Bei der größten Sportveranstaltung im Rhein-Lahn Kreis kann jeder mitlaufen

„Unser Stadtlauf“ geht wieder an den Start

12.04.2017 - 16:37

Bad Ems. „Wer hier mitmacht, hat schon gewonnen“, gab Jürgen Zanger vom Running Team Bad Ems bei der Pressevorstellung zu verstehen. Einer der schönsten Stadtlauf-Veranstaltungen in ganz Deutschland geht bereits zum elften Mal an den Start. Insgesamt 70 Helferinnen und Helfer haben bereits im Vorfeld zu dieser Veranstaltung alle Hände voll zu tun, doch mit viel Herzblut und großer Sportkompetenz freuen sich alle jetzt auf den 13. Mai, wenn es wieder losgeht. Der Rundkurs mitten in der Stadt, mit Start vor dem Spielcasino, führt über die Flaniermeile der Kurstadt, dann an der Lahn entlang durch den Kurpark zu den Kolonnaden am Kursaalgebäude. Der tolle Rundkurs ist absolut flach, durchgehend befestigt und sehr schnell zu laufen. Wenn die Läufer in Bad Ems nach knapp sechs Runden die Ziellinie überqueren, sind sie von fast 2.000 Besuchern am Straßenrand bejubelt worden. Von dieser amtlich vermessenen zehn km-Strecke sind die Läuferinnen und Läufer, die aus der ganzen Bundesrepublik angereist kommen, immer wieder begeistert. Und auch das Geschehen rund um die Veranstaltung lädt alle ein, dabei zu sein, dieses sportliche Ereignis zu genießen und sich hinterher bei Speisen und Getränken noch eingehend zu unterhalten. Es ist eben „Unser Stadtlauf“, erklärte Zanger. Die Läufe starten zu unterschiedlichen Zeiten und teilen sich auf in 250m-Lauf, der sogenannte „Bambinilauf“ um 14.10 Uhr; 5 km-Walking um 14.30 Uhr; 1 km-Lauf (Mädchen/Jungen) um 15.30 Uhr; 5 km-Jedermann-Lauf um 17.15 Uhr und 5 km-Firmenwertung ebenfalls um 17.15 Uhr sowie den 10 km-Hauptlauf, der um 16 Uhr startet. Etwa 500 bis 700 Aktive werden mitmachen und es werden 350 attraktive Preise ausgegeben. Zudem erhalten die Teilnehmer am „Bambinilauf“ Urkunden, die von Kita-Kindern gestaltet wurden. Hier werden noch gerne „Kita-Kinder“ aufgefordert sich zu melden, auch aus der weiteren Region um Bad Ems herum sollte man sich melden. Die Kinder laufen alle, ohne Startgeld entrichten zu müssen. Wenn etwa 200 Kinder dann dem Ziel entgegen flitzen, ist das auch für Nichtläufer ein herrlicher Anblick, da kommen Mamis und Papis fast nicht mehr zu einem guten „Handyfoto“, so schnell geht das schon vom Start weg ab.

Dieser Stadtlauf ist auch eine bedeutende Inklusionsveranstaltung. Menschen mit Behinderung starten ebenfalls ohne Startkostenbeitrag und alle laufen gemeinsam. Es wird keinen Extralauf geben, sondern es wird gemeinsam gelaufen und dabei ist es auch gleich, bei welchem Lauf man sich beteiligt.


„Wir wollen miteinander und nicht gegeneinander laufen“


„Wir wollen miteinander und nicht gegeneinander laufen – wir sind Leute, die sich unheimlich stark fühlen“, erläuterte dazu Mark Solomeyer. Günter Groß von der Volksbank Rhein-Lahn Limburg hatte beim Pressegespräch die diesjährigen Preise vorgestellt und für Stadtbürgermeister Berny Abt ist klar, er will auch dieses Jahr wieder mitlaufen.

Ein Stadtlauf eben für alle und er lobte die gut besuchte und traditionelle Veranstaltung. Das Highlight für ihn ist der „Bambinilauf“ hatte er verraten, aber auch die Hochleistungssportler zu sehen ist ein Erlebnis. US

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Jens:
Wenn man der Logik einiger "Experten hier folgt, dürfte es mit Wildscheinen ,Rehen, und Hirschen keine Unfälle geben und sie dürften sich nicht in Siedlungsnähe zeigen, da sie ja durch intensivste Bejagung scheu sind. Nun es gibt in den letzten Jahren wohl immer wieder Zwischenfälle mit Wildschweinen und Rehen (meist wegen der Jagd) aber keine mit Wölfen, also kann man den Quatsch den hier einige Extremisten von sich geben getrost vergessen.
M.W.:
Die echten Experten sehen das komplett anders! David Mech, der selber früher behauptet hatte, dass Wolfspopulationen sich selber regulieren, sieht seinen Irrtum inzwischen ein! Er schlägt auch für Europa ZONIERUNG und verschiedene Arten der Regulation der Wölfe vor, weil es ohne Bejagung nicht funktioniert. David Mech ist der erfahrenste Wolfsforscher dieses Planeten. Er war an der Wiederansiedlung der Wölfe im Yellowstone Nationalpark maßgeblich beteiligt und ist Chairman LCIE (Large Carnivore Initiative Europe). Man muss natürlich englisch lesen können und seinen Verstand bemühen, um die Zusammenhänge tatsächlich begreifen zu können: http://wolf.org/wp-content/uploads/2013/08/360-Where-can-wolves-live-and-how-can-we-live-with-them.pdf
juergen mueller:
Die Konkurrenz zwischen Mensch u. Wolf ist alt.Vergessen wird hierbei,dass vor ca. 15 000 Jahren aus gezähmten Wölfen der beste aller Freunde des Menschen wurde,der Hund.Die Abneigung vieler gegen Hunde spiegelt sich in ihrer Abneigung gegen Wölfe wieder.Die Feindschaft begann spät,als der Mensch (besondere Individuen der Gattung Mensch) seinen Interessenbereich ausweitete u. der Meinung war (bis heute), alles in Wald u. Feld gehöre ihm.Fakt ist,dass der MENSCH den Wolf "böse" gemacht hat.In Europa gibt es ein interessantes Nord-Süd- u. ein West-Ostgefälle,das sich auch in der Einstellung zum Wolf manifestiert.In den großen Lebensräumen Ost- wie Südeuropa hat der Wolf überlebt - in Nord- u. Mitteleuropa wurde er ausgerottet.- gnadenlose Intoleranz bei den Mitteleuropäern - Gelassenheit/Verständnis der Süd-/Osteuropäer.Anstatt sich mit dem Thema Wolf einmal intensiv auseinanderzusetzen,ergeht man sich in Kommentaren, blind u. unpersönlich.Hirnrissig, bei uns muss alles reguliert werden.
Roswitha von Piotrovski:
Ja was soll ich sagen, es war ganz einfach ein tolles Konzert. Ihr Artikel liest sich so, als wäre ich gerade im Konzert und würden das Ganze noch einmal erleben. Sie haben jedes Detail genau beschrieben, so können auch die Menschen, die nicht dabei waren, erfahren was sie versäumt haben.
Peter Schlicker:
Verry nice
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