Benefiz-Fotoausstellung zum 90. Geburtstag der Rennstrecke dokumentiert das Geschehen am Nürburgring

Zum Geburtstag eines Mythos - Fotos einer Legende

Reinerlös aus dem Verkauf geht an das stationäre Hospiz im Ahrtal

25.06.2017 - 16:35

Nürburgring. Es war die Zeit von Jochen Mass, Jochen Rindt, Rolf Stommelen und Jackie Stewart. Und es war die Zeit, in der Willi Weber das Geschehen auf und am Nürburgring auf Zelluloid bannte. „Seine Welt bestand aus klein- und mittelformatigen Szenen, die er mit sicherem Auge für Motiv, Ausschnitt und Farbe vorzugsweise durch den Sucher seiner Hasselblad oder Leica festhielt. Zwischen 1969 und 1973 fotografierte er während vieler Motorsport-Veranstaltungen für Nürburgring GmbH, ADAC und AvD - bis er nach einem im alten Fahrerlager verbrachten Rennwochenende mit einer Kohlenmonoxydvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurde“, berichtete Werner Ring, Sohn von Willi Weber, bei der Vernissage.

Werner Ring hat die Ausstellung initiiert, die zugleich eine Benefizaktion für das stationäre Hospiz im Ahrtal ist, für das er nach entsprechender Schulung ehrenamtlich als Hospizbegleiter tätig ist. Der Reinerlös aus dem Verkauf der 85 ausgestellten Aufnahmen kommt der Bad Neuenahrer Einrichtung für Schwerstkranke und Sterbende zugute. Schon zur Ausstellungseröffnung hat Werner Ring zu diesem Zweck einen Spendenscheck über 1000 Euro an Monika Lessenich, Mitglied des Vorstandes des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr, und Anna Louen, Mitarbeiterin des Sozialdienstes und stellvertretende Hospizleitung des stationären Hospizes überreicht.

Wie sein 1988 verstorbener Vater war der 63-jährige Werner Ring Angestellter bei der Spielbank Bad Neuenahr und hat jetzt, im Vorruhestand, Zeit gefunden, die mehr als 2700 Negative und Dias, die sein Vater hinterlassen hat, unter anderem auf seiner Internetseite (www.race-photos-online.de) zu veröffentlichen. „Jahrzehntelang schlummerten sie im Archiv meines Vaters, der eine Leidenschaft für alles hatte, was mitMotorsport und Geschwindigkeit zusammenhing“, sagt Werner Ring. Interessierte können darum auf Wunsch auch mehr als die gezeigte Auswahl aus dem Nachlass Willi Webers erstehen.

Die erste Ausstellung mit Werken von Willi Weber an seiner einstigen Wirkungsstätte bildet den „Mythos Nürburgring“ Ende der 60-er/Anfang der 70-er Jahre ab und gibt dem Betrachter das Gefühl, die Atmosphäre am „Ring“ während der Rennen jener Tage zu spüren. Produziert wurden die Bilder von „Blitzzoom“. Das Lindner Hotel hat die Kosten für die Exklusivauswahl in Galeriequalität als Druck auf Alu-Dibond oder hinter Acrylglas übernommen. Die gezeigten Fotografien sind zwischen 30 mal 40 Zentimeter und ein mal 1,50 Meter groß. Die Ausstellung dauert noch bis mindestens Ende des Jahres und ist im Lindner Congress und Motorsport Hotel Nürburgring an der Stefan-Bellof- Straße in Nürburg zu sehen.

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Kommentare
Michael Daum:
Eine wichtige Info fehlt in diesem Beitrag: Wie viele interessierte Bürger haben denn an der Veranstaltung teilgenommen?
Armin Linden:
Ich muss Nicole777 abosolut beipflichten. Der Deutsche freiwillig, der Somalier auf PsychKG. etabliert incl. Vollpension. Ich habe seit Jahrzehnten, nicht soviele desolate Vorgänge, spéziell hier im AW Kreis erlebt. Alles schaut zu. Die KV. AW., Polizei & Gesundheitsämter halten sich alle generell fein säuberlich zurück. Die Polizei AW. könnte man glatt schliessen. Keiner merkt es mehr. Diese BRD & dieser L.K., ist bei "Lawrence von Arabien" Stilecht angekommen. Nur erhielt Peter O´Toole mehrere Oscars. Zustände wie bei Idi Amin im Kongo seinerzeit ! Hier funktioniert nur noch das Job-Center, Sachbearbeitung bis der Arzt kommt, Haft für Knöllchen u. GEZ.
Nicole777:
Der Deutsche ist also auf freiwilliger Basis in der Psychiatrie und der Somalier aufgrund des PsychKG eingewiesen. Beide begehen die gleiche Straftat und werden unterschiedlich behandelt. Wenn sich beide Männer in einer psychiatrischen Einrichtung befinden - egal ob freiwillig oder nicht -, gehe ich davon aus, dass BEIDE psychisch erkrankt sind. Diese Ungleichbehandlung erschließt sich mir nicht ...

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Marion Morassi:
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