Große Erleichterung bei Sinzigs Ortsvorsteher

Originalmodelle der gestohlenen Bronze-Skulptur gefunden

Fund erleichtert die von Gunter Windheuser initiierte Wiederherstellung des beliebten Kunstwerks

21.04.2017 - 16:27

Sinzig. Der dreiste Diebstahl der Skulptur „Das alte und das neue Sinzig“ hat in den vergangenen Wochen eine große Welle der Empörung hervorgerufen. Unzählige Anrufe und Rückmeldungen aus der Sinziger Bevölkerung und auch darüber hinaus erreichten den Sinziger Ortsvorsteher Gunter Windheuser, der daraufhin eine Initiative für eine Neuanfertigung startete. Als größte Herausforderung für das Vorhaben erschien die Nachbildung der 1962 von der Bildhauerin Erna Deisel-Jennes geschaffenen Skulptur. Da die Künstlerin 1990 verstorben war, schien zunächst, dass es keine nutzbaren Vorlagen mehr existierten. Daher hatte Windheuser nach Rücksprache mit Fachleuten in einem Aufruf um die Bereitstellung von Fotos gebeten, um anhand deren die Figuren möglichst originalgetreu nachbilden zu können. Aufgrund des Spendenaufrufs erhielt Gunter Windheuser dann einen überraschenden Anruf von der Leiterin des Heimatmuseums Sinzig im Schloss, die ihm einen besonderen Fund in Form der Originalmodelle aus dem Jahr 1962 auf dem Speicher des Schlosses mitteilte. „Dank des ‚Guten Geistes‘ des Sinziger Schlossmuseums, Agnes Menacher, sind wir in der Wiederherstellung der gestohlenen Skulptur bereits ein großes Stück vorangekommen“, so der sichtlich glückliche Ortsvorsteher. „Denn mit den Originalmodellen der beiden Figuren vom alten und neuen Sinzig wird der Aufwand für die geplante Neuanfertigung überschaubarer.“ Wenn auch der Zahn der Zeit in den 55 Jahren sichtlich Spuren an den Modellen hinterlassen hat, so lässt sich nach einer fachgerechten Aufarbeitung und Modellierung der fehlenden Arme eine entsprechende Gussform anfertigen. Anstelle von Bronze soll dann jedoch ein anderer nicht-metallischer Werkstoff verwendet werden, der jedoch auch witterungsbeständig und haltbar sei, so Windheuser: „Damit kein Anreiz für eine Wiederholungstat besteht.“ Der Ortsvorsteher war auch sehr angetan von der Vielzahl der bereits erhaltenen Fotos aus so manchem Familienalbum der Sinziger Bevölkerung. „Vielen Dank an alle, die bereits Fotos zur Verfügung gestellt haben, die bekommt ihr in den nächsten Tagen zurück.“ Für die Wiederherstellung wurde ein Spendenkonto bei der Stadtkasse eingerichtet, Kontonummer DE 47 577 51310 0000 500 306 bei der KSK Ahrweiler, Empfänger Stadtkasse Sinzig. Bitte Einzahlungen oder Überweisungen mit dem Vermerk „Spende Figur Alter Marx mit Kind“ versehen. Auf Wunsch wird seitens der Stadt eine Spendenquittung ausgestellt, bitte dies mit Anschrift auf dem Überweisungsträger angeben.

Pressemitteilung

Gunter Windheuser

Ortsvorsteher Sinzig

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Kommentare
Uwe Klasen:
Eine sehr gute Initiative, vor allem da bislang kaum der vermehrte "Vogelschlag" durch diese Anlagen in der Öffentlichkeit bekannt ist. So schätzen Forscher, dass pro Jahr zwischen fünf bis zehn Vögel pro Windrad (28.000 aktuell) und mehr als 250.000 Fledermäuse an Windkraftanlagen sterben (http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20374-2016-07-11.html)! Eine Naturzerstörung sondergleichen wird hier durch die Wind- und Solarlobby (Politiker und der ökologisch-industrielle Komplex) betrieben und durch viele, in falschem Glauben, akzeptiert. Menschen die sich dagegen wehren werden, bestenfalls als Skeptiker, meist aber als Leugner diffamiert! Dieser subventionsgeschmierte Windradwahn kann für gefährdete Vogelarten, wie den Rotmilan, das Ende bedeuten!
Jürgen Steup:
Schwachsinn. Der Hartenfelser Kopf ist mein Hausberg, wo ich mehrmals pro Woche an den meisten der 26 WKA vorbei gehe. Ich selbst habe 1 x eine tote Taube bzw. deren Überreste gefunden, wobei mir noch nicht klar ist, ob diese durch die WKA oder aus Altersschwäche gestorben ist. Auf der Straße kommen viel mehr Tiere um. Wird deshalb gegen den Verkehr gekämpft? Harry Neumann versucht immer wieder, sich selbst eine Bühne zu geben um sich als Naturschützer zu profilieren und hat sich selbst früher für die Windenergie eingesetzt. Bleibt noch die Frage, wo die Überreste des Raubvogels (s. Foto) wirklich gefunden wurden.
Michael Daum:
Korrekte Mülltrennung? Klappt nirgendwo richtig. Doch anstatt diese Tatsache aufgrund der jahrelangen Erfahrung zu akzeptieren und deshalb auf ebenfalls seit Jahren existierende Verfahren der maschinellen Mülltrennung umzustellen, wird der Verbraucher lieber immer wieder gemahnt und gegängelt. Am Ende des Tages wird ja auch gerne mal der Preis für die Entsorgung des Mülls angehoben. Dabei ist dann der Verweis auf die hohen Fehlwurfquoten den Entsorgern ganz recht. Das korrekt sortierter Restmüll in der Müllverbrennung (wo er überwiegend landet) nicht mehr richtig brennt und deshalb große Mengen von Verpackungsmüll zugeführt werden (ja genau, die aus dem gelben Sack oder der gelben Tonne), verschweigt man gerne. Da alle Beteiligten (außer dem Verbraucher) an dem System sehr gut verdienen, wird sich da in Zukunft auch nicht viel ändern.
Armin Linden:
Die Bedingungen u. Richtlinien waren damals bei Gründung des "Grünen Punktes" mit den Städten u. Landkreisen, klar definiert. Vor Remondis (Rethmann) der hier benannt wird, waren seinerzeit ganz andere Akteure, auch mit der Idee - Trienekens TR., am Start. Ich erinnere mich gut. Der AWB weisst zu Recht auf die Vermüllung der Tonnen hin. Wertvolle Rohstoffe gehen verloren. In der Rathausstr., Schickeria v. BNA., sind die Tonnen 2 Tage nach Leerung bereits wieder voll. Mit "Allem". Direkt neben dem Rathaus. Gut das dies BMU Klaus Töpfer nicht mehr sehen muss. Viele der zugezogenen Migranten, füllen ebenso ordentlich auf. Keiner kann lesen, auch viele, die bereits länger hier sind. Man legt auch offensichtlich keinen Wert auf hiesige Belange. Mein Eindruck. Wenn bei diesem sensiblen System nicht alle mitmachen, die Gewerbeleute auch noch die Tonnen der Privaten auffüllen, funktioniert es nicht.
Erhard Jussen:
Ich kann dem Kommentar von Uwe Klasen nur zustimmen.
Uwe Klasen :
Kohlekraftwerke abschalten... der interessierte Leser sucht bitte einmal nach "Energiewende 24.01.2017", dort wird anschaulich berichtet wie die Kohle- und Kernkraftwerke einen bundesweiten Stromausfall verhindert haben weil die sogenannten "Erneubaren" nichts geliefert haben, kein Wind und keine Sonne. Nur Ideologen ohne Sachverstand und ohne soziale Verantwortung können noch auf den Ausbau der sogenannten "Erneubaren Energien" beharren!
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