SG OASF/Barweiler bot schwächste Leistung im bisherigen Saisonverlauf

Deutliche Niederlage in Kreuzberg

ESV Kreuzberg – SG OASF/Barweiler I 4:0 (1:0)

Deutliche Niederlage in Kreuzberg

Torhüter Marcel Ley bewahrte sein Team vor einer noch höheren Niederlage.Foto: privat

09.11.2017 - 17:00

Barweiler. OASF/Barweiler musste vor Kurzem mit den verletzten Spielern Sebastian Hermes, David Raths, Yannick Dreser, Markus Müller und Lukas Thelen fast die komplette Defensivabteilung ersetzen. Von Beginn an nahm die Heimelf das Heft des Handelns in die Hand und drängte die Gäste in die eigene Hälfte zurück. Hieraus resultierend entwickelte sich fortan ein Spiel auf ein Tor, wobei die wenigen Angriffsbemühungen der Hideg-Schützlinge fast immer bereits vor der Mittellinie im Keim erstickt werden konnten.

Glück hatten die Gäste in der neunten und 28. Spielminute, als Keeper Marcel Ley jeweils Torschüsse von alleine vor ihm auftauchenden Kreuzberger Stürmern stark parieren konnte. In der 32. Minute war es dann jedoch soweit. Ein Gästeakteur erhielt von mehreren Gegenspielern lediglich Geleitschutz und konnte infolge dessen in den Strafraum eindringend an Ley vorbei zum 1:0-Führungstreffer einnetzen.

Nur eine Minute später hätte man sich bei einem Torschuss der Gastgeber über einen weiteren Gegentreffer nicht beschweren können. So ging es mit einem aus Sicht der Gäste schmeichelhaften Ein-Tor-Rückstand in die Halbzeitpause.


Erste Torgelegenheit in der 49. Minute


Nach dem Seitenwechsel hatten die Spieler aus Oberahrtal und Barweiler erneut Glück, als ein Kreuzberger Spieler nur knapp rechts am Tor vorbei zielte (47.). Die erste Torgelegenheit für die Gäste überhaupt an diesem Tage konnte in Spielminute 49 registriert werden. Sebastian Sesterheim wurde freigespielt, scheiterte jedoch im direkten Duell am Kreuzberger Torhüter, der den Torschuss stark parierend zur Ecke abwehren konnte. Ein Schuss von Fabian Hideg konnte darüber hinaus von der Kreuzberger Defensive gerade noch ins Toraus abgeblockt werden (59.).

In der 69. Minute fiel dann in einer doch recht einseitigen Begegnung bereits der vorentscheidende Treffer zugunsten der Kreuzberger Kicker. Ein Spieler der Heimmannschaft setzte sich auf Strafraumhöhe durch und setzte anschließend den Ball mit einem fulminanten Torschuss an den Innenpfosten, woraufhin das Spielgerät die Linie passierte.


Chance auf Ehrentreffer nicht genutzt


In den Schlussminuten konnten die Gastgeber ihr Torkonto noch erhöhen. Zunächst konnte Ley einen Schuss noch stark parieren (84.). Der folgende Eckball konnte dann jedoch durch den völlig freistehenden ESV-Kapitän mit einem Kopfball über die Linie gewuchtet werden (85.). Nur eine Minute später hätte der Ehrentreffer gelingen können. Nach einem Vorstoß von Peter Klein über die rechte Seite konnte sein folgender Torschuss in letzter Sekunde noch ins Toraus abgeblockt werden. Das letzte Ausrufezeichen setzten erneut die Spieler des ESV, indem sie einen Angriff mit einem weiteren Torerfolg gegen den chancenlosen Ley zum Endstand von 4:0 abschließen konnten (88.)


Auch in der Höhe verdient verloren


Fazit: Die Gäste fanden von Beginn an gegen eine druckvoll agierende Kreuzberger Mannschaft überhaupt nicht in das Spiel, verzeichneten unzählige Abspielfehler im Spielaufbau, kreierten fast überhaupt keine Offensivaktionen und hatten hierbei Glück sowie einen guten Torhüter zwischen den Pfosten, dass die Begegnung nicht bereits vor dem Seitenwechsel zugunsten der Gastgeber entschieden war. Auch nach der Halbzeitpause wollte aufseiten der Gäste fast nichts gelingen, sodass man eine trotz der späten Gegentreffer Nummer 3 und 4 letztendlich auch in der Höhe verdiente Niederlage einstecken musste.

Das Fehlen etlicher Abwehrspieler kann alleine für die schwächste Leistung im bisherigen Saisonverlauf sicherlich nicht herhalten. Erwähnenswert noch die sehr souveräne Leistung von Schiedsrichter Schneider, der in einem äußerst fairen Spiel keine einzige Gelbe Karte zücken musste.


Vorschau


SG Bachem/Walporzheim I – SG OASF/Barweiler I, Sonntag, 12. November, 14.30 Uhr in Bachem.

Pressemitteilung SG OASF/

Barweiler

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juergen mueller:
Liebe Frau Daubländer, Sie haben sich sicherlich vertan, NEIN, wir sind nicht auf FACEBOOK. Ich wüsste nicht, dass (bis auf den Ihren) den Kommentaren zu entnehmen ist, dass Politiker "nix" arbeiten und trotzdem fürstlich belohnt werden. Ich gehe mal davon aus, dass Sie nur nicht verstanden haben, um was es hier geht, weder um bestimmte Personen, noch um Neid etc., sondern um eine Berufsgruppe, die meiner Meinung nach unrechtmäßig in den Genuß von Bezügen kommt, die alleine zu Lasten des Steuerzahlers gehen und durch nichts zu rechtfertigen sind. Wenn Sie das für rechtmäßig befinden, dann ist das Ihre Meinung. Vielleicht werden Sie Ihre Meinung noch einmal revidieren, wenn Sie nach einem arbeitsreichen Leben bis 67 (oder länger?) von 700 oder 800 Euro Rente im Monat leben müssen. Churchill hat mal gesagt:"Die größte Lehre im Leben ist, dass Esel manchmal Recht haben".
Tina Daubländer:
Wenn es stimmt, dass man als Politiker eigentlich nix arbeiten muss und dafür fürstlich belohnt wird, warum lassen sie sich denn nicht als Politiker in ein Amt wählen??? Wäre doch sehr hilfreich, wenn Sie mit ihrem gesunden Menschverstand und Durchblick mitarbeiten, dass gute Politik gemacht wird. Ich würde sie gerne wählen, wenn sie gute Ideen verfolgen und dann noch die Hälfte ihrer - sowieso überhöhten - Bezüge für gute Zwecke spenden. Ich ahne ihre Antwort schon. Sicher weil ein geheimer Zirkel diese Posten einfach unter sich verschachert und Wahlen ohnehin Makulatur sind. Neee, ist klar.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
juergen mueller:
Im städtischen HAUSHALT 2017 waren für den Spielplatz bereits Gelder vorgesehen. Passiert ist NIX, weil der Spielplatz im aktuellen Bebauungsplan garnicht mehr vorgesehen war, sondern zugunsten einer WOHNBEBAUUNG geändert wurde. Und davon hat die SPD-Fraktion nichts gewusst und jetzt soll der Bebauungsplan wieder geändert worden sein zugunsten einer Spielplatzmodernisierung 2018 am alten Standort? Klima ist eine Menschheitsfrage - sagt die Politik (und tut NIX). Um das zu ergänzen - auch das ist eine Menschheitsfrage:"Kann man der Politik noch glauben?" Das meine liebe SPD-Fraktion, in puncto Spielplatz, glaube ich erst, wenn es in der Zeitung schwarz auf weiss steht, da die Liste der Zusagen, die 2017 als versprochen getätigt wurden, sehr lang ist und mir noch in den Ohren klingt, dass neuer WOHNRAUM absolute Priorität besitzt.
juergen mueller:
Es müsste doch jeder mittlerweile begriffen haben, dass die Stadtpolitik den Nutzeffekt für SICH darin sieht, dass die Verwaltung von Dingen entlastet wird, die weniger von Bedeutung sind, aber ZEIT (und damit Geld) kosten. Das soll durch den OBR-Ortsvorsteher kompensiert werden. Entscheidungsbefugnis hat der OBR in wirklich wichtigen Dingen (die ich hier nicht auflisten muss) KEINE, er kann sie nur an den Stadtrat oder die Verwaltung weiterleiten als "Kummerkasten" der Bürger, der ein Schweine(steuer)geld kostet. Das ist aber auch alles, was an Bürgernähe dabei herauskommt. Und Demokratie? Das aus einem Politikermund zu hören, ist Alltag, gehört zum Vokabular. Warum muss eine politische Organisation immer Steuergeld kosten? Warum ist der OBR gleichzeitig der Tummelplatz für Politiker, z.B. Stadtratsmitglieder? Warum keine politische Selbstorga. (Bürgerinitiative ehrenamtlich), Gruppe von Bürgern, die spezielle Bedürfnisse durch die Politik nicht verwirklicht sieht?
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