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“Pulse of Europe„-Bewegung in Koblenz lädt zum dritten Treffen

Zahl der Europafreunde wächst

Nächste Veranstaltung am Sonntag, 19. März in Koblenz

17.03.2017 - 08:00

Koblenz. Von 50 auf 250 - so steigerte sich die Teilnehmerzahl der Europafreunde, die am Sonntag um 14 Uhr auf dem Jesuitenplatz in Koblenz zum zweiten Treffen zusammengekommen waren. Koblenz ist die erste Stadt in Rheinland-Pfalz mit einer PoE-Demonstration, und so kamen die Teilnehmer nicht nur aus der Stadt selber, sondern aus der weiten Region, von Mosel, Eifel, Westerwald, vom Hunsrück, aus der Pfalz und aus dem Saarland. Pulse of Europe will einen neuen Impuls für die Erhaltung und Weiterentwicklung der Europäischen Union geben. Die Bewegung ist eine echte “Bürgerinitiative„, gestartet von dem Frankfurter Rechtsanwaltsehepaar Sabine und Daniel Röder, die der Sprachlosigkeit der schweigenden Mehrheit der Europa-Befürworter eine Ende machen wollten. In wenigen Monaten hat sich Pulse of Europe über Deutschland ausgebreitet und ist dabei, ganz Europa zu erfassen. Die Bewegung ist nicht parteipolitisch orientiert und steht allen Menschen offen, die sich für Europa engagieren wollen. Am letzten Sonntag wurde in 39 Städten in Deutschland für Europa demonstriert, in 5 Städten in Frankreich und in jeweils einer Stadt in den Niederlanden, in Belgien, in Großbritannien, in Portugal und in Österreich. In Koblenz nutzten viele Teilnehmer die Möglichkeit beim “offenen Mikrofon„ zu schildern, warum sie für Europa demonstrieren wollen und welche persönlichen Erfahrungen sie dazu bewegt haben. Viele brachten zum Ausdruck, dass sie sich in erster Linie nicht mehr als Deutsche, Spanier, Franzosen oder Schweden, sondern vor allem als Europäer fühlen. Und wenn die Europäische Union auch noch deutlich verbesserungswürdig ist, so wollen doch alle dieses Europa mit seiner Freiheit und Offenheit, seiner Sicherheit und seinen Werten erhalten. Unter dem Motto “Blijf bij ons„ (Bleibt bei uns) wurde speziell an die Niederländer appelliert, am 15.03. pro-europäisch zu wählen. “Das Friedensprojekt Europa dürfen wir uns nicht durch eine lautstarke Minderheit nationalistischer Parteien zerstören lassen„ und “Nationalismus ist kein Konzept für die globalisierte Welt„ meinten die Teilnehmer.


Nächste Pulse of Europe-Demonstration auf dem Jesuitenplatz


So wollen sich die Aktivisten auch am nächsten Sonntag (19.03.2017) wieder um 14.00 Uhr auf dem Jesuitenplatz in Koblenz treffen und für Europa demonstrieren, mit möglichst großer Unterstützung aus Koblenz und Umgebung. Infos unter: www.pulseofeurope.eu

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Kommentare
24.03.2017 13:16 Uhr
Uwe Klasen schrieb:

Zitat: "...der schweigenden Mehrheit der Europa-Befürworter ..." --- Woher nehmen die Initiatoren dieser "Bürgerinitiative" dieses Wissen? Vielleicht wollen die Völker in Europa in freier Abstimmung (Volksabstimmungen) bei der Gestaltung der Union mitwirken? So wirkt alles "übergestülpt", die EU wird als fremdbestimmendes, bürokratisches Monster wahrgenommen, was sie in Teilen auch ist und aus diesem Grunde Reformbedürftig ist. Passiert hier nichts werden vielleicht noch weitere Länder einen Austritt in Erwägung ziehen. Und ein wenig an die eigene Nation zu appelieren ist auch nicht Falsch! Immerhin sind es einige, mitunter einzigartige, Gemeinsamkeiten die in den einzelnen Nationalstaaten noch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen!



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juergen mueller:
Rechte und Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, Politik mitzugestalten und zu "Entscheiden"? Dies dürfte ein frommer Wunsch bleiben. Visualisieren und Verblenden sind hierfür keine guten Voraussetzungen. Ein guter Schritt dahin wäre ein "Bürger-Stadtrat", den ich mir vor allem für KOBLENZ wünschen würde, in dem aktive, politisch interessierte u. engagierte Bürger/innen tatsächlich mitgestalten u. "entscheiden" dürfen, somit oft desaströsen u. unverantwortlichen, steuerverschwendenden u. hoch verschuldenden Entscheidungen endlich ein Riegel vorgeschoben werden kann. Was für UNS gut und was nicht gut ist, sollte alleine Grund genug sein,Bürger/innen in Gremien wie z.B. einen BÜRGER-STADTRAT zu integrieren, die an der Quelle sitzen, keiner Partei angehören u. wissen, wo der Schuh drückt u. was abseits der Politik läuft.
 
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