Erfolgreichste Jugendarbeit in der Olympischen Disziplin Taekwondo in Deutschland

Potential für Olympia

03.02.2016 - 12:10

Rhein-Sieg-Kreis. Asiatische Kampfkunst und asiatischer Kampfsport haben sich seit den 1970-er und 1980-er Jahren auch im Rhein-Sieg-Kreis stetig etabliert. Sie dienen der Selbstverteidigung, der Persönlichkeitsschulung, aber auch der Freude an Leistung und sportlichem Wettbewerb. Unter anderem Judo, Ju-Jutsu, Jiu-Jitsu, Karate, Aikido, Kendo, Taekwondo ziehen - auch dank engagierter Trainerpersönlichkeiten – Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Die asiatischen Sportarten sind mittlerweile sowohl aus dem Breitensport als auch aus dem Leistungssport nicht mehr weg zu denken.

Ein wichtiger Standort für Taekwondo im Rhein-Sieg-Kreis ist Swisttal. Im Taekwondo bilden Schlag-, Stoß und Tritttechniken das technische Gerüst der Körperbeherrschung. Zunächst 1997 als Abteilung des SV Swisttal, ab 2000 als selbstständiger Verein verbindet der Taekwondo Swisttal e.V. (TKD Swisttal) unter der Leitung von Dimitrios Lautenschläger in vorbildlicher Weise Breiten- und Leistungssport. Er zählt deutschlandweit zu den führenden Vereinen. Seine Jugendarbeit gilt als die erfolgreichste in ganz Deutschland.

Das Geheimnis der motivierenden Jugendarbeit liegt in einer optimalen Verbindung der verschiedenen Lebenswelten der Jugendlichen: Schule/Ausbildung, Sport, soziales Umfeld. Die Trainingsbedingungen wollen die besonderen Bedürfnisse der Jugendlichen zwischen Schule und Arbeit, Training, Familie und Freunde im Blick haben, so dass die Jugendlichen dies alles unter einen Hut bringen können. Und dies hat Erfolg: So zählt Yanna Schneider zu den großen Hoffnungen im deutschen Taekwondo-Sport. Die Einser-Abiturientin des Jahrgangs 2014 und Studentin der Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg wird als Mitglied des Sport-Perspektivteams von der Kreissparkassenstiftung für den Rhein-Sieg-Kreis gefördert. Bei der Europameisterschaft der Damen 2014 belegte sie den 5. Platz, bei den Kroatien Open 2014 den 1. Platz, und den 3. Platz bei den French Open 2014. Von der U21-Europameisterschaft 2015 kehrte sie mit einer Bronzemedaille heim und auch bei der WM 2015 konnte sie sich unter den Besten der Welt behaupten. 2015 nahm Yanna Schneider außerdem an den European Games in Baku und der Universiade in Gwangju (Korea) teil. Ihr großes Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen.

Yanna Schneider steht mir ihren Erfolgen nicht alleine: Der TKD Swisttal weist viele Spitzensportlerinnen und Spitzensportler aus. Sie sind in Landeskadern und Bundeskadern etabliert. Olympiateilnehmer, Weltmeister, Europameister, Deutsche Meister, Landesmeister, Bezirksmeister sowie Gewinnerinnen und Gewinner auf Internationen Meisterschaften im In- und Ausland hat der Verein hervorgebracht und betreut. Die Basis dafür ist der Breitensport. Leistungsbereitschaft wird gezielt gefördert: Die jugendlichen Talente werden im Verein in einen Leistungskader eingegliedert. Sie trainieren zweimal wöchentlich. Seit 2005 kooperiert der TKD Swisttal mit dem Gymnasium in Bonn-Tannenbusch. Dieses ist vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als Eliteschule des Sports anerkannt. Mehr über die gezielte und erfolgreiche Jugendarbeit des TKD Swisttal sowie über die Etablierung der asiatischen Kampfkünste und Kampfsportarten im Rhein-Sieg-Kreis erfahren interessierte Leserinnen und Leser im Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises 2016. Es widmet sich aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums des Kreissportbundes in erster Linie dem Sport im Rhein-Sieg-Kreis: Auf 223 prall gefüllten Seiten mit mehr als 500 Abbildungen spannen die 32 Autorinnen und Autoren den Bogen von den großen sportlichen Ereignissen, den spannenden Endspielen und besonderen Meisterschaften, zum vermeintlich unspektakulären und alltäglichen Sport, der überall auf den Plätzen, in den Hallen und Bädern, in der freien Natur stattfindet. Die beliebte Publikation rückt auch in den Fokus, dass der Sport die Menschen in Vereinen und Gruppen zusammenführt und dadurch ein sozialer Zusammenhalt entsteht, der so wichtig ist in unserer Gesellschaft. Das Jahrbuch ist für einen kleinen Beitrag im Buchhandel erhältlich. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.rhein-sieg-kreis.de/jahrbuch sowie beim Kultur- und Sportamt des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer (02 24 1) 13 33 65 oder per E-Mail an jahrbuch@rhein-sieg-kreis.de.

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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