Bonner Wissenschaftsnacht lockt mit Forschung zum Anfassen und Mitmachen

„WasserWelten“

Am 2. und 3. Juni im Unihauptgebäude und auf dem Münsterplatz

„WasserWelten“

Mit einer farbenfrohen Mischung aus Forschung und Kultur präsentiert sich die Bonner Wissenschaftsnacht alle zwei Jahre in und um das Hauptgebäude der Universität Bonn.Foto: Volker Lannert

25.05.2016 - 11:00

Bonn. Wasser ist allgegenwärtig und eine wichtige Voraussetzung für Leben. Bei der 10. Bonner Wissenschaftsnacht am Freitag, 3. Juni, von 18 bis 24 Uhr zum Thema „WasserWelten“ dreht sich alles um das lebenswichtige Elixier. Im Universitätshauptgebäude, den Uni-Museen und der Remigiuskirche finden Veranstaltungen rund um das Hauptthema Wasser statt. Das Wissenschaftszelt auf dem Münsterplatz öffnet bereits am Donnerstag, 2. Juni, von 9 bis 20 Uhr und wartet auch während der Wissenschaftsnacht mit spannenden Präsentationen auf. Hinweis für Medien: Am Freitag, 3. Juni, findet ein Presserundgang statt, der etwa 45 Minuten dauert. Treffpunkt ist um 17.45 Uhr im Universitätsmuseum im Hauptgebäude, Regina-Pacis-Weg 3. Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan, Landrat Sebastian Schuster und Rektor Prof. Dr. Michael Hoch haben ihr Erscheinen angekündigt. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus der Wissenschaftsregion Bonn veranstalten mit der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Ahrweiler alle zwei Jahre die Bonner Wissenschaftsnacht, 2016 bereits zum zehnten Mal. Das Thema ist angelehnt an das Motto des Wissenschaftsjahres „Meere und Ozeane“. An zahlreichen Mitmachstationen, mit Experimenten, Ausstellungen und Vorträgen präsentieren die Forscher Wissenschaft zum Anfassen.


Wissenschaftszelt auf dem Münsterplatz öffnet bereits am Donnerstag Wissenschaftsnacht am Freitag wartet mit Überraschungen auf


Im Ausstellungszelt auf dem Münsterplatz gibt es bereits am Donnerstag, 2. Juni, von 9 bis 20 Uhr und am Freitag, 3. Juni, von 9 bis 24 Uhr Projekte zu sehen. So zeigt zum Beispiel das Fraunhofer-Institut IAIS, wie sich mit automatisierter Technologie Schäden in Abwasserkanälen erkennen lassen. Die Hochschule Bonn/Rhein-Sieg führt vor, wie sich Ozon aus Wasser herstellen und damit wiederum Wasser aufbereiten lässt. Und das Exzellenzcluster ImmunoSensation der Universität Bonn beschäftigt sich mit dem angeborenen Immunsystem, das seinen Ursprung im Meer hat.

Während der Wissenschaftsnacht am Freitag, 3. Juni, ab 18 Uhr finden im und um das Universitätshauptgebäude wieder zahlreiche Überraschungen statt: Während des Kulturprogramms im FAZ-Café geht es unter anderem um Nixen und Wassermänner. In der benachbarten Schlosskirche finden die Ausstellung „Grenzenlos – Himmlische Perspektiven“ und eine konzertante Lesung „Wasser und Welten“ statt. Die Alanus-Hochschule ist mit Video- und Architektur-Installationen im Foyer und Brunnenhof des Hauptgebäudes vertreten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) präsentiert gemeinsam mit dem Deutschen Museum Bonn die Geo-Show „unterirdisch“ im Hörsaal eins unter anderem mit der Beteiligung des Steinmann-Institutes. Das Goldfuß-Museum zeigt in der Garderobenhalle im Hauptgebäude Fossilien aus marinen Lebewelten, das Institut für Molekulare Physiologie und Biotechnologie führt in der Blauen Grotte vor, wie Pflanzen bei Wassermangel weiterleben können. Was ein Wasserbewohner über menschliche Erkrankungen lehrt, erklärt das LIMES-Institut in der Blauen Grotte. Die Religionswissenschaftler befassen sich in Hörsaal acht mit der „Schöpfungskraft Wasser“ und die Geodäten ebenfalls dort mit der Vermessung des Meeresspiegels. Die Geographen warten in der Garderobenhalle mit einem Strömungskanalmodell auf, die Mikroökonomen kümmern sich in der Blauen Grotte ums Wassersparen. In einem Vortrag des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) geht es im Hörsaal acht ebenfalls um wässrige Flüssigkeiten: „Blut, Speichel, Urin – was sie über unser Gehirn verraten.“ Das Konversionszentrum BICC veranschaulicht in der Blauen Grotte unter anderem mit einem interaktiven Wissensquiz das Konfliktpotenzial von Wasser.


Führungen durch die Universitätsmuseen und Musik


Das Archiv der Universität Bonn und das Universitätsmuseum bieten Führungen an, das Ägyptische Museum hat ebenfalls geöffnet. Das Arithmeum führt „Rechnen Einst und Heute“ sowie geometrisch-konstruktive Kunst vor. Das Akademische Kunstmuseum wartet mit Musikbeiträgen des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums (EMA) sowie mit Themenführungen auf. Das EMA-Sinfonie-Orchester spielt in der Remigiuskirche an der Brüdergasse und die Bigbands der Schule sowie die Musikensembles der Universität im Arkadenhof. Informationen zur Wissenschaftsnacht auf www.bonner-wissenschaftsnacht.de.

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Kommentare

Verlorenes Benzin löst Massenkarambolage aus

schneeifler:
Nicht richtig ! verlorenes Benzin in Verbindung mit Raserei löste Massenkarambolage aus ! Es wäre mir ja egal wenn die Raserei nur auf der Nordschleife stattfinden würde. Aber die Zufahrtstraßen und letzte Woche sogar die Innenstadt von Adenau werden zu Ersatzrennstrecken auserkoren. Insbesondere auf der Anreise und Abends wenn die Nordschleife geschlossen hat ! Die Polizei tut so oder ist tatsächlich hilflos- Kontrollen wenn überhaupt - nur Montagsmorgens bei den Pendlern ! Am Wochenende ist Feuer frei um und auf dem Ring ! Das spricht sich natürlich bei den Rasern rund ....
Hermann-Josef Andres:
Mit besonderem Interesse habe ich den Artikel über den Bewerber Peter Michels für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Cochem gelesen. Als Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem-Land/Cochem mit 37-jähriger Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit, überwiegend in leitender Funktion, sowie als langjähriges Mitglied der Personalvertretung und aktueller Personalratsvorsitzender bin ich doch mehr als verwundert über diesen Artikel. Peter Michels ist in der Verwaltung durchaus als versierter Redner (umgangssprachlich: Schwätzer), jedoch nicht unbedingt als „Macher“ bekannt. Dies überlässt er wohl gerne anderen. Auch für seine Ideen, die in dem Artikel angeführt werden, möchte er jeweils zusätzliches Personal einstellen. Ich stelle mir dabei natürlich die Frage, was er eigentlich selbst arbeiten möchte, oder ob sich seine Arbeit auf die Organisation von „Weinveranstaltungen“ begrenzt. Dies würde dann aber auch seinem Auftreten in den letzten Jahren entsprechen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er zwar seit 2008 bei Kommunalverwaltungen beschäftigt ist, jedoch weder eine Verwaltungsausbildung hat und über elementare Verwaltungskenntnisse verfügt. Was die Haltung zu Bädern und Grundschulen betrifft, vollzieht er hier eine elegante 180° Wendung. Hieß es bis vor kurzem noch „weg mit der Kleinstaaterei und den kleinen Einrichtungen“ (das galt für Schulen und Bäder gleichermaßen) möchte er nun als Retter der kleinen Grundschulen auftreten und Vorreiter für den Weiterbestand der Bäder sein. Wegen seiner teilweise mehr als grenzwertigen Äußerungen über Kolleginnen und Kollegen während seiner Dienstzeit bei der VGV Cochem, bin ich davon überzeugt, dass er bei der weit überwiegende Mehrzahl des Personals weder Zustimmung oder gar Unterstützung finden wird. Für die Leitung einer Einrichtung mit insgesamt rd. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den verschiedensten Ebenen (es gibt nicht nur den Tourismus) halte ich ihn sowohl fachlich als auch in der Frage der Personalführung für nicht geeignet. Vielleicht hätte es auch in der Überschrift besser geheißen: „Lasst mich nur reden (schwätzen), ihr macht das schon“.
Toni Göbel:
Bm-Kandidat Michels, der sich als Macher bezeichnet, war nicht der Ideengeber für die Wohn-Pflegegemeinschaft in Greimersburg. Ideengeber für dieses lobenswerte Projekt war der Greimersburger Alt-Ortsbürgermeister Paul Lauxen. Auch an der tollen Breitband-Initiative im Kreis Cochem-Zell hatte er in der Funktion als „Leiter der Kommunikation“ ebenso wenig maßgeblichen Anteil wie in der kurzen Zeit als Wirtschaftsförderer der fusionierten Verbandsgemeinde an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in vielen Ortsgemeinden der VG Cochem. Macher waren auch hier in erster Linie andere. Bei der Wirtschaftsförderung ist hier an vorderster Stelle der bis zu der Fusion hierfür zuständige langjährige Mitarbeiter der VGV Cochem zu benennen, der bereits vor der Fusion viele Projekte in den Ortsgemeinden mit angestoßen hat und der mit seinen Ideen und seinem herausragenden Engagement als Macher maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung in vielen Ortsgemeinden hatte.
Melanie :
ja da hast Du echt Recht Elke,denen passiert nichts!!! die dürfen doch in unserm Land machen was Sie wollen!!!Das macht mich echt wütend!!! Wir müssen in unserem eigenen Land Angst um uns und unsere Kinder haben! Mein Gott,wo sind wir nur hin gekommen!!!! Armes Deutschland!!!!
Nico Di Mascio:
Nein leider eine Stunde nach der Festnahme. Und wenn überhaupt!
Elke Kurth:
Die Frage ist, was passiert mit den Tätern, wenn sie verhaftet werden? Laufen sie bereits am nächsten Tag breit grinsend durch die Fußgängerzone? Leider haben diese Menschen vollkommene Narrenfreiheit in Deutschland.
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