Besuch der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl an der Kinderuni Bonn.

„Wer von euch hat ein Gehirn?“

400 Kinder aus Bonn und Umgebung nehmen an der Vorlesung von Professor Weber teil

07.02.2018 - 11:23

Bonn. 16.14 Uhr und 50 Sekunden. Der Countdown läuft. Etwa 400 Kinder aus Bonn und Umgebung zählen laut von zehn runter und klopfen dann heftig auf die Schreibtische im Wolfgang-Paul-Hörsaal.

Mit dabei sind 15 Schülerinnen und Schüler der GGS Meckenheim-Merl.

Frau Dr. Grugel, die die Kinderuni organisiert, hat den Kindern schon freundlich die reservierten Plätze in den vorderen Reihen zugewiesen. Die Vorlesung von Prof. Weber beginnt pünktlich um 17.15 Uhr. Schon seine erste Frage an die kleinen Studenten „Wer von euch hat ein Gehirn?“ deutet darauf hin, dass ein schwieriges Thema humorvoll und kindgerecht dargeboten werden wird. Nachdem über die Leistungen des Gehirns gesprochen wurde, ist jedem im Hörsaal klar: Ohne Hirn läuft gar nichts! Die Zuhörer erfahren auch, dass ein Baby immerhin schon ein Gehirn von 400g besitzt und dass ein Erwachsener dann stattliche 1.500 g Gehirn auf die Waage bringt. 100 Milliarden Gehirnzellen, (eine Zahl mit elf Nullen) sorgen dafür, dass Menschen denken, fühlen, sprechen, sich bewegen und sich entscheiden können.


„Marshmallow-Experiment“


Nach dem einführenden Grundlagen über das menschliche Gehirn kommt Prof. Weber zum eigentlichen Vorlesungsthema: „Wie wir Entscheidungen treffen“. Mithilfe von Computertomografen wurden viele Tests gemacht, um herauszufinden, was im Gehirn passiert, wenn wir etwas gut finden und uns dafür entscheiden. Das Gehirn findet tolle Autos gut, Schokolade und Geld, leider auch Drogen, aber zum Glück auch Freundschaft, Fairness und Familie. Nach so viel Theorie wird es Zeit für ein spielerisches Experiment, dem „Marshmallow-Experiment“ nachempfunden: Zwei ausgewählte Kinder dürfen zum Professor kommen und sich entscheiden, ob sie ein Schokobonbon lieber sofort wollen oder zwei Stück in einer Viertelstunde. Für beide Kinder ist klar, eine Viertelstunde ist kurz und zwei Stücke sind besser als eins. In einem weiteren „Spiel“ dürfen zwei bekennende Fans des 1. FC Köln und des BVB Dortmund jeweils eine Schokolade aus den Bechern ihres Vereins probieren und entscheiden dann, welche Schokolade besser schmeckt. Tatsächlich schmeckt die Schokolade des Lieblingsvereins besser, auch wenn es sich um dasselbe Produkt handelt. Mit diesen vielen Informationen und neuen Erkenntnissen machen sich die Meckenheimer Schulkinder zurück auf den Heimweg. In der Bahn reicht Frau Bienentreu, Schulleiterin der GGS, Schokoladenstücke herum mit der Frage: „Möchtest du jetzt ein Stück oder nächste Woche lieber zwei?“. Wie da die Entscheidung wohl ausgefallen ist?

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
 
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Artikel

Pfarrgemeinde Kaltenborn

Informativer Neujahrskaffee

Kaltenborn. Der Neujahrskaffee, zu dem Jung und Alt eingeladen waren, stand diesmal unter dem Motto: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. mehr...

Mosella-Musikanten Oberfell

Jahreshauptversammlung

Oberfell. Am Freitag, 2. März findet um 18.30 Uhr in der Mosella-Halle (Probenraum) die Jahreshauptversammlung der Mosella-Musikanten Oberfell e.V. statt. Die Mitglieder, der Ehrenvorsitzende, der Ehrendirigent, die Ehrenmitglieder, der Dirigent sowie Vertreter des Fördervereins „Freunde der Mosella“ e.V. sind hierzu eingeladen. Die Tagesordnung wurde fristgemäß bekannt gegeben. mehr...

Info-Tag für Geflüchtete, Freiwillige, die sie unterstützen, sowie Vertreter von Arbeitgeberseite im Rathaus Unkel

Schlüssel zum Job

Unkel. Nur drei der insgesamt sechzig Stühle im Rathaus der Verbandsgemeinde Unkel bleiben an diesem Tag leer: Ein Zeichen, dass die Thematik des Info-Tags vielen auf den Nägeln brennt. Eingeladen hatte das Koordinationsteam des Kontaktreises Flüchtlinge in der Verbandsgemeinde Unkel gemeinsam mit den Verbandsgemeinden Bad Hönningen und Waldbreitbach. Etwa ein Drittel der Teilnehmenden waren Geflüchtete, für die das Thema jetzt aktuell ist. mehr...

Weitere Artikel

VfB Kattenes

Jahreshaupt- versammlung

Kattenes. Der Sportverein VfB Kattenes lädt ein zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Sonntag, 25. Februar um 16 Uhr im Schützenraum des Bürgerhauses. Tagesordnungspunkte sind unter anderem Neuwahlen des Vorstandes nach Rücktritt des Vorsitzenden und Termine 2018. mehr...

Obst- und Gartenbauverein Rheinbreitbach e.V.

Volles Haus bei der Mitgliederversammlung

Rheinbreitbach. Der Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins Rheinbreitbach e.V. lud zur Mitgliederversammlung ein in das Hotel/Restaurant Ad-Sion in Rheinbreitbach. mehr...

Verein plus/minus 60 aktiv

Wanderung am Riedener Waldsee

Niederfell. Am Donnerstag, 15. März wandert der Verein plus/minus 60 aktiv auf dem Traumpfädchen Riedener Seeblick. Abwechslungsreiche Wald- und Wiesenabschnitte bieten herrliche Weitsichten und Einblicke in die feurige Vergangenheit der Eifel. Die Strecke ist etwa fünf Kilometer lang und von der Schwierigkeit als leicht eingestuft. Die Wanderzeit beträgt zwei Stunden. Treffpunkt zur Bildung von Fahrgemeinschaften ist um 13.30 Uhr am Bahnhof in Kobern-Gondorf. mehr...

Weitere Artikel

St. Stephanus Seniorenzentrum Polch

Helau, helau

Polch. Helau, helau hieß es an den närrischen Tagen auch im St. Stephanus Seniorenzentrum. Selbstverständlich darf da eine eigene Karnevalsfeier nicht fehlen. Pünktlich um 11.11. Uhr starteten die närrischen Feierlichkeiten. mehr...

Unkeler Kanuten als Punks im Zoch unterwegs

Let‘s fetz!

Unkel. Zu einer großen Gaudi wurde für rund 20 Mitglieder der Unkeler Kanujugend die Beteiligung am Rosenmontagsumzug der Kulturstadt am Rhein. In der Woche vor dem Zug wurde am Kanuheim auf dem Rheinbüchel mit der bekannten Fantasie und handwerklichem Können ein Bootsanhänger in einen Musik-Trailer verwandelt, auf dem dann eine ganze Band mit Gitarre, Schlagzeug, Strahlern, Lichtorgel und riesiger Boxenwand Platz fanden. mehr...

Verbandsgemeindeverwaltung

Steuerberater- Sprechtag

Kaisersesch. Gemeinsam mit der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz und der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch bietet das Starterzentrum des IHK-Büros Cochem einen Steuerberatersprechtag für Existenzgründer am 15. März ab 14 Uhr in den Räumlichkeiten der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch, Am Römerturm 2, 56759 Kaisersesch, an. Interessenten können ein kurzes Gespräch von maximal 45 Minuten... mehr...

Regionale Kompetenzen

 
gesucht & gefunden
Kommentare
Joachim Rosenbach:
Toller Artikel, auch gilt ein DANK der Presse die uns den Karneval auch über die Grenzen von Höhr-Grenzhausen heraus transportiert, das man sieht in Höhr-Grenzhausen ist was los, da wird toller Karneval geboten. Das Jahr 2019 wird kommen und da simmer dabei un dat es Prima ....
Walter Heisser:
Super geschrieben,sehr detailiert,Dankeschön
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Hr. Mueller, können Sie denn überhaut verifizierbare Belege für ihre Behauptungen anführen oder bleibt es, wie für gewöhnlich ihrerseits, beim Lamentieren und diffamieren anderer Kommentatoren?
juergen mueller:
Sie wiederholen sich (falsch) Herr Klasen und ich würde Ihnen empfehlen,wenn Sie sich schon (falsch) äußern,dass Sie sich für JEDEN Leser erst einmal verständlich ausdrücken.Den aktuellen Stand der Wissenschaft haben Sie außerdem verpasst.Im übrigen empfehle ich Ihnen,sich einmal mit der KLIMAGESCHICHTE überhaupt zu befassen,genauer gesagt mit dem Problem merklicher menschlicher Einflüsse auf unsere UMWELT und somit auch auf unser KLIMA.Zu Ihrer INFO:Das geht zurück auf das Seßhaft-Werden des Menschen bis hin zum Übergang zu intensiver Landwirtschaft,Viehzucht etc.u. natürlich weitergehend der Industrialisierung (abgesehen von den natürlichen Klimaänderungen).Der MENSCH hat durch Waldrodung,Agrar-/Weidewirtschaft,Bebauung,Abwärme-Erzeugung,Verkehrswege,Industrieanlagen,künstliche Bewässerung,trockenlegung von Sumpfgebieten etc.die Erdoberfläche negativ VERÄNDERT.Hinzukommt der Ausstoß (menschgemacht/verschuldet) von Stoffen/Gasen unterschiedlichster Art in die Athmosphäre.
Uwe Klasen:
Klimaschutz = quasi eine religiöse Bewegung ... es bleibt leider wie es ist, dass es in der Physik und in der Physikalischen Chemie kein einziges Experiment gibt, das den sog. "atmosphärischen Treibhauseffekt" belegen kann! Und in veröffentlichten Persistenzanalysen gibt es keinerlei Hinweis auf ein anthropogenes Signal, abgesehen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Soviel zum aktuellen Stand der Wissenschaft!
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Service
Lesetipps
GelesenBewertet