Mit Rabimmel und Rabammel durchs trübe Novemberwetter

St. Martin in Hilgert dient einem guten Zweck

Erlös wird zur Förderung der Grundschulkinder verwendet

14.11.2017 - 19:30

Hilgert. Am 7. November war es wieder soweit. Der von den Kindern des Ortes langersehnte Martinszug stand vor der Tür. Zuvor wurde im ortsansässigen Kindergarten, der Grundschule und natürlich zuhause alles vorbereitet und gebastelt, was das Zeug hielt, damit an diesem Abend ein bunt erleuchteter Laternenumzug mit erwartungsvoll blickenden Kinderaugen durch die Straßen des Ortes gehen konnte. Alles war bestens vorbereitet, und die Hilgerter Feuerwehrmänner sorgten wie immer dafür, dass die Zugteilnehmer sicher durch die Straßen ziehen konnten.

Nachdem man sich auf dem Schulhof getroffen hatte, wurde im Rahmen eines kleinen Schauspiels der Leitfigur dieses Tages gedacht und der zentrale Bestandteil der Legende, die Teilung des Mantels für den armen Bettler, nachgespielt.


Gemütliches Beisammensein auf dem Bommert


Danach ging es zu den Klängen des Musikvereins aus Hillscheid mit viel Rabimmel und Rabammel bei nebligem und regnerischem Novemberwetter durch die Hilgerter Straßen bis zum grünen Kern des Dorfes, dem Bommert, der an diesem Abend durch seine beleuchteten Zelte viel Heimeligkeit ausstrahlte und die Zugteilnehmer zum Verweilen einlud.

Dort warteten neben dem wärmenden Martinsfeuer kostenlose Brezeln für die Kinder, leckere Bratwürste vom Grill und knusprige Pizza aus dem Backes auf die Besucher. Auch heiße Getränke wie zum Beispiel hausgemachter Glühwein nach Spezialrezept, das nicht verraten wird, sowie Kinderglühwein trugen zusammen mit der guten Stimmung und Fröhlichkeit zu einem gemütlichen Beisammensein bei. Auch der St. Martin begleitete die Kinder auf seinem Schimmel bis zum Feuer und rundete damit das Geschehen perfekt ab.


Erlös kommt der Sonnenfeldschule zugute


Als Veranstalter tragen seit vielen Jahren die Ortsgemeinde und die Sonnenfeldschule mit ihrem Förderverein sowie seit letztem Jahr auch der Bommert e. V. zum guten Gelingen dieses gemeinschaftlichen Abends bei. Seit einigen Jahren werden auf Initiative des Fördervereins der Sonnenfeldschule im Vorfeld von den Grundschulkindern Lose für ein Gänseessen verkauft. Dazu gehen die Kinder von Tür zu Tür. Bis kurz vor der Losziehung können die Lose noch erworben werden.

Der Erlös aus deren Verkauf und auch aus dem Verkauf der Speisen und Getränke durch den Bommert e. V. geht zu einhundert Prozent an den Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Hilgert e. V. und kommt somit den Schülerinnen und Schülern zugute.

Die hohe Einsatzbereitschaft aller Beteiligten für dieses Dorfevent zeigt einmal mehr, dass ihnen das Gemeindeleben sehr wichtig ist und ihnen die allgemeine und individuelle Förderung der Kinder, die durch die Spende des Erlöses dieses Abends in hohem Maße unterstützt wird, ein großes Anliegen ist.


Schulleiterin freut sich über die Unterstützung


Die Schulleiterin der Sonnenfeldschule, Katja Heyer, ist dankbar für die Unterstützung, denn damit können die außergewöhnlichen Projekte der Grundschule, die naturwissenschaftliche AG und der Schulchor, welche zusätzlich zum normalen Lehrplan seit vielen Jahren fester Bestandteil des Bildungsangebotes der Schule sind, wieder für eine Zeit lang gesichert werden.

„Die Schulgemeinschaft der Sonnenfeldschule freut sich über die zahlreiche Teilnahme an der Sankt-Martins-Feier in Hilgert und bedankt sich beim Förderverein der Sonnenfeldschule, beim Bommert Verein und allen Beteiligten, die zum Gelingen des Laternenumzugs und der anschließenden Verköstigung auf dem Bommert beigetragen haben. Ein großes Dankeschön gilt auch allen Schülerinnen und Schülern, die Lose verkauft haben. Von dem Erlös werden Pausenspielgeräte für die Sonnenfeldschülerinnen und -schüler angeschafft und die Arbeitsgemeinschaften ‚NaWi‘ und ‚Chor‘ finanziell unterstützt.“, bedankt sich Frau Heyer bei den Aktiven und Unterstützern.

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Kommentare
juergen mueller:
Liebe Frau Daubländer, Sie haben sich sicherlich vertan, NEIN, wir sind nicht auf FACEBOOK. Ich wüsste nicht, dass (bis auf den Ihren) den Kommentaren zu entnehmen ist, dass Politiker "nix" arbeiten und trotzdem fürstlich belohnt werden. Ich gehe mal davon aus, dass Sie nur nicht verstanden haben, um was es hier geht, weder um bestimmte Personen, noch um Neid etc., sondern um eine Berufsgruppe, die meiner Meinung nach unrechtmäßig in den Genuß von Bezügen kommt, die alleine zu Lasten des Steuerzahlers gehen und durch nichts zu rechtfertigen sind. Wenn Sie das für rechtmäßig befinden, dann ist das Ihre Meinung. Vielleicht werden Sie Ihre Meinung noch einmal revidieren, wenn Sie nach einem arbeitsreichen Leben bis 67 (oder länger?) von 700 oder 800 Euro Rente im Monat leben müssen. Churchill hat mal gesagt:"Die größte Lehre im Leben ist, dass Esel manchmal Recht haben".
Tina Daubländer:
Wenn es stimmt, dass man als Politiker eigentlich nix arbeiten muss und dafür fürstlich belohnt wird, warum lassen sie sich denn nicht als Politiker in ein Amt wählen??? Wäre doch sehr hilfreich, wenn Sie mit ihrem gesunden Menschverstand und Durchblick mitarbeiten, dass gute Politik gemacht wird. Ich würde sie gerne wählen, wenn sie gute Ideen verfolgen und dann noch die Hälfte ihrer - sowieso überhöhten - Bezüge für gute Zwecke spenden. Ich ahne ihre Antwort schon. Sicher weil ein geheimer Zirkel diese Posten einfach unter sich verschachert und Wahlen ohnehin Makulatur sind. Neee, ist klar.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
juergen mueller:
Im städtischen HAUSHALT 2017 waren für den Spielplatz bereits Gelder vorgesehen. Passiert ist NIX, weil der Spielplatz im aktuellen Bebauungsplan garnicht mehr vorgesehen war, sondern zugunsten einer WOHNBEBAUUNG geändert wurde. Und davon hat die SPD-Fraktion nichts gewusst und jetzt soll der Bebauungsplan wieder geändert worden sein zugunsten einer Spielplatzmodernisierung 2018 am alten Standort? Klima ist eine Menschheitsfrage - sagt die Politik (und tut NIX). Um das zu ergänzen - auch das ist eine Menschheitsfrage:"Kann man der Politik noch glauben?" Das meine liebe SPD-Fraktion, in puncto Spielplatz, glaube ich erst, wenn es in der Zeitung schwarz auf weiss steht, da die Liste der Zusagen, die 2017 als versprochen getätigt wurden, sehr lang ist und mir noch in den Ohren klingt, dass neuer WOHNRAUM absolute Priorität besitzt.
juergen mueller:
Es müsste doch jeder mittlerweile begriffen haben, dass die Stadtpolitik den Nutzeffekt für SICH darin sieht, dass die Verwaltung von Dingen entlastet wird, die weniger von Bedeutung sind, aber ZEIT (und damit Geld) kosten. Das soll durch den OBR-Ortsvorsteher kompensiert werden. Entscheidungsbefugnis hat der OBR in wirklich wichtigen Dingen (die ich hier nicht auflisten muss) KEINE, er kann sie nur an den Stadtrat oder die Verwaltung weiterleiten als "Kummerkasten" der Bürger, der ein Schweine(steuer)geld kostet. Das ist aber auch alles, was an Bürgernähe dabei herauskommt. Und Demokratie? Das aus einem Politikermund zu hören, ist Alltag, gehört zum Vokabular. Warum muss eine politische Organisation immer Steuergeld kosten? Warum ist der OBR gleichzeitig der Tummelplatz für Politiker, z.B. Stadtratsmitglieder? Warum keine politische Selbstorga. (Bürgerinitiative ehrenamtlich), Gruppe von Bürgern, die spezielle Bedürfnisse durch die Politik nicht verwirklicht sieht?
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