Eishockey Regionalliga - EHC „Die Bären“ 2016 Neuwied

Bären haben zwei Spitzenspiele von Augen

Nächstes Heimspiel am Sonntag,14. Januar, 19 Uhr gegen Lippe-Hockey Hamm - Freitag Spiel gegen Herford

Bären haben zwei Spitzenspiele von Augen

Die Abwehr im Blickpunkt: Trainer Daniel Benske legte im Training den Fokus auf die Arbeit vor dem eigenen Tor. Hier bilden im Lauterbach-Spiel Robin Schütz und Frederic Hellmann die doppelte Absicherung. Foto: EHC

11.01.2018 - 08:20

Neuwied. Die ersten beiden Regionalligapartien des Jahres 2018 hätten für den EHC „Die Bären“ 2016 kaum besser laufen können. Gegen Lauterbach und Dinslaken hatten die Neuwieder Eishockeyspieler auf sechs Punkte gehofft, und genau diese Ausbeute schrieben sie auch ihrem Konto gut. „In Lauterbach war es ein Arbeitssieg gegen eine Luchse-Mannschaft, die eine ihrer bislang besten Saisonleistungen gezeigt hat, und in Dinslaken konnten wir zwei Tage später noch einmal eine Schippe drauflegen. Das war eine sehr, sehr starke Leistung unseres Teams“, lässt der neue Trainer Daniel Benske seine ersten beiden Partien auf der EHC-Bank Revue passieren. „Gegen Mannschaften aus dem unteren Bereich der Tabelle hast du immer noch mehr Druck auf den Schultern. Das geht in dieser Saison jedem Team in der Regionalliga West so. Ich denke, dass wir gegen die Spitzenmannschaften noch einmal fünf, sechs Prozent mehr herauskitzeln können“, glaubt Benske. Den Beweis können die Bären am Wochenende zweimal antreten: Am Freitag sind sie ab 20.30 Uhr beim Tabellenzweiten Herforder EV zu Gast, bevor am Sonntag ab 19 Uhr nach dann drei Auswärtspartien in Folge Meister Lippe-Hockey Hamm im Neuwieder Ice House gastiert. Durch die drei Siege in Serie hat sich der EHC den dritten Platz zurückerkämpft. Den wollen die Bären mit Blick auf die näherrückenden Play-offs verteidigen, um im Viertelfinale einem der „Großen“ aus dem Weg zu gehen.

Wie sich Neuwied im Vogelsbergkreis und am Niederrhein präsentierte, macht Mut. „Wir befinden uns im Aufwind“, hat der neue Coach beobachtet. „Auch das waren zwei Gegner, gegen die sich die Ligaspitze strecken muss. Ich glaube, wir sind gerüstet für Herford und Hamm.“

Um ihre offensive Qualität müssen sich die Neuwieder keine Gedanken machen, umso wichtiger war es, in Dinslaken mit nur zwei Gegentoren auch vor dem eigenen Tor Fortschritte gezeigt zu haben. „Unsere Torhüter Felix Köllejan und Lukas Schaffrath zählen zu den besten der Liga. Bislang haben wir uns mit der Anzahl der Gegentore aber oft unter Wert verkauft“, betont Benske, der besonderen Wert auf eine sichere Abwehr legt – kein Wunder, stand er zu seiner aktiven Zeit selbst auch zwischen den Pfosten. „Das ist die Basis für unser Spiel.“

Abwehrarbeit, die schon im Angriff beginnt. Unermüdlich checkten Martin Brabec und Co. in Lauterbach vor, setzten den Gegner schon im Spielaufbau unter Druck. Das war aggressives Eishockey, mit dem man Fehler des Gegners provoziert. Genauso gehen die Bären auch nun die nächsten beiden Aufgaben an. „Wenn unsere Grundlagen mit Leidenschaft, Herz und harter Arbeit stimmen, müssen wir auch vor Herford und Hamm keine Angst haben. Wir haben unter der Woche hart gearbeitet, uns noch einmal intensiv mit dem Verteidigen beschäftigt“, berichtet der EHC-Coach vor den Vergleichen mit den „Ice Dragons“, die Neuwied im Viertelfinale der Vorsaison ausschalteten und in 120 Ligaminuten 2017/18 schon 16 Tore gegen die Bären erzielten, sowie dem amtierenden Meister. Herford, ist neben Ratingen die einzige Mannschaft, gegen die Neuwied in dieser Saison noch nicht gewonnen hat. Wie das Kräfteverhältnis ohne den besten Regionalliga-Torjäger Ross-John Reed aussieht, von dem sich der HEV unter der Woche trennte, wird man sehen. Besser sieht die Bilanz gegen die Eisbären von der Lippe aus (zwei Siege, eine Niederlage), die sich kürzlich mit dem Ex-Oberligaspieler Sebastian Pigache verstärkten.

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Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
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