VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet in ihre 41. Saison - Tests am Samstag verliefen überzeugend

Nett-Brüder fiebern nun dem ersten Rennen in TCR-Klasse entgegen

20.03.2017 - 12:00

Nürburgring. Wenn am kommenden Samstag, den 25. März 2017 die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring in ihre 41. Saison startet, werden mit Oliver Kainz, Carsten Knechtges, Marc Hennerici und den Brüdern Achim und Jürgen Nett auch 5 Piloten aus Mayen die neue Saison in Angriff nehmen.

Während Carsten Knechtges wie bei den letzten Saison-Rennen 2016 einen Black Falcon Porsche 911 GT3 Cup 991 in der Klasse SP8 pilotieren wird, wechselt der Vizemeister des letzten Jahres Marc Hennerici ebenfalls zurück in das Cockpit eines Porsche 911 GT3 Cup 991. Nach dem erfolgreichen Einsatz 2016 in der Cayman GT4 Trophy, kehrt Hennerici damit in den Teichmann Boliden zurück, mit dem er bereits 2015 mehrere Klassensiege erringen konnte. Auch Oliver Kainz nimmt einen Wechsel des Cockpits vor. Er wird die neue Saison nicht mehr mit einem Porsche, sondern mit einem Ferrari bestreiten.

Den wohl spektakulärsten Fahrzeugwechsel vermeldeten aber Achim und Jürgen Nett. Das Duo aus dem Peugeot Citroën Auto Haus Nett in Mayen verabschiedet sich in diesem Jahr von ihrem altbewährten Peugeot 306 S16 und damit aus der Gruppe der seriennahen Fahrzeuge. Zukünftig wird man in der Klasse der TCR-Rennboliden an den Start rollen, die 2017 in der Langstreckenmeisterschaft debütiert und der eine große Zukunft in der Serie vorausgesagt wird. Die aktuelle Zahl der Einschreibungen in dieser Klasse, mit zurzeit schon elf Fahrzeugen, untermauern diese These. Das weltweit einheitliche Reglement für diese Rennfahrzeuge mit ihren Zweiliter-Turbomotoren, die über 330 PS abliefern, verspricht auch in der Grünen Hölle spannenden Motorsport auf höchstem Niveau. Neben den Fahrzeugen der deutschen Hersteller von Audi, Opel und Volkswagen bekräftigt auch der Einstieg der Marken von Honda, Peugeot und Seat das hohe internationale Interesse an dieser VLN Klasse.

Schuster bleib bei deinen Leisten, getreu diesem Motto werden die Nett Brüder als Peugeot Citroën Vertriebspartner die Herausforderung in der TCR-Klasse mit einem Peugeot 308 Racing Cup annehmen.


Erstes Nordschleifen-Rollout am vergangenen Samstag


Nach dem Nett Motorsport den Peugeot 308 Racing Cup am 8. Februar bei Peugeot Citroën Racing in Paris übernommen hatte, folgte am vergangenen Samstag mit dem ersten Nordschleifen-Rollout ein weiteres Highlight für den Mayener Traditionsrennstall. Schon nach wenigen Runden hatte das Team in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren von Peugeot Motorsport, die per Fernwartung zugeschaltet waren, dem neuen Boliden die letzte Feinabstimmung für die Nordschleife verpasst.

Im weiteren Verlauf des Testtages konnten sich somit Achim und Jürgen Nett auf das fahrerische Handling des 308 Racing Cup konzentrieren.

„Bereits in der vergangenen Saison hat Peugeot europaweit Tests mit den Fahrzeugen auf den verschiedensten Rennstrecken durchgeführt, sodass man den Teams ein Fahrzeug mit passenden Setup zur Strecke übergeben konnte.“ Erklärte Jürgen Nett sichtlich zufrieden die rasche Fahrzeugabstimmung.

Auch Achim Nett zeigte sich begeistert von den ersten Nordschleifen Testfahrten, gesteht jedoch, das es für ihn eine Umstellung ist von dem seriennahen 306 zu dem reinen Rennboliden ohne ABS Unterstützung.

Ergänzt wird das Cockpit des 308 durch Bradley Philpot von Peugeot Sport, der bereits durch die Teilnahme beim 24h Rennen erste Ring Erfahrungen sammeln konnte.

Eine Aussage über ihre Chancen war den Brüdern trotz der Zufriedenheit über den Testverlauf jedoch nicht zu entlocken. Aufgrund der unterschiedlichen Witterungsbedingungen waren realistische Vergleichszeiten mit den Klassenkontrahenten nicht möglich. Umso mehr fiebert das Team nun dem ersten Rennen in der TCR-Klasse am kommenden Samstag, 28.03.2017 (08:30 – 16:00 Uhr) entgegen.


Weitere Infos


Weitere Infos zur Saisonvorbereitung, dem Fahrzeug und den Fahrern unter:

www.nett-motorsport.de und www.facebook.de/peugeotsportcustomerracing.

. BURG

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Kommentare
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
juergen mueller:
D.h. Mensch oben/hinten weniger Ausatmen (durchschnittl.Gasausstoß ca.600 ml pro Tag lt. Atmungs- u. Blähungsanalyse). Auch die richtige Ernährung spielt hierbei eine wichtige Rolle, da Gas hauptsächlich aus Nahrungsmitteln erzeugt wird (unverdauliche oder Übermaß an Kohlehydrate u. Proteine, die nicht vom Dickdarm verarbeitet werden können (z.b. Bohnen, Pilze, Kohl, Zwiebel - das nennt man gärungsfähige Substanzen). Vegetarier produzieren u. stoßen übrigens mehr Gas als Fleischesser aus (sind sie deshalb mehr verantwortlich für den Klimawandel/Erderwärmung als Industrie u. Landwirtschaft?). Vorteil eines Vegetariers: Er hat nur leise, gleichmäßige Blähungen, dadurch einen losen Schließmuskel - man erkennt sie nur an dem Gestank, der vom Gärungsprozeß kommt. 2.Klimakiller KUH: HOCHLEISTUNGSKUH: 700 kg/täglich 50 Kilo Grün-/Kraftfutter = "3 Tonnen" - 1er BMW 128 Gramm pro gef.KM - bei 15000 KM jährlicher Ausstoß "2" To. Wozu da noch über zusätzliche CO2-Emmissionen nachdenken?
Uwe Klasen:
Für die CO²-Jünger zum Nachdenken: Der CO²-Gehalt der Ausatemluft liegt recht konstant bei 4 Prozent (40 Milliliter CO² / Liter). Und so können in Dauerbelastung (Sport, etc.) schnell 2.040 Kilogramm CO² pro Jahr nur durch Atmen produziert werden! Da es bislang keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Erwärmung durch zusätzliche CO²-Emmissionen gibt, ist dies eine Propagandaveranstaltung für Gläubige!
Uwe Klasen :
Das ist der richtige Weg, so wie es derzeit ist, hier sei als schlechtes (Vorbild) Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
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