Tischtennis-Rheinlandliga

SG Sinzig/Ehlingen festigt Tabellenführung

TTC Karla gewinnt Derby in Altenahr

13.11.2017 - 14:51

Kreis Ahrweiler. Als Tabellenführer hat man gerne einen positiven Lauf. Dies gilt zurzeit auch für Tischtennis Rheinlandlist SG Sinzig/Ehlingen. In der heimischen Jahnhalle gab es am Samstag gegen die eigentlich recht hoch eingeschätzte TTG Mündersbach/Höchstenbach einen glatten 9:2-Erfolg. Damit festigte die SG die zurzeit etwas überraschende Position als Tabellenführer. Bereits der Start in die Partie verlief optimal. Die Sinziger gewannen alle drei Doppel. Und am Spitzenpaarkreuz hatten Henrik Euteneuer und Nils Damke bei ihrer makellosen 4:0-Bilanz einen sehr starken Tag erwischt. Einen kleinen persönlichen Rückschlag gab es lediglich für Mannschaftsführer Philip Guse. Denn der musste gegen Thomas Schlangen seine allererste Niederlage am mittleren Paarkreuz einstecken. Ansonsten lieferte das Team aber eine sehr starke und geschlossene Mannschaftsleistung ab.


Rheinlandliga Frauen


Auch die Rheinlandliga-Frauen des TTC Karla bleiben auf Erfolgskurs. Mit dem 8:3-Erfolg bei den TTF Asbacher Land II feierte man bereits den vierten Erfolg in Folge. „Das wird langsam fast schon etwas unheimlich“, so Karla Sprecher Karl-Heinz Mombauer zum Siegeszug der Mädels, mit dem man auf der Grafschaft bei Leibe nicht gerechnet hatte. Im Westerwald gewann Patricia Rech alle drei Einzel und die Karla Frauen hatten bereits mit beiden gewonnene Anfangsdoppel einen sehr guten Start erwischt.


Bezirksliga


Die SG Sinzig Ehlingen II hat in der Bezirksliga ihren so sehr erhofften Pflichtsieg eingefahren. In der Heimersheimer Sporthalle setzte man sich am Samstag mit 9:2 gegen den TTC Mühlheim II klar und deutlich durch. „Das war ein lockerer Erfolg ohne Probleme; wir müssen am nächsten Wochenende gegen Ochtendung und Feldkirchen allerdings nachlegen, um vom Relegationsplatz wegzukommen“, so Routinier Jürgen Füllmann zur nun erreichten Ausgangslage.


2. Bezirksliga


Hochklassigen und spannendes Tischtennis gab es im Derby der 2. Bezirksliga zu sehen. Vor 30 Zuschauern hielt dabei in der Altenburger Sporthalle die Serie der knappen Erfolge des TTC Karla bei der TTG Kalenborn/Altenahr. Diesmal hieß es am Ende 9:6 für die Grafschafter. „Wir haben in all den Jahren in Altenahr einfach unglaubliches Glück“, räumte Karl-Sprecher Karl-Heinz Mombauer ein. Der Erfolg der Grafschafter ging letzten Endes auf das Konto von Uwe Fischer und Peter Klöckner, die in der Mitte überraschend klar eine 4:0 Bilanz spielten. Auf Altenahrer Seite überzeugte Nachwuchsmann Gabriel Nelles am Spitzenpaarkreuz mit zwei Erfolgen, wobei er auch gegen Stefan Ockenfels ganz deutlich mit 3:0 gewann. „Am Ende hat es aber dann leider ganz knapp nicht gereicht“, gab sich Altenahrs Mannschaftsführer Frank Rothhaß mit der gezeigten Leistung aber dennoch zufrieden.


Sieg für die Moral


Ein ganz wichtiger Sieg und Befreiungsschlag gelang Niederzissen. Bereits am Freitag gewann man im Sportzentrum Brohltal mit 9:7 gegen den starken TTV Andernach II. „Das war ein wichtiger Sieg für die Moral in der Mannschaft, vor allem, weil wir ein 7:9 jetzt auch andersrum können“, freute sich Mannschaftsführer Dominik Friedrich. Überzeugen konnte ein bärenstarkes oberes Paarkreuz mit Josef Vendel und Sascha Haselbauer mit einer 4:0 Bilanz. BL

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Kommentare
juergen mueller:
Liebe Frau Daubländer, Sie haben sich sicherlich vertan, NEIN, wir sind nicht auf FACEBOOK. Ich wüsste nicht, dass (bis auf den Ihren) den Kommentaren zu entnehmen ist, dass Politiker "nix" arbeiten und trotzdem fürstlich belohnt werden. Ich gehe mal davon aus, dass Sie nur nicht verstanden haben, um was es hier geht, weder um bestimmte Personen, noch um Neid etc., sondern um eine Berufsgruppe, die meiner Meinung nach unrechtmäßig in den Genuß von Bezügen kommt, die alleine zu Lasten des Steuerzahlers gehen und durch nichts zu rechtfertigen sind. Wenn Sie das für rechtmäßig befinden, dann ist das Ihre Meinung. Vielleicht werden Sie Ihre Meinung noch einmal revidieren, wenn Sie nach einem arbeitsreichen Leben bis 67 (oder länger?) von 700 oder 800 Euro Rente im Monat leben müssen. Churchill hat mal gesagt:"Die größte Lehre im Leben ist, dass Esel manchmal Recht haben".
Tina Daubländer:
Wenn es stimmt, dass man als Politiker eigentlich nix arbeiten muss und dafür fürstlich belohnt wird, warum lassen sie sich denn nicht als Politiker in ein Amt wählen??? Wäre doch sehr hilfreich, wenn Sie mit ihrem gesunden Menschverstand und Durchblick mitarbeiten, dass gute Politik gemacht wird. Ich würde sie gerne wählen, wenn sie gute Ideen verfolgen und dann noch die Hälfte ihrer - sowieso überhöhten - Bezüge für gute Zwecke spenden. Ich ahne ihre Antwort schon. Sicher weil ein geheimer Zirkel diese Posten einfach unter sich verschachert und Wahlen ohnehin Makulatur sind. Neee, ist klar.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
juergen mueller:
Im städtischen HAUSHALT 2017 waren für den Spielplatz bereits Gelder vorgesehen. Passiert ist NIX, weil der Spielplatz im aktuellen Bebauungsplan garnicht mehr vorgesehen war, sondern zugunsten einer WOHNBEBAUUNG geändert wurde. Und davon hat die SPD-Fraktion nichts gewusst und jetzt soll der Bebauungsplan wieder geändert worden sein zugunsten einer Spielplatzmodernisierung 2018 am alten Standort? Klima ist eine Menschheitsfrage - sagt die Politik (und tut NIX). Um das zu ergänzen - auch das ist eine Menschheitsfrage:"Kann man der Politik noch glauben?" Das meine liebe SPD-Fraktion, in puncto Spielplatz, glaube ich erst, wenn es in der Zeitung schwarz auf weiss steht, da die Liste der Zusagen, die 2017 als versprochen getätigt wurden, sehr lang ist und mir noch in den Ohren klingt, dass neuer WOHNRAUM absolute Priorität besitzt.
juergen mueller:
Es müsste doch jeder mittlerweile begriffen haben, dass die Stadtpolitik den Nutzeffekt für SICH darin sieht, dass die Verwaltung von Dingen entlastet wird, die weniger von Bedeutung sind, aber ZEIT (und damit Geld) kosten. Das soll durch den OBR-Ortsvorsteher kompensiert werden. Entscheidungsbefugnis hat der OBR in wirklich wichtigen Dingen (die ich hier nicht auflisten muss) KEINE, er kann sie nur an den Stadtrat oder die Verwaltung weiterleiten als "Kummerkasten" der Bürger, der ein Schweine(steuer)geld kostet. Das ist aber auch alles, was an Bürgernähe dabei herauskommt. Und Demokratie? Das aus einem Politikermund zu hören, ist Alltag, gehört zum Vokabular. Warum muss eine politische Organisation immer Steuergeld kosten? Warum ist der OBR gleichzeitig der Tummelplatz für Politiker, z.B. Stadtratsmitglieder? Warum keine politische Selbstorga. (Bürgerinitiative ehrenamtlich), Gruppe von Bürgern, die spezielle Bedürfnisse durch die Politik nicht verwirklicht sieht?
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