Neujahrsempfang des Kreisverbandes Koblenz von Bündnis 90/Die GRÜNEN

Koblenzer GRÜNE stimmen sich auf das Jahr 2018 ein

07.02.2018 - 15:23

Koblenz. Am vergangenen Sonntag, den 4. Februar, lud der Kreisverband Koblenz von Bündnis 90/Die GRÜNEN zum Neujahrsempfang ins Soulfood in der Koblenzer Altstadt. Etwa 40 Gäste folgten den Reden der Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner, der Landesvorsitzenden Jutta Paulus, die jüngst beim Bundesparteitag in den Bundesparteirat gewählt wurde und der Landtagsabgeordneten Katharina Binz.

Nach einem Sektempfang und einer kurzen Begrüßung durch Kreisvorsteher David Tondera läutete Katharina Binz den Neujahrsempfang mit einer Rede zum Rechtsruck in den Parlamenten ein, auch im rheinland-pfälzischen Landtag: „Wir werden uns auch 2018 mit vielen schrillen und unsachlichen Debatten auseinandersetzen müssen. Fast jedes Thema wird von der AfD instrumentalisiert, um Flüchtlinge über einen Kamm zu scheren und um gegen sie zu hetzen; sogar Frauenrechte werden als Argument missbraucht, um Flüchtlinge zu diskreditieren. Die Aufgabe der GRÜNEN ist es, diese Debatten zu versachlichen!“

Im Anschluss betonte Jutta Paulus die ökologische Verantwortung des Menschen – nicht in erster Linie zur Rettung des Planeten, sondern zum eigenen Vorteil: „Die industrialisierte Landwirtschaft hat uns in Abhängigkeiten gebracht, die uns zwar Geldwert bringen, aber das zerstören, was uns erhält!“ Sie forderte eine Stärkung der kleinbäuerlichen Wirtschaft, die für die Biodiversität und die Böden die nachhaltigste Wirtschaftsform darstellt, und schloss mit einem Appell gegen das Insektensterben: „Kommunen müssen auf ihren Flächen mehr tun, um Bienen und anderen Insekten eine größere Blütenvielfalt anzubieten und sie müssen dringend aufhören, Glyphosat zu verwenden! Darüber hinaus kann jede und jeder Einzelne etwas Gutes für Insekten tun: im Garten, auf dem Balkon oder auch nur im Blumenkasten.“

Schließlich fasste Tabea Rößner das Wahljahr 2017 zusammen, das mit einer „Jamaika-Option“ echte Chancen für die GRÜNEN hätte bringen können: „Nicht, weil wir so gerne mit den Dobrindts oder Lindners dieser Welt regieren wollten, sondern weil wir in Deutschland zentrale Zukunftsaufgaben endlich hätten anpacken können!“. Im Anschluss bewertete sie die Ergebnisse, die jetzt aus den Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD bekannt wurden: „Die Verhandler hat der Mut verlassen! Bei der Digitalisierung zum Beispiel wird Deutschland inzwischen von Entwicklungsländern abgehängt – da müsste jetzt mal richtig Geld in die Hand genommen werden. Auch bei anderen drängenden Themen wie bezahlbares Wohnen, Mobilität, Pflege, Migration oder dem Kohleausstieg wurden nur Minimalkompromisse gefunden. Und der Abschied von den Klimaschutzzielen zeigt: Die GRÜNEN sind die einzige Partei, die den Klimaschutz wirklich ernst nimmt!“

Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen

Kreisverband Koblenz

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juergen mueller:
Sie wiederholen sich (falsch) Herr Klasen und ich würde Ihnen empfehlen,wenn Sie sich schon (falsch) äußern,dass Sie sich für JEDEN Leser erst einmal verständlich ausdrücken.Den aktuellen Stand der Wissenschaft haben Sie außerdem verpasst.Im übrigen empfehle ich Ihnen,sich einmal mit der KLIMAGESCHICHTE überhaupt zu befassen,genauer gesagt mit dem Problem merklicher menschlicher Einflüsse auf unsere UMWELT und somit auch auf unser KLIMA.Zu Ihrer INFO:Das geht zurück auf das Seßhaft-Werden des Menschen bis hin zum Übergang zu intensiver Landwirtschaft,Viehzucht etc.u. natürlich weitergehend der Industrialisierung (abgesehen von den natürlichen Klimaänderungen).Der MENSCH hat durch Waldrodung,Agrar-/Weidewirtschaft,Bebauung,Abwärme-Erzeugung,Verkehrswege,Industrieanlagen,künstliche Bewässerung,trockenlegung von Sumpfgebieten etc.die Erdoberfläche negativ VERÄNDERT.Hinzukommt der Ausstoß (menschgemacht/verschuldet) von Stoffen/Gasen unterschiedlichster Art in die Athmosphäre.
Uwe Klasen:
Klimaschutz = quasi eine religiöse Bewegung ... es bleibt leider wie es ist, dass es in der Physik und in der Physikalischen Chemie kein einziges Experiment gibt, das den sog. "atmosphärischen Treibhauseffekt" belegen kann! Und in veröffentlichten Persistenzanalysen gibt es keinerlei Hinweis auf ein anthropogenes Signal, abgesehen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Soviel zum aktuellen Stand der Wissenschaft!
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Uwe Klasen:
Den Landschaftsverbrauch durch Windkraftanlagen zeigt diese Webseite: https://tinyurl.com/yaf5dxnl --- Und wer sich ein Bild machen möchte wieviel diese Anlagen zur Stromerzeugung beitragen, besuche bitte folgende Webseite: https://tinyurl.com/j8xwt9a
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