Mitgliederversammlung des Freundeskreises Römerkanal e.V. Rheinbach

Zukünftige Planungen und Projekte vorgestellt

03.12.2013 - 13:57

Rheinbach. Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Römerkanal e.V. im Restaurant Eifeltor war wieder gut besucht. Dies zeigt erneut das rege und weiter wachsende Interesse an der römischen Kultur im Rheinland. Die Zahl der Mitglieder ist inzwischen auf 170 angestiegen. Der Vorsitzende, Lorenz Euskirchen, informierte ausführlich über die Arbeit des Vereins im vergangenen Jahr sowie die künftigen Aktionen und Projekte. Der Römerkanal führte zur Römerzeit das frische Eifelwasser von Nettersheim über Rheinbach nach Köln. Diese Strecke berührt heute zwölf Städte und Kommunen, die in einem Regionalbeirat dem Verein angeschlossen sind. Diese Städte und Gemeinden setzen sich für den Erhalt und die Pflege dieses historisch einmaligen Bauwerks ein. Die Bürgermeister dieser Kommunen hatten im Sommer bei einer Feier zur Neubeschilderung des Römerkanalwanderweges eine Charta unterzeichnet mit der sie ihre Verpflichtung zur Pflege des Römerkanals anerkennen. In einem weiteren Schritt ist nunmehr ein Kataster, das den gegenwärtigen Zustand dieses Denkmals detailliert darstellt und so auf notwendige Maßnahmen hinweist, vom Freundeskreis Römerkanal erstellt worden. Der vom Eifelverein angelegte Römerkanalwanderweg wird täglich von etwa 90 Personen besucht, in Spitzenzeiten sind sogar 450 Menschen unterwegs. Eine nicht zu unterschätzende Aufwertung für den Tourismus in der Region, so Euskirchen.


Neue Ausstellung „Wasser für Roms Städte“


Lorenz Euskirchen und Prof. Klaus Grewe arbeiten aktiv an der Planung der Ausstellung „Wasser für Roms Städte“ mit, die zunächst in Zülpich gezeigt wird, dann nach Köln geht und schließlich in Rheinbach ihren endgültigen Standort finden soll. Dieses „Informationszentrum Römerkanal“ wird sehr detailliert die technischen, archäologischen und kulturellen Aspekte dieses gewaltigen Bauwerks zeigen und somit eine kulturelle und touristische Bereicherung für Rheinbach sein.

Rolf Greiff berichtete über die von ihm ausgearbeiteten Exkursionen, so z.B. die zweitägigen Fahrten nach Trier und zum Limes, die stets mit einem großem Lob der Teilnehmergruppen abgeschlossen werden konnten.


Mitarbeit beim Römerjahr 2014


Der Verein beteiligt sich auch an der Gestaltung des überregionalen Konzepts: „Grün im Rhein-Siegkreis“ und hat dazu einen Plan vorgelegt, wie die Aquäduktbrücke über die Swistauen in einem Tellbereich wieder sichtbar gemacht werden könnte. Auch an der Ausrichtung des vom „Naturpark Rheinland“ und dem „Verein Köln/bonn e.V.“ ausgerufenen Römerjahr 2014 arbeitet der Verein mit. Zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen erinnern an den 2000sten Todestags von Kaiser Augustus und dem Einfluss der römischen Kultur auf das Rheinland. Unter www.freundeskreis-roemerkanal.de wird in Kürze auf die verschiedenen Aktionen hingewiesen. Dazu zählt vor allem der erneut ausgerichtete „Römertag“ in Rheinbach am 31. August 2014. Diesmal wegen der umfangreichen Teilnehmerzahl im Freizeitpark in Rheinbach. Es wird wieder ein ebenso unterhaltsamer wie interessanter Tag für die ganze Familie sein.

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Hier stellt sich als erstes die Frage: Was ist Rechtspopulismus? Wie wird dieser definiert? Gemeinhin, so stellen es die Medien und Grundsätzlich auch die Politik dar, sind alle und alles Rechtspopulistisch die nicht den durch die eben genannten vorgegebenen Maßgaben (Sprache (hier: z.B. Genderismus) oder unbedingte Toleranz für alles und jeden) folgen. Menschengruppen definieren sich durch bestimmte Gemeinsamkeiten wie z.B. Sprache und Kultur. Hier zu behaupten das jeder, der den durch Medien und Politik vorgegebenen Gedankengut nicht folgt, automatisch ein Rechtspopulist sei ist Falsch und negiert bzw. diffamiert Andersdenkende, dies ist die wirkliche Gefahr für eine Demokratie und gefährdet den Zusammenhalt unserer Gesellschaft!
Uwe Klasen:
Zitat:"... wenn die Gesellschaft den Wolf will ..." --- Es stellt sich hier die Frage, wer ist die Gesellschaft? Sind es wir alle, als Gemeinschaft oder doch nur einige wohlmeinende Menschen, denen die Lebensweise des Wolfes vor dem Allgemeingut Tierrecht (hier: die gerissenen Tiere) gilt? Was passiert, wenn ein Wolf, aus welchen Gründen auch immer, einmal einen Mensch angreift? Die Wälder werden Heutzutage gerne als Naherholungsorte genutzt, Menschen, die Wandern und sonstigen Sport darin treiben, könnten einem oder mehreren Wölfen vielleicht ins Beuteschema passen. Setzen wir heute schon gewisse, ideologiefreie, Maßstäbe im Zusammenleben Wolf - Nutztiere - Mensch, dann kann es funktionieren, dass diese Tiere sich dauerhaft und mit geringstmöglichen Problemen wieder ansiedeln.
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