Damensitzung mit vielen Höhepunkten brachte Saal in Thür zum Kochen

Volles Haus und beste Stimmung

01.02.2016 - 11:23

Thür. Pünktlich um 19:11 Uhr eröffneten Elferrat, Möhnen und Gardegirls in Thür ein Feuerwerk der guten Laune. Unter dem Sitzungsmotto „Der Himmel brennt, die Hölle lacht, die Thürer feiern Faasenacht!“ hatte Präsident Andi Weiler, der humorvoll durch den Abend führte, die Narrenschar ab der ersten Minute voll im Griff. Den bunten Reigen führten die Tanzmäuse mit dem Thema „König der Löwen“ an. Ein besonderer Dank ging an die jungen Nachwuchstalente und ihre beiden Trainerinnen Ilona Krings und Lara Schubach. Danach eroberten Inka Bause, Wolle Petry und Andrea Berg sowie später Modern Talking und Heino die Bühne. Da brachte die witzige Performance der Möhnen die Thürer Mehrzweckhalle zum Kochen. Hinreißend auch der Auftritt des Funkenmariechens Barbara Noll aus Münstermaifeld. Und Tränen gelacht haben die Zuschauer bei Andrea Nett, die als „Ahl Tösch“ ihre Weisheiten zum Besten gab: „Als letzte Überlebende der Jopi Heesters-Krabbelgruppe krischt dat Wort ‚Last Minute Reise‘ en ganz andern Sinn.“ Und die Zuschauer erfuhren, dass es sich mit einem Rollator genauso wie mit einem BH verhält: „Dat Körbche kütt immer nach vorn.“ Grandios auch der Auftritt der Gardegirls, die mit ihrer Trainerin Verena Köhn eine akrobatische Choreografie zu Hits von Helene Fischer einstudiert hatten.

Andi Weiler und erster Vorsitzender Sascha Ebke bedachten Dorothee Sesterhenn, 2. Geschäftsführerin, Christopher Schäfer und Jonathan Schneider mit Orden. Ebenso gingen Alois Diewald sowie Reinhard und Udo Müller, die seit 40 Jahren dem Karnevals- und Theaterverein Thür 1935 e.V. angehören, nicht mit leeren Hälsen nach Hause. Auch Norbert Sesterhenn wurde für 25 Jahre im Verein geehrt. Andi Weiler: „Ein besonderer Dank gilt Christoph Ebke für die Erstellung unserer neuen Homepage, Steffi Pung für das tolle Bühnenbild und Fritz Peter Hanke, der ein Buch und einen Film über die Session 2014/2015 gemacht hat.“

Dann öffnete Thür seine Pforten für den amtierenden Mendiger Prinzen Timo I., dem Drehstuhlpiloten vom Deutschen Haus, der mit Hofstaat und Gefolge die Narrhalla zum Beben brachte. Weitere Höhepunkte waren der Vortrag „Hausmeister Krause“, der Showtanz der „Hot Bunnys“ mit dem Thema Boxer, „die Kosaken“, dargeboten von den Mädche und Jungs vom Somp und der Vortrag von „Jhonny“ Schneider mit seiner Ukulele. Danach konnten sich die Narren auf den köstlichen Aufritt des Thürer Herrenballetts freuen, die als Piraten auf die Bühne kamen. Mit dem Finale der Möhnen fand dieser grandiose Abend in der vollbesetzen Mehrzweckhalle sein fulminantes Ende. In diesem Sinne: „Thür Ahoi!“

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Kommentare
02.02.2016 23:27 Uhr
Weiler Rosi schrieb:

Auch der Musikzug aus Thür hat mit seinen Fastnachtsliedern zum Programm dazu gehört.



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Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
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