Gemeinde Thür

Großer Wappenteller verliehen

Ortsbürgermeister würdigte die langjährigen Verdienste von Friedrich Hermes

Großer Wappenteller verliehen

Ortsbürgermeister Rainer Hilger überreichte Friedrich Hermes den Großen Wappenteller der Ortsgemeinde Thür und dessen Ehefrau Irmgard einen Blumenstrauß. Foto: SF

05.01.2015 - 13:17

Thür. Der Gemeinderat Thür hatte in seiner Sitzung am 21 Juli beschlossen, seinem langjährigen Mitglied und 1. Beigeordneten Friedrich Hermes für dessen besondere Verdienste mit dem Großen Wappenteller der Gemeinde Thür auszuzeichnen. Im Rahmen der Jahresabschluss-Sitzung des Thürer Gemeinderates am Montag, dem 15. Dezember 2014 überreichte Ortsbürgermeister Rainer Hilger dem höchst engagierten und mehrfach ausgezeichneten ehemaligen Ratsmitglied Friedrich Hermes die höchste Auszeichnung, welche die Gemeinde Thür zu vergeben hat, mit den Worten: „Ich möchte mich bei Dir, lieber Fritz, für die langjährige sehr gute Zusammenarbeit bedanken. Du hast mir immer mit Rat und Tat loyal zur Seite gestanden und ich hoffe, dass Du uns auch nach Deinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat weiterhin unterstützen wirst. Vielen Dank für alles, was Du in den vergangenen Jahrzehnten zum Wohle unseres Ortes und unserer Bürgerinnen und Bürger geleistet hast!“

Als zuletzt leitender Regierungsschuldirektor war Friedrich Hermes bis 2009 zuständig für das Referat Realschulen im nördlichen Rheinland-Pfalz bei der ADD Koblenz, bevor er in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Seit 1989 gehörte er dem Gemeinderat Thür, zunächst als Mitglied, von 1995 bis 2004 als 1. Beigeordneter, von 2004 bis 2008 als 2. Beigeordneter und von 2008 bis 2014 wieder als 1. Beigeordneter an.

Im Schulträgerausschuss der Verbandsgemeinde Mendig konnte Friedrich Hermes seinen reichen beruflichen Erfahrungsschatz einbringen. Sowohl im Volksbund Deutsche Kriegsgräber e.V. des Bezirksverbandes Koblenz, als auch in der 2003 gegründeten Fraukircher Marienbruderschaft e.V. und im Kultur- und Verschönerungsverein ist Friedrich Hermes in den Vorständen aktiv tätig. Viele Menschen aus der Verbandsgemeinde Mendig und den umliegenden Regionen haben bereits an den von ihm geleiteten Führungen durch Thür und Umgebung teilgenommen und an seinem großen historischen Wissensschatz ebenso partizipiert wie die Leser der im Jahre 2012 anlässlich der 900-Jahr-Feier Thür herausgegebenen Chronik, für die Friedrich Hermes federführend verantwortlich zeichnete.

Ortsbürgermeister Rainer Hilger hob auch die bemerkenswerte Arbeit von Herrn Hermes für den Männergesangverein Thür 1905 e.V. hervor, die 1961 ihren Anfang nahm. Hilger wörtlich: „Schon bald amtierte er als 2. Geschäftsführer, bevor er 1975 den Vorsitz übernahm. Die persönlichen Auszeichnungen, 1986 mit der Silbernen Sängernadel und 2001 mit der Goldenen Sängernadel des Sängerbundes Rheinland-Pfalz, zeigen die große Wertschätzung dieser langjährigen Arbeit. Ein Höhepunkt war dann das Jahr 2012. Auf Anregung der Ortsgemeinde Thür wurde Friedrich Hermes die Ehrennadel des Landes Rheinland Pfalz verliehen. „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht fast immer eine starke Frau“ - mit diesen Worten überreichte der Thürer Ortsbürgermeister der Ehefrau von Friedrich Hermes, Irmgard einen großen Blumenstrauß.

Auch VG-Bürgermeister Jörg Lempertz, der den kommunalpolitischen und gesellschaftlichen Verdiensten von Friedrich Hermes seinen Respekt zollte, überreichte den Eheleuten Hermes als Geste des Dankes je ein Präsent.

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Kommentare
juergen mueller:
Liebe Frau Daubländer, Sie haben sich sicherlich vertan, NEIN, wir sind nicht auf FACEBOOK. Ich wüsste nicht, dass (bis auf den Ihren) den Kommentaren zu entnehmen ist, dass Politiker "nix" arbeiten und trotzdem fürstlich belohnt werden. Ich gehe mal davon aus, dass Sie nur nicht verstanden haben, um was es hier geht, weder um bestimmte Personen, noch um Neid etc., sondern um eine Berufsgruppe, die meiner Meinung nach unrechtmäßig in den Genuß von Bezügen kommt, die alleine zu Lasten des Steuerzahlers gehen und durch nichts zu rechtfertigen sind. Wenn Sie das für rechtmäßig befinden, dann ist das Ihre Meinung. Vielleicht werden Sie Ihre Meinung noch einmal revidieren, wenn Sie nach einem arbeitsreichen Leben bis 67 (oder länger?) von 700 oder 800 Euro Rente im Monat leben müssen. Churchill hat mal gesagt:"Die größte Lehre im Leben ist, dass Esel manchmal Recht haben".
Tina Daubländer:
Wenn es stimmt, dass man als Politiker eigentlich nix arbeiten muss und dafür fürstlich belohnt wird, warum lassen sie sich denn nicht als Politiker in ein Amt wählen??? Wäre doch sehr hilfreich, wenn Sie mit ihrem gesunden Menschverstand und Durchblick mitarbeiten, dass gute Politik gemacht wird. Ich würde sie gerne wählen, wenn sie gute Ideen verfolgen und dann noch die Hälfte ihrer - sowieso überhöhten - Bezüge für gute Zwecke spenden. Ich ahne ihre Antwort schon. Sicher weil ein geheimer Zirkel diese Posten einfach unter sich verschachert und Wahlen ohnehin Makulatur sind. Neee, ist klar.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
juergen mueller:
Im städtischen HAUSHALT 2017 waren für den Spielplatz bereits Gelder vorgesehen. Passiert ist NIX, weil der Spielplatz im aktuellen Bebauungsplan garnicht mehr vorgesehen war, sondern zugunsten einer WOHNBEBAUUNG geändert wurde. Und davon hat die SPD-Fraktion nichts gewusst und jetzt soll der Bebauungsplan wieder geändert worden sein zugunsten einer Spielplatzmodernisierung 2018 am alten Standort? Klima ist eine Menschheitsfrage - sagt die Politik (und tut NIX). Um das zu ergänzen - auch das ist eine Menschheitsfrage:"Kann man der Politik noch glauben?" Das meine liebe SPD-Fraktion, in puncto Spielplatz, glaube ich erst, wenn es in der Zeitung schwarz auf weiss steht, da die Liste der Zusagen, die 2017 als versprochen getätigt wurden, sehr lang ist und mir noch in den Ohren klingt, dass neuer WOHNRAUM absolute Priorität besitzt.
juergen mueller:
Es müsste doch jeder mittlerweile begriffen haben, dass die Stadtpolitik den Nutzeffekt für SICH darin sieht, dass die Verwaltung von Dingen entlastet wird, die weniger von Bedeutung sind, aber ZEIT (und damit Geld) kosten. Das soll durch den OBR-Ortsvorsteher kompensiert werden. Entscheidungsbefugnis hat der OBR in wirklich wichtigen Dingen (die ich hier nicht auflisten muss) KEINE, er kann sie nur an den Stadtrat oder die Verwaltung weiterleiten als "Kummerkasten" der Bürger, der ein Schweine(steuer)geld kostet. Das ist aber auch alles, was an Bürgernähe dabei herauskommt. Und Demokratie? Das aus einem Politikermund zu hören, ist Alltag, gehört zum Vokabular. Warum muss eine politische Organisation immer Steuergeld kosten? Warum ist der OBR gleichzeitig der Tummelplatz für Politiker, z.B. Stadtratsmitglieder? Warum keine politische Selbstorga. (Bürgerinitiative ehrenamtlich), Gruppe von Bürgern, die spezielle Bedürfnisse durch die Politik nicht verwirklicht sieht?
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