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hh25 Jahre Sophie-Schwarzkopf-Haus

Familiäre und gelungene Geburtstagsfeier

AWO Kreisverband Koblenz feierte die stationäre Integrationseinrichtung

15.10.2014 - 10:32

Koblenz. Gemütlich, nett und fast familiär war es beim 25-jährigen Jubiläumsfest in der Römerstraße. Die Vorsitzende des AWO Kreisverband Koblenz, Christiane Heinrich-Lotz, begrüßte zahlreiche Gäste im Sophie-Schwarzkopf-Haus und gab einen kurzen Einblick über die Entstehung der Integrationseinrichtung, den Werdegang und den AWO Kreisverband Koblenz im Besonderen.


Geburtsstunde des Hauses


Die AWO war Träger des Übernachtungsheimes in der Römerstraße von 1963 bis 1988 und das Haus gehörte der Stadt Koblenz. Es zeigte sich im Laufe der Jahre, das wohnungslose Menschen sehr komplexe Problemlagen haben, die sich in einem Übernachtungsheim so nicht lösen ließen, so Heinrich-Lotz in ihrer Rede. Das Haus war sehr sanierungsbedürftig geworden und nach langer Planung konnte es von der Stadt gekauft werden und es wurde mit den Sanierungs- und Umbauten begonnen. Im April 2004 erstrahlte dann das Sophie-Schwarzkopf-Haus in neuem Glanz. Sophie Schwarzkopf war bereits vor dem Krieg AWO Mitglied, danach war sie Mitbegründerin der neuen AWO in Koblenz, aktives Mitglied im AWO Bezirksverband und vier Jahre Kreisvorsitzende in Koblenz. Da Sophie-Schwarzkopf selbst im Hause wenig bekannt ist, gab es jetzt zum Geburtstag eine Fotografie von ihr. In einem schönen Rahmen findet das Bild nun einen Ehrenplatz im Hause.


Das Leben wieder in den Griff bekommen


In den letzten 20 Jahren hatte Michael Bungarten die Einrichtung geleitet, doch seit Februar 2014 ist Verona Hartung Leiterin des Sophie-Scharzkopf-Haus. 14 Jahre war sie Stellvertreterin und kannte ihren Aufgabenbereich sehr gut. In ihrer Rede gab Verona Hartung einen Überblick über das Haus, die Bewohner und den Ablauf. Das sozialpädagogische Team besteht aus drei Fachkräften und acht Pförtnern in Teilzeit. Im Haus gibt es zwölf möblierte Einzelzimmer, zwei Küchen, drei Bäder und Aufenthaltsmöglichkeiten. Ziel ist es, wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen, die über sogenannte „besondere soziale Schwierigkeiten“ verfügen, eine Perspektive zu bieten und ihnen zu helfen, ihr Leben wieder alleine bewältigen zu können, so Hartung in ihrer Ansprache. Voraussetzung für eine Aufnahme ist eine erkennbare Motivation zur Zusammenarbeit. Großen Wert legt man auf eine sinnvolle Form der Tagesstrukturierung. Der Anteil von jungen Wohnungslosen und Frauen ist in den vergangenen Jahren gestiegen und es gibt einen Zuwachs von Menschen mit psychischen Auffälligkeiten und Suchterkrankungen. Martina Schüller überbrachte auch die Glückwünsche im Namen der Stadt Koblenz zu diesem besonderen Geburtstag. Ein Dank ging in ihrer Rede an die Arbeit der AWO insgesamt und im Besonderen für 25 Jahre Arbeit für Menschen, die eine neue Lebensperspektive brauchen. Auch in Zukunft will man Menschen hier im Hause zu einem weitgehend eigenständigen und selbstbestimmten Leben verhelfen. Und wie gut man im Haus schon jetzt zusammen arbeitet, zeigte das Fest selbst, denn die Bewohner hatten doch so einiges vorbereitet und legten bei der Feier selbst Hand mit an. Ein tolles Miteinander war spürbar und so war es eine sehr nette und gelungene Geburtstagsfeier.

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Eine fatale Fehleinschätzung eines fast verbeamteten Vorstandes der KSK - seit 2O Jahren einfach "Chef" ! Da sind dann auch keine Fortschritte mehr zu erwarten. Was soll noch neues kommen -Nichts. Leider ist die KSK u. VOBA kaum exportorientiert gewesen. Dieses riesige Potential haben Dresdner - Coba u. DB abgedeckt. Jahre mit großem Erfolg. Der Ausstieg der Engländer trifft deutsche Unternehmen ins Mark. Es wird noch kommen. UK hat Verbindungen in die ganze Welt - hochangesehen - wirtschaftlich stark. Ganze Kontinente gehörten den Angelsachsen. Da ist die BRD völlig unbedeutend. Also, leider hat die KSK wie beim Bezahlsystem jahrelang auf dem Sofa gelegen. Nein, für den Heimatmarkt reicht es - aber der ist Gottlob nicht bestimmend. Für Single u. Rentnerkonten ist man bei den hiesigen Instituten gut bedient. Mehr braucht es wohl nicht. Wir sind ja Heimat

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