LG Laacher See veranstaltet zum zehnten Mal gemeinsam mit der Polcher Bäckerei den „Lohner’s Vulkan-Marathon“

Atemberaubender Lauf in atemberaubender Kulisse

20.03.2017 - 11:08

Polch/Mendig. Am Montag, 1. Mai, startet die Laufgemeinschaft Laacher See zum mittlerweile zehnten Mal gemeinsam mit der Polcher Bäckerei „Die Lohner’s“ als Kooperationspartner und Namensgeber den „Lohner’s Vulkan-Marathon“ in Mendig. Start und Ziel ist wie immer das Kreissportgelände an der Fallerstraße. Im Rahmen einer Pressekonferenz in der Backschule des Polcher Unternehmens stellte die LG durch ihren Vorsitzenden Klaus Jahnz das genaue Programm vor. „In der Vergangenheit hat alles perfekt geklappt, das wird auch in diesem Jahr wieder der Fall sein. Für den Verein ist es eine bekannte Übung, für Mendig immer etwas Besonderes“, blickte Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel voller Vorfreude auf die traditionelle Veranstaltung. „Die LG Laacher See präsentiert Mendig, die Stimmung ist nicht zu toppen. 1600 oder 1700 Aktive samt Anhang wollen versorgt sein, und bei der LG sind alle in besten Händen.“ Diesem Urteil schloss sich der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig an. „Es ist ein atemberaubender Lauf in atemberaubender Kulisse. Die Vulkan-Landschaft ist ein Erfolgsgarant, die Läufer können die Mystik der Region mitnehmen“, verdeutlichte Jörg Lempertz. „Bei über 150 Helfern ist der Lauf das beste Beispiel dafür, wie lebendig ein Ehrenamt auch in der Leichtathletik sein kann. Die höheren Mächte sind nur beim Wetter im Spiel. Hoffen wir mal, dass wir von der eisigen Kälte des vergangenen Jahres diesmal verschont bleiben.“ Dass sich diese Veranstaltung bei zahlreichen Läufern und Walkern einer ständig wachsenden Beliebtheit erfreut, liegt wohl nicht zuletzt auch an dem attraktiven Rahmenprogramm, das von der LG Laacher See und den „Lohner‘s“ gemeinsam mit vielen weiteren namhaften Sponsoren angeboten wird. Nachdem im vergangenen Jahr 1620 Männer, Frauen und Kinder mit von der Partie waren, hoffen die Veranstalter in diesem Jahr auf noch mehr Teilnehmer. 2008 waren es 602, im Jahr 2010 schon 1006 und 2015 bereits 1461 Teilnehmer. „Das Mendiger Sport-Event zählt inzwischen zu den größten in der Region“, so Jahnz. „Allerdings muss auch die Organisation mit wachsen, damit wir einen reibungslosen Ablauf garantieren können.“


Laufen und Walken für die ganze Familie


Nach dem Erfolg der vergangenen beiden Jahre können die Sportler auch diesmal bei einem Marathon über 42,195 Kilometer auf die Strecke gehen. 2015 waren 66, ein Jahr später 88 Marathonis am Start. Diesmal soll eine dreistellige Zahl erreicht werden. Die Siegerin im vergangenen Jahr, Doris Marquardt, lief nach 3:20:46 Stunden ins Ziel. Nach 2:54:09 Stunden gewann 2016 Lokalmatador Ingo Neumann (Spvgg Nickenich) bei den Männern. Beide Zeiten sind die aktuellen Streckenrekorde. Gemäß dem Motto „Laufen und Walken für die ganze Familie“ gibt es für alle, die sich sportlich betätigen wollen, außer dem Marathon ein breit gefächertes Angebot: Angefangen von den Bambini (Jahrgang 2012 und jünger) über Schüler bis zu Männern und Frauen können alle mitmachen, die Spaß am Laufsport haben oder das Nordic Walking oder das Walking bevorzugen. Ob es sich dabei um den Marathon handelt oder um eine Strecke von 21.100 Metern (Halbmarathon) beziehungsweise 10.000 oder 5000 Meter: Die landschaftlich reizvollen Strecken führen über Asphalt-, Wald- und Feldwege. Auch die Preise bei der Siegerehrung können sich sehen lassen: So gibt es zum Beispiel für die ersten drei Athleten jeder Altersklasse (männlich und weiblich) beim Halbmarathon je ein Gutschein-Abo über wöchentlich fünf „ofenfrische Lieblinge“ für den Zeitraum von einem Jahr für Erstplatzierte, von einem halben Jahr für Zweitplatzierte und von drei Monaten für Drittplatzierte. Zusätzlich erhalten die Gesamtsieger beim Marathon, beim Halbmarathon, über 10.000 Meter und beim „Jedermannlauf“ über 5000 Meter einen Sonderpreis.


Anmeldungen online möglich


Die Online-Anmeldung ist bereits freigeschaltet. Diejenigen, die sich (online) bis Sonntag, 23. April, anmelden, erhalten eine persönliche Startnummer und zahlen weniger. Außerdem gibt es ein Gratislos für die große Verlosung. Nachmeldungen (bis 30 Minuten vor dem Start des jeweiligen Wettbewerbs) sind gegen eine Zusatzgebühr möglich. Voranmeldungen und nähere Informationen unter: www.vulkan-marathon.de oder www.lglaachersee.de beziehungsweise bei Klaus Jahnz, klaus@lglaachersee.de, Tel. (0 26 51) 7 69 07 oder (01 75) 2 96 21 72, und bei Simone Schmitz, Simone@lglaachersee.de, Tel. (0 26 32) 7 22 48, oder (01 51) 15 30 28 50.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
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