LG Kreis Ahrweiler

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter Majtie Kolberg

Ein ereignisreiches Wochenende
liegt hinter Majtie Kolberg

V.l.: Siegerehrung von Majtie Kolberg, Lea Kruse und Denise Krebs. Foto: Kolberg

04.12.2017 - 12:31

Kreis Ahrweiler. Am Freitag fand in Neuwied die Meisterehrung 2017 des Leichtathletik-Verbandes Rheinland statt. Zwei Tage später war das hessische Darmstadt der Austragungsort eines hochkarätig besetzten Cross-Events, in dessen Rahmen unter anderen Ausscheidungsläufe für die Cross-Europameisterschaften ausgetragen wurden. Die Ehrungen des LV Rheinland fanden in einem festlichen Rahmen in der Sparkasse Neuwied statt. Die Würdigung der Leistungen des sich zu Ende neigenden Jahres erfolgte in vier Kategorien statt: Einzelplatzierungen bei Deutschen Meisterschaften, DM-Mannschaftserfolge, Trainer des Jahres und „Internationale Einsätze“. In der letzten Ehrungskategorie wurde Majtie Kolberg für ihren zweiten Platz über 800 m beim U20-Länderkampf Deutschland – Italien – Frankreich und ihre beiden Deutschen Vizemeisterschaften auf der kurzen Mittelstrecke in der Halle und im Freien geehrt. Für das 17 jährige Nachwuchstalent war es ein besonderes Erlebnis, zusammen mit dem WM-Dritten im Zehnkampf, Kai Kazmirek, und der Deutschen 3000-m-Hindernis-Rekordhalterin Gesa Felicitas Krause ausgezeichnet zu werden. Majties Heimtrainer, Leo Monz-Dietz, wurde zusammen mit Wolfgang Heinig (Trainer von Gesa Krause) und Holger Klein (Trainer von Celina Leffler) als „Trainer des Jahres“ geehrt. Richtig sportlich ging es für Majtie Kolberg dann am Sonntag weiter. In Darmstadt standen zwei Rennen über 600 m im Cross-Sprint auf dem Trainings- und Wettkampfprogramm. Im Vorlauf qualifizierte sie sich nach 1:56,4 Minuten hinter der Wattenscheiderin Denise Krebs (1:55,2 Minuten) als Zweite sicher für das Finale. Dort ergriff Majtie sofort nach dem Start die Initiative und setzte sich an die Spitze des erlesenen Feldes. An einem letzten kleinen Anstieg konnte sie sich etwas von der Konkurrenz absetzen. Auf der Zielgeraden ließ sie sich dann auch durch einen Strohballen, der als Hindernis aufgebaut war, nicht mehr aus ihrem Laufrhythmus bringen und siegte in 1:51,9 Minuten vor Lea Kruse (Schalke 04, 1:53,6 Minuten) und Denise Krebs (1:54,1 Minuten). Kruse war 2017 Deutsche U18-Meisterin über 1.500 m und die ehemalige EM-Halbfinalistin über 1.500 m, Denise Krebs, kann Bestzeiten von 2:02 Minuten über 800 m und 4:06 Minuten über 1500 m vorweisen. Mit ihrer bisherigen 800-m-Bestleistung von 2:06,94 Minuten ist Majtie Kolberg davon zwar noch etwas entfernt, die Rennen von Darmstadt eröffnen aber Perspektiven …

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Jens:
Wenn man der Logik einiger "Experten hier folgt, dürfte es mit Wildscheinen ,Rehen, und Hirschen keine Unfälle geben und sie dürften sich nicht in Siedlungsnähe zeigen, da sie ja durch intensivste Bejagung scheu sind. Nun es gibt in den letzten Jahren wohl immer wieder Zwischenfälle mit Wildschweinen und Rehen (meist wegen der Jagd) aber keine mit Wölfen, also kann man den Quatsch den hier einige Extremisten von sich geben getrost vergessen.
M.W.:
Die echten Experten sehen das komplett anders! David Mech, der selber früher behauptet hatte, dass Wolfspopulationen sich selber regulieren, sieht seinen Irrtum inzwischen ein! Er schlägt auch für Europa ZONIERUNG und verschiedene Arten der Regulation der Wölfe vor, weil es ohne Bejagung nicht funktioniert. David Mech ist der erfahrenste Wolfsforscher dieses Planeten. Er war an der Wiederansiedlung der Wölfe im Yellowstone Nationalpark maßgeblich beteiligt und ist Chairman LCIE (Large Carnivore Initiative Europe). Man muss natürlich englisch lesen können und seinen Verstand bemühen, um die Zusammenhänge tatsächlich begreifen zu können: http://wolf.org/wp-content/uploads/2013/08/360-Where-can-wolves-live-and-how-can-we-live-with-them.pdf
juergen mueller:
Die Konkurrenz zwischen Mensch u. Wolf ist alt.Vergessen wird hierbei,dass vor ca. 15 000 Jahren aus gezähmten Wölfen der beste aller Freunde des Menschen wurde,der Hund.Die Abneigung vieler gegen Hunde spiegelt sich in ihrer Abneigung gegen Wölfe wieder.Die Feindschaft begann spät,als der Mensch (besondere Individuen der Gattung Mensch) seinen Interessenbereich ausweitete u. der Meinung war (bis heute), alles in Wald u. Feld gehöre ihm.Fakt ist,dass der MENSCH den Wolf "böse" gemacht hat.In Europa gibt es ein interessantes Nord-Süd- u. ein West-Ostgefälle,das sich auch in der Einstellung zum Wolf manifestiert.In den großen Lebensräumen Ost- wie Südeuropa hat der Wolf überlebt - in Nord- u. Mitteleuropa wurde er ausgerottet.- gnadenlose Intoleranz bei den Mitteleuropäern - Gelassenheit/Verständnis der Süd-/Osteuropäer.Anstatt sich mit dem Thema Wolf einmal intensiv auseinanderzusetzen,ergeht man sich in Kommentaren, blind u. unpersönlich.Hirnrissig, bei uns muss alles reguliert werden.
Roswitha von Piotrovski:
Ja was soll ich sagen, es war ganz einfach ein tolles Konzert. Ihr Artikel liest sich so, als wäre ich gerade im Konzert und würden das Ganze noch einmal erleben. Sie haben jedes Detail genau beschrieben, so können auch die Menschen, die nicht dabei waren, erfahren was sie versäumt haben.
Peter Schlicker:
Verry nice
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