HSG Römerwall – erste Herrenmannschaft

13. Sieg in Serie sorgt für die vorzeitige Meisterschaft

HSG Römerwall – TuS Weibern 32 : 26 (14 : 8)

16.04.2018 - 12:55

Bad Hönningen/Rheinbrohl. Nach der dreiwöchigen Osterpause empfing die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall den Rheinlandliga-Absteiger TuS Weibern. Das Hinspiel konnte die damals ersatzgeschwächte HSG hauchdünn mit 22:23 für sich entscheiden. Seitdem haben sich die Eifelaner jedoch deutlich gesteigert und in der Tabelle einige Plätze gutgemacht. Die mit sechs Punkten

Vorsprung auf dem ersten Platz rangierende HSG konnte sich bei noch drei verbleibenden Spielen mit nur einem weiteren Punkt die Verbandsliga-Meisterschaft vorzeitig sichern. Natürlich war das große Ziel des Teams um Spielertrainer Tim Binnes, gleich den ersten „Matchball“ vor heimischem Publikum zu verwandeln. Gut 250 HSG-Fans hatten sich zur Unterstützung in der Rheinbrohler Römerwallsporthalle eingefunden und sorgten für einen großartigen Rahmen. Wer dachte, dass die große Chance zur Meisterschaft für

eine Verkrampfung bei der Mannschaft vom Römerwall sorgen würde, sah sich getäuscht: In den ersten Minuten präsentierte sich die HSG hochkonzentriert in Abwehr und Angriff und ging mit 6:0 in Führung. Die Gäste sahen sich bereits nach gut sechs Minuten gezwungen, durch eine Auszeit den Rhythmus der Gastgeber zu unterbrechen. Und tatsächlich geriet der Angriffsmotor der HSG ein wenig ins Stocken, wodurch Weibern nach 16 Minuten auf 8:4 herankam. Weniger als vier Treffer betrug der Vorsprung in Hälfte eins jedoch nie. Wenige Sekunden vor der Halbzeitsirene erzielte Kapitän Christoph Fritzen den 14:8-Halbzeitstand. Besonders die nur acht Gegentreffer in 30 Minuten gegen einen mit starken Einzelspielern besetzten Gegner sind Beleg für eine gute Defensivarbeit und eine starke Torhüterleistung von Julian Dannenberg.

Nach Wiederanpfiff ging die Konsequenz im Abwehrspiel des Teams vom Römerwall ein wenig verloren. So schlugen sich die mehrfach eingestreuten Fehler im Torabschuss der HSG mehr als noch im ersten Spielabschnitt im Ergebnis nieder. Beim 17:14 nach 40 Minuten hatten die Gäste ihren Rückstand halbiert. Die Römerwaller verloren aber nicht die Nerven und hielten im weiteren Verlauf stets einen Vorsprung von drei bis fünf Toren. Spätestens nach dem Treffer zum 29:24 drei Minuten vor Schluss schlich auf dem Feld wie auf der Tribüne die Gewissheit ein, dass der große Coup an diesem Abend gelingen würde. Nach 60 Minuten stand ein 32:26 für die HSG Römerwall auf der Anzeigetafel. Der Jubel über die damit errungene Meisterschaft in der Verbandsliga war groß, kein Wunder nach 15 Jahren ohne Meisterschaft einer ersten Herrenmannschaft der HSG. Nach Glückwünschen des aktuellen HSG-Vorsitzenden Bernd Frorath, der dem Team standesgemäß Meister-T-Shirts überreichte, sowie des Ehrenvorsitzenden der HSG Römerwall und Ehrenpräsidenten des HV Rheinland, Helmut Bündgen, wurden die Feierlichkeiten noch einige Stunden lang fortgesetzt.

Für die HSG spielten:

Julian Dannenberg (Tor), Fabian Unkel (Tor), Raphael Binnes (3), Tim Binnes (3), Simon Bönder (6), Christoph Fritzen (2/1), Lars Kesselheim, Melvin Liepold (1), Marvin Reuschenbach, Sebastian Rolser, Nils Röser (4/1), Jonas Röttgen (7), Dominik Stuntz (2) und Philipp Stuntz (4).


Vorschau


Bevor die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall in der nächsten Saison eine Klasse höher in der Rheinlandliga an den Start gehen wird, stehen noch zwei Partien in der Verbandsliga an.

Am kommenden Samstag, 21. April, geht es im letzten Auswärtsspiel nach Koblenz zum TV Güls. Das Hinspiel konnte das Team vom Römerwall zwar klar für sich entscheiden, doch ist der Tabellenfünfte aus Güls in heimischer Halle deutlich schwerer zu bezwingen. Die

HSG möchte natürlich trotz der bereits feststehenden Meisterschaft ihre weiße Weste in der Rückrunde bewahren und wünscht sich daher, dass viele HSG-Fans zur Unterstützung mitreisen.

Anwurf in der Grundschulhalle Koblenz-Güls ist um 18:45 Uhr.

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Bartus Huisman:
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Hier stellt sich als erstes die Frage: Was ist Rechtspopulismus? Wie wird dieser definiert? Gemeinhin, so stellen es die Medien und Grundsätzlich auch die Politik dar, sind alle und alles Rechtspopulistisch die nicht den durch die eben genannten vorgegebenen Maßgaben (Sprache (hier: z.B. Genderismus) oder unbedingte Toleranz für alles und jeden) folgen. Menschengruppen definieren sich durch bestimmte Gemeinsamkeiten wie z.B. Sprache und Kultur. Hier zu behaupten das jeder, der den durch Medien und Politik vorgegebenen Gedankengut nicht folgt, automatisch ein Rechtspopulist sei ist Falsch und negiert bzw. diffamiert Andersdenkende, dies ist die wirkliche Gefahr für eine Demokratie und gefährdet den Zusammenhalt unserer Gesellschaft!
Uwe Klasen:
Zitat:"... wenn die Gesellschaft den Wolf will ..." --- Es stellt sich hier die Frage, wer ist die Gesellschaft? Sind es wir alle, als Gemeinschaft oder doch nur einige wohlmeinende Menschen, denen die Lebensweise des Wolfes vor dem Allgemeingut Tierrecht (hier: die gerissenen Tiere) gilt? Was passiert, wenn ein Wolf, aus welchen Gründen auch immer, einmal einen Mensch angreift? Die Wälder werden Heutzutage gerne als Naherholungsorte genutzt, Menschen, die Wandern und sonstigen Sport darin treiben, könnten einem oder mehreren Wölfen vielleicht ins Beuteschema passen. Setzen wir heute schon gewisse, ideologiefreie, Maßstäbe im Zusammenleben Wolf - Nutztiere - Mensch, dann kann es funktionieren, dass diese Tiere sich dauerhaft und mit geringstmöglichen Problemen wieder ansiedeln.
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