IHK-Regionalgeschäftsstelle Montabaur zum erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung.

Sie gehören zu den 144 jungen Menschen von insgesamt 148 Prüfungsteilnehmern aus beiden Landkreisen, die in dieser Winterprüfung nach in der Regel drei Jahren ihre Ausbildungszeit mit Erfolg gekrönt haben. Zuvor gratulierte Volker Ax, Leiter der Elektroausbildung bei SCHAEFER KALK GmbH & Co. KG, Diez/Hahnstätten, stellvertretend für alle Prüfungsausschüsse in seinen Grußworten den Absolventen und ermunterte sie zu weiteren Leistungen.


Fundament für einen erfolgreichen Werdegang


In seiner Laudatio gab Hover den neuen Fachkräften auch Hinweise für ihren weiteren Werdegang: Was heute ist, wird morgen gestern sein. Was aber ist übermorgen?“

Der erste berufliche Abschnitt liege nun hinter den Absolventen. Mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Lehre hätten sie das Fundament für ihren weiteren beruflichen Werdegang gelegt. Nun gelte es, darauf aufzubauen.

Dem permanenten Wandel der Märkte müssten auch die Unternehmen der Region Rechnung tragen. Diese müssten darauf schnell, flexibel und adäquat reagieren können. Hover: „Dazu sind fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverzichtbar.“ Eine fundierte Aus- und Weiterbildung sei die Investition in die Zukunft des jeweiligen Betriebes und der jungen Menschen schlechthin. „Wer das auf Seiten des Betriebes bzw. der Unternehmensleitung oder von Ihnen nicht erkennt, der verspielt die eigene Zukunft.“, so Hover.

Das Wort der Stunde und für die nächsten Jahre bleibe „Fachkräftemangel“.

Deshalb müsse einmal erworbenes Wissen und Können ständig erneuert und erweitert werden, wenn die Betriebe mit dem Wandel der Märkte, den Anforderungen der Kunden mithalten wollten. Die jungen Absolventen dürften sich daher nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern müssten bestrebt sein, sich weiterzubilden, um im Beruf nachhaltig mit Erfolg bestehen zu können. Hover: „Weiterbildung ist Voraussetzung, um beruflich weiterzukommen und höhere Verantwortung übernehmen zu können, ja, um Zufriedenheit im Leben zu erfahren.“


Duale Ausbildung und Prüfung dank engagierter Partner


Der Regionalgeschäftsführer von der IHK-Geschäftsstelle Montabaur dankte den Partnern im dualen Ausbildungssystem, den Betrieben und Berufsschulen, ebenso für ihren Einsatz wie den vielen ehrenamtlichen Mitgliedern der Prüfungsausschüsse. Die Bereitschaft dieser Partner und des Ehrenamtes, diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe im Dienste der jungen Menschen, der Wirtschaft und Gesellschaft wahrzunehmen, sei unverzichtbar und die Stütze in diesem weltweit einmaligen System der Berufsbildung.

Ohne deren Engagement könnte die IHK ihrer gesetzlichen Aufgabe im Rahmen der Berufsbildung nicht nachkommen. „Es müssten stattdessen im Land flächendeckend neue, große Behörden mit vielen, teuren, Steuergeld-finanzierten Planstellen, permanent besetzten, hauptamtlichen Prüfungskommissionen etc. eingerichtet werden. Zusammen mit dem Ehrenamt machen wir das günstiger, schneller und näher an den Bedürfnissen der Wirtschaft.“

Alleine in der Geschäftsstelle Montabaur arbeite man mit circa 70 Kommissionen und etwa 250 Prüfern zusammen, um das Prüfungswesen am Laufen zu halten. Das sei, so Hover abschließend, regionale Wirtschaftsförderung erster Güte.

Pressemitteilung der I

HK-Geschäftsstelle Montabaur

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Kommentare
Joachim Rosenbach:
Toller Artikel, auch gilt ein DANK der Presse die uns den Karneval auch über die Grenzen von Höhr-Grenzhausen heraus transportiert, das man sieht in Höhr-Grenzhausen ist was los, da wird toller Karneval geboten. Das Jahr 2019 wird kommen und da simmer dabei un dat es Prima ....
Walter Heisser:
Super geschrieben,sehr detailiert,Dankeschön
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Hr. Mueller, können Sie denn überhaut verifizierbare Belege für ihre Behauptungen anführen oder bleibt es, wie für gewöhnlich ihrerseits, beim Lamentieren und diffamieren anderer Kommentatoren?
juergen mueller:
Sie wiederholen sich (falsch) Herr Klasen und ich würde Ihnen empfehlen,wenn Sie sich schon (falsch) äußern,dass Sie sich für JEDEN Leser erst einmal verständlich ausdrücken.Den aktuellen Stand der Wissenschaft haben Sie außerdem verpasst.Im übrigen empfehle ich Ihnen,sich einmal mit der KLIMAGESCHICHTE überhaupt zu befassen,genauer gesagt mit dem Problem merklicher menschlicher Einflüsse auf unsere UMWELT und somit auch auf unser KLIMA.Zu Ihrer INFO:Das geht zurück auf das Seßhaft-Werden des Menschen bis hin zum Übergang zu intensiver Landwirtschaft,Viehzucht etc.u. natürlich weitergehend der Industrialisierung (abgesehen von den natürlichen Klimaänderungen).Der MENSCH hat durch Waldrodung,Agrar-/Weidewirtschaft,Bebauung,Abwärme-Erzeugung,Verkehrswege,Industrieanlagen,künstliche Bewässerung,trockenlegung von Sumpfgebieten etc.die Erdoberfläche negativ VERÄNDERT.Hinzukommt der Ausstoß (menschgemacht/verschuldet) von Stoffen/Gasen unterschiedlichster Art in die Athmosphäre.
Uwe Klasen:
Klimaschutz = quasi eine religiöse Bewegung ... es bleibt leider wie es ist, dass es in der Physik und in der Physikalischen Chemie kein einziges Experiment gibt, das den sog. "atmosphärischen Treibhauseffekt" belegen kann! Und in veröffentlichten Persistenzanalysen gibt es keinerlei Hinweis auf ein anthropogenes Signal, abgesehen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Soviel zum aktuellen Stand der Wissenschaft!
Christoph Wagner:
Gute Sache!
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