Minister Roger Lewentz zu Gast im Andernacher Hafen

Stadtwerke und Land sanieren Uferbefestigung im Stromhafen

Stadtwerke und Land sanieren
Uferbefestigung im Stromhafen

Vor Ort: Rudolf Bannert (v.li.n.re.), Hartmut Dressel, Minister Roger Lewentz, MdL Marc Ruland, Lars Hörnig (Geschäftsführer der Stadtwerke Andernach GmbH), Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Achim Hütten, Bürgermeister Claus Peitz und Jan Deuster (Geschäftsführer der Stadtwerke Andernach GmbH). Foto: -WAMFO.DE

26.01.2015 - 11:39

Andernach. Die Stadtwerke Andernach betreiben den zweitgrößten Binnenhafen in Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2014 wurden im Hafen rund 2.800.000 Tonnen Güter verladen.

Damit ist der Rheinhafen ein bedeutender Logistikstandort für Andernach und die gesamte Region.

Hiervon überzeugte sich der Staatsminister im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur, Roger Lewentz, nun persönlich vor Ort. Lewentz hob die Bedeutung des Verkehrswegs Wasserstraße und die positive Entwicklung des Andernacher Hafens als trimodaler Umschlagsort hervor. Er übermittelte den Anwesenden zusätzlich eine frohe Botschaft: Das Land beteiligt sich mit etwa 740.000 Euro an den Kosten der aktuellen Sanierung der Uferbefestigung am Stromhafen. Die Maßnahme ist wichtig für die Wasserstraße Rhein. Die betroffenen Grundstücke direkt am Rheinufer stehen im Eigentum des Landes Rheinland-Pfalz und sind langfristig an die Stadtwerke Andernach verpachtet. Insgesamt investieren Land und Stadtwerke in die Maßnahme 1.400.000 Euro.

Oberbürgermeister Hütten nahm als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Andernach GmbH die Nachricht erfreut entgegen. Er verwies auf die weiterhin besondere Bedeutung des Stromhafens. Hier wickeln die Stadtwerke insbesondere das Umschlagsgeschäft des Massenguts ab. Hauptsächlich Steine und Erden aus der Eifelregion finden dort ihren Weg von der Straße ins Schiff. Auch die Geschäftsführer der Stadtwerke Andernach Jan Deuster und Lars Hörnig betonen, dass die Maßnahme zur Zukunftsperspektive des Andernacher Hafens beitrage, zumal ein zusätzlicher Schiffsanlegeplatz geschaffen würde. Beide Seiten loben die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts, dass von Landesseite sowohl vom Ministerium als auch von der Hafenverwaltung Rheinland-Pfalz begleitet wurde.

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