Lahnstein als Zwischenstation für Rheinsteig Ultra-Lauf

Der „WiBoLT“ kommt im Sommer vorbei

Lauf-Trail von Wiesbaden nach Bonn macht in der Ruppertsklamm Station - zweitlängster Ultralauf Deutschlands

22.05.2015 - 16:33

Lahnstein. Bereits zum dritten Mal findet auf dem Rheinsteig der Ultra-Lauf „WiBoLT“ statt. „WiBoLT“ steht dabei für Wiesbaden Bonn Lauf-Trail und beschreibt den Streckenverlauf. Dieser Lauf gilt als einer der härtesten Nonstop-Ultraläufe Deutschlands und ist mit 320 Kilometern der zweitlängste. Vom 3. bis 7. Juni führt dieser Lauf auch an Lahnstein vorbei und nicht nur das, sondern er macht in der Ruppertsklamm Station. Rund 11.700 Höhenmeter haben die rund 60 Teilnehmer aus zehn Nationen im Alter von 23 bis 67 Jahren zu bewältigen. Sie starten in Wiesbaden am Schloss Biebrich und am Freitag, 5. Juni wird ab etwa 8 Uhr in der Ruppertsklamm dann für die Teilnehmer des Laufes eine Verpflegungsstation mit einem entsprechenden Angebot bereitgestellt.

„Der Lauf ist eine herausragende Veranstaltung auf dem Rheinsteig, die wir gerne unterstützen wollen“, erklärte Petra Bückner, Leiterin der Tourist-Information. Mit Unterstützung des Victoria-Brunnens Lahnstein, der Bäckerei Kugel und der Lahnsteiner Brauerei ist die Station zur Stärkung der Läufer eingerichtet. Veranstalter Michael Eßer freute sich bei der Vorstellung der Veranstaltung über die zusätzliche Station. „Die Location bietet den Teilnehmern eine einmalige Atmosphäre und einen spektakulären Rahmen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und auf ein gutes Gelingen dieser Veranstaltung“, so Michael Eßer bei der Vorstellung.

Rund 30 Helferinnen und Helfer unterstützen den Lauf bei Tag und Nacht. Die Differenz zwischen dem schnellsten und dem langsamsten Läufer im Ziel beträgt ungefähr 30 Stunden. Bei der Vorstellung dieser Veranstaltung freute sich auch Oberbürgermeister Peter Labonte auf diesen außergewöhnlichen Lauf. Ein einzigartiges Erlebnis, bei dem die Läufer eine eindrucksvolle Strecke erleben dürfen und hoffentlich auch die wunderschönen Ausblicke ein wenig genießen können.


German Millenium Running Quest - Cup der Cups


Laufveranstaltungen wie der WiBoLT mit 200 km Trail-Länge sind rar: Ganze vier Laufveranstaltungen dieser Art gibt es: Junut, Hexenstieg Ultra, WiBoLT und TorTour de Ruhr. Wer alle vier mit Bravour absolviert, gewinnt den Cup German Millenium Running Quest oder kurz Millenium Quest. Weitere Infos unter www.wibolt.de.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Eine sehr gute Initiative, vor allem da bislang kaum der vermehrte "Vogelschlag" durch diese Anlagen in der Öffentlichkeit bekannt ist. So schätzen Forscher, dass pro Jahr zwischen fünf bis zehn Vögel pro Windrad (28.000 aktuell) und mehr als 250.000 Fledermäuse an Windkraftanlagen sterben (http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20374-2016-07-11.html)! Eine Naturzerstörung sondergleichen wird hier durch die Wind- und Solarlobby (Politiker und der ökologisch-industrielle Komplex) betrieben und durch viele, in falschem Glauben, akzeptiert. Menschen die sich dagegen wehren werden, bestenfalls als Skeptiker, meist aber als Leugner diffamiert! Dieser subventionsgeschmierte Windradwahn kann für gefährdete Vogelarten, wie den Rotmilan, das Ende bedeuten!
Jürgen Steup:
Schwachsinn. Der Hartenfelser Kopf ist mein Hausberg, wo ich mehrmals pro Woche an den meisten der 26 WKA vorbei gehe. Ich selbst habe 1 x eine tote Taube bzw. deren Überreste gefunden, wobei mir noch nicht klar ist, ob diese durch die WKA oder aus Altersschwäche gestorben ist. Auf der Straße kommen viel mehr Tiere um. Wird deshalb gegen den Verkehr gekämpft? Harry Neumann versucht immer wieder, sich selbst eine Bühne zu geben um sich als Naturschützer zu profilieren und hat sich selbst früher für die Windenergie eingesetzt. Bleibt noch die Frage, wo die Überreste des Raubvogels (s. Foto) wirklich gefunden wurden.
Michael Daum:
Korrekte Mülltrennung? Klappt nirgendwo richtig. Doch anstatt diese Tatsache aufgrund der jahrelangen Erfahrung zu akzeptieren und deshalb auf ebenfalls seit Jahren existierende Verfahren der maschinellen Mülltrennung umzustellen, wird der Verbraucher lieber immer wieder gemahnt und gegängelt. Am Ende des Tages wird ja auch gerne mal der Preis für die Entsorgung des Mülls angehoben. Dabei ist dann der Verweis auf die hohen Fehlwurfquoten den Entsorgern ganz recht. Das korrekt sortierter Restmüll in der Müllverbrennung (wo er überwiegend landet) nicht mehr richtig brennt und deshalb große Mengen von Verpackungsmüll zugeführt werden (ja genau, die aus dem gelben Sack oder der gelben Tonne), verschweigt man gerne. Da alle Beteiligten (außer dem Verbraucher) an dem System sehr gut verdienen, wird sich da in Zukunft auch nicht viel ändern.
Armin Linden:
Die Bedingungen u. Richtlinien waren damals bei Gründung des "Grünen Punktes" mit den Städten u. Landkreisen, klar definiert. Vor Remondis (Rethmann) der hier benannt wird, waren seinerzeit ganz andere Akteure, auch mit der Idee - Trienekens TR., am Start. Ich erinnere mich gut. Der AWB weisst zu Recht auf die Vermüllung der Tonnen hin. Wertvolle Rohstoffe gehen verloren. In der Rathausstr., Schickeria v. BNA., sind die Tonnen 2 Tage nach Leerung bereits wieder voll. Mit "Allem". Direkt neben dem Rathaus. Gut das dies BMU Klaus Töpfer nicht mehr sehen muss. Viele der zugezogenen Migranten, füllen ebenso ordentlich auf. Keiner kann lesen, auch viele, die bereits länger hier sind. Man legt auch offensichtlich keinen Wert auf hiesige Belange. Mein Eindruck. Wenn bei diesem sensiblen System nicht alle mitmachen, die Gewerbeleute auch noch die Tonnen der Privaten auffüllen, funktioniert es nicht.
Erhard Jussen:
Ich kann dem Kommentar von Uwe Klasen nur zustimmen.
Uwe Klasen :
Kohlekraftwerke abschalten... der interessierte Leser sucht bitte einmal nach "Energiewende 24.01.2017", dort wird anschaulich berichtet wie die Kohle- und Kernkraftwerke einen bundesweiten Stromausfall verhindert haben weil die sogenannten "Erneubaren" nichts geliefert haben, kein Wind und keine Sonne. Nur Ideologen ohne Sachverstand und ohne soziale Verantwortung können noch auf den Ausbau der sogenannten "Erneubaren Energien" beharren!
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