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Ab Dezember 2015 warten 112 Grundstücke auf bauwillige Familien

Das letzte Teilstück des „Roniger Hofs“ wird erschlossen

Das letzte Teilstück des
„Roniger Hofs“ wird erschlossen

Bürgermeister Hans-Georg Faust, sein Vorgänger Adi Buchwald, Planer Ingo Dittrich und VG-Chef Hans-Günter Fischer traten zum Spatenstich an. Foto: DL

09.09.2014 - 17:05

Linz . „Es ist soweit: Eine 38 Jahre währende Geschichte sieht ihrem hoffentlich positiven Ende entgegen“ -mit diesen Worten begrüßte der Linzer Stadtbürgermeister Hans-Georg Faust hoch über der Altstadt zahlreiche Gäste, allen voran seinen Amtsvorgänger Adi Buchwald, zum ersten Spatenstich zur Erschließung des Neubaugebiets Roniger Hof 1d an der L 256. Willkommen heißen konnte er dort neben seinem Beigeordneten Michael Schneider zahlreiche Mandatsträger, Verbandsbürgermeister Hans-Jürgen Fischer und die Leiterin des Bauamtes, Dagmar Stirba, Planer Ingo Dittrich, Torsten Schwarz von der Sparkasse Neuwied und Ulrich Runkel von der Volks- und Raiffeisenbank sowie Vertreter der ausführenden Baufirma Willi Jungbluth GmbH und des Interessenkreises Roniger Hof.

„Welcher Wandel von der Planung einer ursprünglich angedachte Hochhaussiedlung am Akazienweg hin zur heutigen Gestaltung vollzogen wurde, können nur die beurteilen, die an der Entwicklung von Anfang an beteiligt waren“, so der Stadtchef. Das „alte“ Neubaugebiet Roniger Hof, dass bis Ende der 90er erschlossen worden war, umfasst 278 Grundstücke, von denen 266 bebaut sind. „Mit nunmehr 806 Bürgern stellt es einen erheblichen Anteil der Bevölkerung“, konstatierte Hans-Georg Faust. Und der „Roniger Hof“ ist mit 150 jungen Menschen unter 18 Jahren ein ausgesprochen junger Stadtteil. „Das wird sich im Gebiet 1d mit weiteren Neubauten und dem zu erwartenden Zuzug junger Familien noch verstärken“, sagte er voraus. Das neue Baugebiet umfasst 112 Grundstücke, sodass der Bürgermeister bei einer vollen Bebauung und hochgerechnet auf die bisherige Bevölkerung von 330 Neubürgern ausgeht. „Ein Stadtteil mit über 1.000 Bürgern darf nicht nur aus einem Nebeneinander von Häusern bestehen. Auch wenn sich die Menschen hier oben als Linzer Bürger verstehen und unsere wunderschöne Altstadt besuchen, so wird doch zunehmend erkannt, dass Spiel- und Bolzplatz allein noch keinen Identität stiftenden Kristallisationskern bilden“, betonte Hans-Georg Faust. Hierzu müssten die Bewohner zusammen mit den politisch verantwortlichen Kräften der Stadt Vorstellungen und Ideen entwickeln, die zeit- und realitätsnah umgesetzt werden könnten.

Wenn vom Neubaugebiet Roniger Hof 1d gesprochen wird, hört man oft mit Blick auf die am oberen Rand gelegenen Grundstücke den Begriff „Filetstücke“. Der Bürgermeister blieb in der Sprache des Fleischerhandwerks und betonte: „Wenn ich die von der Stadt Linz vorzufinanzierenden Erschließungskosten betrachte, werfen wir mit Wurst nach dem Schinken, wobei es um eine sehr teuere Wurst geht“. Das bestätigte wenig später Ingo Dittrich, der bereits 1989 mit der Planung betraut worden war. „Für die zwischen 362 und 873 Quadratmeter großen Grundstücke werden insgesamt 7.600 Quadratmeter an Straßen gebaut und Kanalrohre von 1,5 Kilometer Länge verlegt, sodass wir auf Baukosten für die Erschließen von knapp drei Millionen Euro kommen“, so der Planer. Dennoch zeigte sich Hans-Georg Faust zuversichtlich, dass „der Schinken 1d seinen verführerischen Duft entfalten wird“ und dass auch dieser Abschnitt des Linzer Neubaugebiets, nachdem der Stadtrat die entsprechende Preisvorstellung für die jeweiligen Parzellen festgelegt hat und die Vermarktungsfrage zügig geklärt ist, ein Erfolg werden wird.

Davon ist auch VG-Chef Hans-Günter Fischer überzeugt. „Einige Meter weiter oben auf dem Gelände kann man erkennen, was mich bewegt hat, der Verbandsgemeinde den Namen ‚Rhein und Höhe‘ zu geben. Hier im Gebiet Roniger Hof 1d werden die beiden Aspekte widergespiegelt, welche die Region so attraktiv machen“, schwärmte er. Dazu passe auch, dass man sich nur noch vage an die ursprüngliche Planung eines Hochhauskomplexes erinnern könne. „Jetzt entstehen hier ausschließlich ein- bis zweigeschossige Familienhäuser, nachdem auch de Festlegung als Mischgebiet vom Tisch ist, da hier kein Bedarf an Flächen für Kleingewerbe oder Büroräume besteht“, so der Verbandsbürgermeister, der in dem letzten Abschnitt des Neubaugebietes ein äußerst interessantes Angebot für junge Familien sieht, die ein sehr attraktives Wohngebiet mit erschwinglichen Grundstückpreisen suchen.

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Kommentare
juergen mueller:
Ich lebe mit meiner Familie seit 34 Jahren in RÜBENACH, beobachte als politisch interessierter Bürger das selbstständigeTreiben der örtlichen wie der Stadtpolitik sehr genau und stelle immer wieder fest, dass die Bürgerschaft nur noch verarscht wird. Das Beispiel RÜBENACH ist KEIN Einzelfall. Die örtlichen, im Stadtrat vertretenen Ratsmitglieder beschließen und entscheiden nach IHREM Gutdünken. Ob jemand Politikwissenschaft studiert hat oder durch seinen Einstieg in dieselbe seinen eigentlichen Beruf zum Nebenberuf gemacht hat, weil ihm die Politik mehr Gelegenheit für sein EIGENWOHL gibt, bleibt mal dahingestellt. Fachwissen, um Entscheidungen/Beschlüsse zu fassen, braucht man auch nicht, dafür sind andere da, um Politikern das "Ablesen" zu erleichtern. Selbst muss man nur halbwegs glaubhaft erscheinen. Man kann studiert haben (z.B. Politikwissenschaft) u. trotzdem dumm wie ein halber Meter Feldweg sein. Es war schon immer so, dass das gemeine Volk eben für gemein gehalten wird.
juergen mueller:
Die "vertrauensvolle Zusammenarbeit" hat einen neuen Höhepunkt. Da wurden die Stadtratsmitglieder Biebricher u. Lipinski-Naumann am "19.08.2016" von der BI Rübenach, sprich Dr. Zerwas, angeschrieben mit der Bitte um Stellungnahme zu dem Beschluss "Entlastung/Verkehrsberuhigung Rübenacher Bürger" von CDU-SPD vom 17.03.2016. Bis dato KEINE Antwort - eine weitere, bewusst provokative Nichtbeachtung einer Bürgergruppe, die sich, im Gegensatz zu den örtlichen Stadtratsmitgliedern, die Sorgen u. Nöte der Rübenacher Bevölkerung zu Herzen nimmt. BÜRGERNÄHE heisst nicht, beim Kirmesumzug mitzulaufen oder beim Faschingsumzug fremdgesponserte Würstchen u. Brötchen zu verteilen. Rückgrad und Charakter scheinen politische Fremdwörter zu sein. Hier wird vorgelebt, wie man in Wirklichkeit miteinander umzugehen hat und was unsere sogen. örtlichen Volksvertreter von ihrer eigenen Phrasendrescherei halten. Und dennoch gibt es leider Mitbürger, die dieses Verhalten honorieren und hofieren.
juergen mueller:
Mal wieder Beispiel pur, was sich ein Ortsbeirat, darunter Stadtratsmitglieder, so unter ZITAT Frau Lipinski-Naumann:"Vertrauensvolle Zusammenarbeit" vorstellt. Am 29.09.2016 findet die Ortsbeiratssitzung in RÜBENACH statt. THEMA: Vorstellung der Verkehrsmaßnahmen in RÜBENACH (für die sich insbesondere die BÜRGERINITIATIVE Lebenswertes RÜBENACH, sprich der 1.Vorsitz, Herr NEITZEL, seit Jahren stark macht). Aber: Sitzung ja, aber NICHT ÖFFENTLICH. Sogar der Ortsvorsteher weiß nicht WARUM u. hinterfragt das auch anscheinend nicht. Da kochen Stadtratsmitglieder u. Verwaltung mal wieder ihr geheimes Süppchen und schließen bewusst die BI hiervon aus, zu der sie sowieso ein gespanntes Verhältnis haben. Da kommt wieder die Frage auf, WARUM ein ORTSBEIRAT, wenn hier Personen vertreten sind, die tun u. lassen was sie wollen u. den ORTSVORSTEHER im Regen stehen lassen, von ehrenamtlichen Initiatoren wie die BI abgesehen?
C.Eckhard:
Uschi zum Wohle der Hunde längst überfällig du solltest mal an die Vierbeiner denken und an Tierschutz und Hundehandel und Hundezucht unterliegt nun mal dem Tierschutzgesetz und diversen Verordnungen zur Tierhaltung
Jürgen:
Zu dem Kommentar von Frau Bohle kann ich nur sagen : Nein, da sind die Behörden LEIDER nicht schnell genug ! sowas gehört schon viel eher unterbunden ! Illegal Hunde zu züchten und nur auf den eigenen möglichst hohen Gewinn aus zu sein hat nun wirklich nichts mit "für ihre Tiere alles machen" zu tun . Wenn es so wäre, würde man ja schliesslich keine Tiere als reines Wirtschaftsobjekt wie eine Maschine benutzen. Und den anderen , die da schreiben "hat viel zu lange gedauert" oder "ist schon lange bekannt" kann ich nur sagen : Warum habt IHR denn weggesehen und nicht früher etwas unternommen ??? Davon wissen und nichts unternehmen ist auch eine Mitschuld !
Uschi Bohle:
Hauptsache den Leuten ihre Hunde abnehmen die für ihre Tiere alles machen würden,und das nur wegen irgendwelcher unsinniger Gesetze da sind die Behörden schneller
Regionale Kompetenzen
 
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