Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz informiert

Steuererklärung 2017

Neuerungen zum Übermittlungsverfahren sowie zur Gewinnermittlung durch Einnahme-Überschussrechnung

27.12.2017 - 11:26

Region. Bereits seit dem Veranlagungszeitraum 2011 sind Gewerbetreibende, Land- und Forstwirte und selbstständig Tätige unabhängig von der Tatsache, ob sie diese Einkünfte haupt- oder nebenerwerblich beziehen - gesetzlich verpflichtet, ihre Steuererklärung elektronisch abzugeben. Die elektronische Übermittlungspflicht erstreckt sich neben der Steuererklärung auch auf die jeweilige Gewinnermittlung (Bilanz bzw. Anlage EÜR). In begründeten Härtefällen kann das Finanzamt auf Antrag auf die elektronische Übermittlung verzichten.


Neuerungen für die Steuererklärung 2017


Übermittlung der elektronischen Steuererklärung des Jahres 2017 in bestimmten Fällen nur noch nach vorheriger Registrierung unter www.elster.de möglich: Im Verfahren ELSTER (Elektronische Steuererklärung) gibt es grundsätzlich zwei Verfahren zur elektronischen Übermittlung von Steuererklärungen an das Finanzamt: Das Einreichen mittels komprimierter Erklärung (mit nachgereichtem Unterschriftenblatt) und den Datenversand mittels elektronischem Authentifizierungsverfahren. Im Zuge der Intensivierung der automationsgestützten Steuererklärungsbearbeitung können Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärungen für den Veranlagungszeitraum 2017 nur noch „authentifiziert“ übermittelt werden. Hierfür wird ein Sicherheitszertifikat benötigt. Für dieses Zertifikat ist die vorherige Registrierung bei „Mein ELSTER“ erforderlich. Eine Anleitung zur Registrierung und Authentifizierung findet sich unter: https://www.elster.de.

Da der Prozess in der Regel bis zu zwei Wochen dauert, empfiehlt das Landesamt für Steuern für die Abgabe der Steuererklärung 2017 die Registrierung rechtzeitig durchzuführen.

Einnahmeüberschussrechnungen künftig ausschließlich mit amtlich vorgeschriebenem Datensatz bzw. amtlich vorgeschriebenem Vordruck (Anlage EÜR): Ab dem Veranlagungszeitraum 2017 sind grundsätzlich alle Steuerpflichtigen, die ihren Gewinn durch Einnahmenüberschussrechnung ermitteln, verpflichtet, diese nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz (Anlage EÜR) zu übermitteln. Die bisherige Regelung, nach der bei Betriebseinnahmen von weniger als 17.500 Euro die Abgabe einer formlosen Einnahmenüberschussrechnung ausreichte, läuft damit aus. Auch die Übermittlung der Anlage EÜR ist ab dem Veranlagungszeitraum 2017 nur noch mit elektronischer Authentifizierung möglich. Informationen zur elektronischen Übermittlung der Steuererklärung und zur Anlage EÜR sind unter https://www.elster.de erhältlich. Pressemitteilung

Landesamt für Steuern

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Kommentare
juergen mueller:
Sie wiederholen sich (falsch) Herr Klasen und ich würde Ihnen empfehlen,wenn Sie sich schon (falsch) äußern,dass Sie sich für JEDEN Leser erst einmal verständlich ausdrücken.Den aktuellen Stand der Wissenschaft haben Sie außerdem verpasst.Im übrigen empfehle ich Ihnen,sich einmal mit der KLIMAGESCHICHTE überhaupt zu befassen,genauer gesagt mit dem Problem merklicher menschlicher Einflüsse auf unsere UMWELT und somit auch auf unser KLIMA.Zu Ihrer INFO:Das geht zurück auf das Seßhaft-Werden des Menschen bis hin zum Übergang zu intensiver Landwirtschaft,Viehzucht etc.u. natürlich weitergehend der Industrialisierung (abgesehen von den natürlichen Klimaänderungen).Der MENSCH hat durch Waldrodung,Agrar-/Weidewirtschaft,Bebauung,Abwärme-Erzeugung,Verkehrswege,Industrieanlagen,künstliche Bewässerung,trockenlegung von Sumpfgebieten etc.die Erdoberfläche negativ VERÄNDERT.Hinzukommt der Ausstoß (menschgemacht/verschuldet) von Stoffen/Gasen unterschiedlichster Art in die Athmosphäre.
Uwe Klasen:
Klimaschutz = quasi eine religiöse Bewegung ... es bleibt leider wie es ist, dass es in der Physik und in der Physikalischen Chemie kein einziges Experiment gibt, das den sog. "atmosphärischen Treibhauseffekt" belegen kann! Und in veröffentlichten Persistenzanalysen gibt es keinerlei Hinweis auf ein anthropogenes Signal, abgesehen vom städtischen Wärmeinseleffekt. Es ist offensichtlich, dass CO2 nicht der wesentliche Treiber der Temperaturen ist. Soviel zum aktuellen Stand der Wissenschaft!
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Uwe Klasen:
Den Landschaftsverbrauch durch Windkraftanlagen zeigt diese Webseite: https://tinyurl.com/yaf5dxnl --- Und wer sich ein Bild machen möchte wieviel diese Anlagen zur Stromerzeugung beitragen, besuche bitte folgende Webseite: https://tinyurl.com/j8xwt9a
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