Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Waldorf

Waldorfer Blauröcke feierten rund um das Feuerwehrgerätehaus

06.06.2017 - 10:58

Waldorf. Bei warmem Sommerwetter, zwar durch einige Regenschauer am Samstagabend etwas abgekühlt, konnte die Freiwillige Feuerwehr Waldorf am Pfingstwochenende ihren diesjährigen Tag der offenen Tür rund um das Gerätehaus feiern. Bis in den späten Abend erwiesen die Waldorfer Bevölkerung wie auch zahlreiche benachbarte und befreundete Wehren den Waldorfer Blauröcken ihre Referenz.

Man begann den Tag der offenen Tür am Samstag, 3. Juni, um 17 Uhr mit einem Gottesdienst, in dem Pfarrer Günter Marmann gemeinsam mit Pfarrer i. R. Lothar Brucker besonders für die Lebenden und Verstorbenen der Feuerwehr betete. Im Anschluss an den Gottesdienst erfolgte um 18 Uhr die Öffnung der Türen des Gerätehauses sowie des Ausschanks. Gegen 19 Uhr fand ein offizieller Teil statt, zu dem Wehrführer Sascha Cremer unter anderem neben dem Chef der Wehren der Verbandsgemeinde Bad Breisig, Bürgermeister Bernd Weidenbach, auch Wehrleiter Ronny Zilligen, den Sachbearbeiter bei der Verbandsgemeindeverwaltung Harald Bermel, Ortsbürgermeister Hans Dieter Felten, den Vorsitzenden des Fördervereins der Feuerwehr Waldorf, Klaus Hameyer, sowie den Ehrenwehrführer Engelbert Waßweiler willkommen heißen konnte.

Vorab dankte er schon zu Beginn der Veranstaltung allen fleißigen Helferinnen und Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu bewältigen sei. In diesem Zusammenhang galt sein besonderer Dank der Karnevalsgesellschaft „Jeckige Globistere“ Waldorf, die am Sonntag eine komplette Schicht im „Service-Bereich“ übernommen hatte als Gegenleistung für das Mitwirken der Feuerwehr am Rosenmontagszug.

Auch Bürgermeister Bernd Weidenbach freute sich über den bereits regen Besuch trotz der frühen Uhrzeit. Besonders erfreut war er darüber, dass auch Ehrenwehrführer Engelbert Waßweiler sowie die Mitglieder der Jugendfeuerwehr in großer Anzahl anwesend waren.


Neue Mitglieder in der Jugendfeuerwehr


Er konnte sodann mit Jens Robbie Wendt und Moritz Michels zwei neue Mitglieder in die Jugendfeuerwehr Waldorf aufnehmen. Dies sei ein besonderer Augenblick, wie Bürgermeister Weidenbach erklärte, da mit der Aufnahme dieser beiden neuen Mitglieder erstmals Auswärtige in der Jugendfeuerwehr Waldorf aufgenommen wurden. Beide sind in den Nachbarorten Gönnersdorf bzw. Königsfeld beheimatet, fühlen sich aber bei den Jugendlichen der Waldorfer Jugendfeuerwehr sehr gut aufgenommen.

Aber auch die Einsatzwehr durfte sich über Verstärkung freuen. Mit Thomas Diestelhorst konnte Bürgermeister Bernd Weidenbach einen neuen Feuerwehrmannanwärter in den Kreis des Waldorfer Blauröcke aufnehmen.


Ehrungen und Ernennungen


Seit nunmehr 35 Jahren verrichtet Peter Göbels aktiven Feuerwehrdienst. Dafür hatte er das Goldene Feuerwehrehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz für 35-jährige aktive pflilchttreue Tätigkeit in der Feuerwehr durch Landrat Dr. Jürgen Pföhler bereits vor einigen Wochen überreicht bekommen. Bürgermeister Weidenbach und Wehrführer Sascha Cremer dankten dem Wehrkameraden für seine langjährige Treue zur Feuerwehr.

Wehrführer Sascha Cremer wurde von den Mitgliedern der Waldorfer Wehr auf die Dauer von 10 Jahren als Wehrführer wiedergewählt. Ebenso erhielt er bei der Wahl des stellvertretenden Wehrleiters der Verbandsgemeinde Bad Breisig das Vertrauen der übrigen Wehrführer. Die entsprechenden Ernennungsurkunden wurden bereits ausgehändigt. Bürgermeister Weidenbach gratulierte dem Waldorfer Wehrführer zu diesen Wahlen.

Auch Ortsbürgermeister Hans Dieter Felten gratulierte den Ernannten, Geehrten und neu Aufgenommenen für ihr Engagement. Den Dank der Ortsgemeinde Waldorf an die Feuerwehr dokumentierte er dadurch, dass er Wehrführer Cremer einen „Umschlag mit Inhalt“ überreichte.


Dämmerschoppen und Familientag


Im Anschluss an den offiziellen Teil schloss sich ein Dämmerschoppen an, der bis weit in die Nacht ging. Viele benachbarte und befreundete Gastwehren waren gekommen, um mit der Waldorfer Wehr zu feiern. Erneut viel Zuspruch an diesem Abend fand die Cocktailbar mit Getränken aus „nah“ und „fern“.

Am Pfingstsonntag begann das Programm der Feuerwehr um 10 Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen im und am Gerätehaus. Erneut feierten viele Waldorfer mit ihrer Feuerwehr. Auch viele benachbarte und befreundete Wehren waren wieder mit Abordnungen vertreten, die die Gelegenheit nutzten, sich untereinander auszutauschen und bestehende Freundschaften zu vertiefen. Da auch der Wettergott an diesem Tag mitspielte, genossen viele einen sonnigen Tag bei der Feuerwehr.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sorgten für beste Unterhaltung der jungen Gäste in Form von Hüpfburg, den beliebten Wasserspielen sowie mit den Spielmöglichkeiten des Spielmobils der Verbandsgemeinde..

Mit schmackhaften Steaks und Würstchen sowie Pommes und einem großen Salatbüffet sorgten die Frauen der Feuerwehr im Restaurant „St. Florian“ dafür, dass die Gäste auch über Mittag blieben und bestens bewirtet wurden. Am Nachmittag hatte man ein umfangreiches und vielfältiges Kuchenbüffet bereitgestellt, das mit zahlreichen frischen Waffeln zum Verweilen bei Kaffee, Cappuccino und erfrischenden Getränken einlud. Besonders für Familien und Kinder war an diesem Tag bestens gesorgt. Wie jedes Jahr legt die Freiwillige Feuerwehr Waldorf großen Wert auf ihre „kleinen“ Gäste. Das fing schon bei den Getränken an, die waren auch diesmal wieder an beiden Tagen kostenfrei.

Schließlich klang der Tag in einem gemütlichen Dämmerschoppen aus und Wehrführer Sascha Cremer und seine Stellvertreter Werner Stenz und Sascha Nachtsheim sowie der Fördervereinsvorsitzende Klaus Hameyer durften sich über den Besuch und den Verlauf des Tags der offenen Tür freuen. Sie dankten allen Helfern, Spendern von Salaten, Kaffee und Kuchen sowie bei den zahlreichen Gästen für die Unterstützung. Der Erlös aus dem diesjährigen Tag der offenen Tür soll auch in diesem Jahr wieder in die Wehr investiert werden.

WER

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Kommentare

Verlorenes Benzin löst Massenkarambolage aus

schneeifler:
Nicht richtig ! verlorenes Benzin in Verbindung mit Raserei löste Massenkarambolage aus ! Es wäre mir ja egal wenn die Raserei nur auf der Nordschleife stattfinden würde. Aber die Zufahrtstraßen und letzte Woche sogar die Innenstadt von Adenau werden zu Ersatzrennstrecken auserkoren. Insbesondere auf der Anreise und Abends wenn die Nordschleife geschlossen hat ! Die Polizei tut so oder ist tatsächlich hilflos- Kontrollen wenn überhaupt - nur Montagsmorgens bei den Pendlern ! Am Wochenende ist Feuer frei um und auf dem Ring ! Das spricht sich natürlich bei den Rasern rund ....
Hermann-Josef Andres:
Mit besonderem Interesse habe ich den Artikel über den Bewerber Peter Michels für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Cochem gelesen. Als Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem-Land/Cochem mit 37-jähriger Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit, überwiegend in leitender Funktion, sowie als langjähriges Mitglied der Personalvertretung und aktueller Personalratsvorsitzender bin ich doch mehr als verwundert über diesen Artikel. Peter Michels ist in der Verwaltung durchaus als versierter Redner (umgangssprachlich: Schwätzer), jedoch nicht unbedingt als „Macher“ bekannt. Dies überlässt er wohl gerne anderen. Auch für seine Ideen, die in dem Artikel angeführt werden, möchte er jeweils zusätzliches Personal einstellen. Ich stelle mir dabei natürlich die Frage, was er eigentlich selbst arbeiten möchte, oder ob sich seine Arbeit auf die Organisation von „Weinveranstaltungen“ begrenzt. Dies würde dann aber auch seinem Auftreten in den letzten Jahren entsprechen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er zwar seit 2008 bei Kommunalverwaltungen beschäftigt ist, jedoch weder eine Verwaltungsausbildung hat und über elementare Verwaltungskenntnisse verfügt. Was die Haltung zu Bädern und Grundschulen betrifft, vollzieht er hier eine elegante 180° Wendung. Hieß es bis vor kurzem noch „weg mit der Kleinstaaterei und den kleinen Einrichtungen“ (das galt für Schulen und Bäder gleichermaßen) möchte er nun als Retter der kleinen Grundschulen auftreten und Vorreiter für den Weiterbestand der Bäder sein. Wegen seiner teilweise mehr als grenzwertigen Äußerungen über Kolleginnen und Kollegen während seiner Dienstzeit bei der VGV Cochem, bin ich davon überzeugt, dass er bei der weit überwiegende Mehrzahl des Personals weder Zustimmung oder gar Unterstützung finden wird. Für die Leitung einer Einrichtung mit insgesamt rd. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den verschiedensten Ebenen (es gibt nicht nur den Tourismus) halte ich ihn sowohl fachlich als auch in der Frage der Personalführung für nicht geeignet. Vielleicht hätte es auch in der Überschrift besser geheißen: „Lasst mich nur reden (schwätzen), ihr macht das schon“.
Toni Göbel:
Bm-Kandidat Michels, der sich als Macher bezeichnet, war nicht der Ideengeber für die Wohn-Pflegegemeinschaft in Greimersburg. Ideengeber für dieses lobenswerte Projekt war der Greimersburger Alt-Ortsbürgermeister Paul Lauxen. Auch an der tollen Breitband-Initiative im Kreis Cochem-Zell hatte er in der Funktion als „Leiter der Kommunikation“ ebenso wenig maßgeblichen Anteil wie in der kurzen Zeit als Wirtschaftsförderer der fusionierten Verbandsgemeinde an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in vielen Ortsgemeinden der VG Cochem. Macher waren auch hier in erster Linie andere. Bei der Wirtschaftsförderung ist hier an vorderster Stelle der bis zu der Fusion hierfür zuständige langjährige Mitarbeiter der VGV Cochem zu benennen, der bereits vor der Fusion viele Projekte in den Ortsgemeinden mit angestoßen hat und der mit seinen Ideen und seinem herausragenden Engagement als Macher maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung in vielen Ortsgemeinden hatte.
Melanie :
ja da hast Du echt Recht Elke,denen passiert nichts!!! die dürfen doch in unserm Land machen was Sie wollen!!!Das macht mich echt wütend!!! Wir müssen in unserem eigenen Land Angst um uns und unsere Kinder haben! Mein Gott,wo sind wir nur hin gekommen!!!! Armes Deutschland!!!!
Nico Di Mascio:
Nein leider eine Stunde nach der Festnahme. Und wenn überhaupt!
Elke Kurth:
Die Frage ist, was passiert mit den Tätern, wenn sie verhaftet werden? Laufen sie bereits am nächsten Tag breit grinsend durch die Fußgängerzone? Leider haben diese Menschen vollkommene Narrenfreiheit in Deutschland.
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