Ü50 Ahr mit viel Licht, aber auch etwas Schatten

Saisoneröffnung auf den Kunstrasen

Saisoneröffnung auf den Kunstrasen

V.l. Dr. Markus Becker, Karl-Heinz Schöneck, Gerd Klapperich ;stehend: Wolfgang Josten, Harry Kruppe, Gerd Harzem, Harry Gerhard, Michael Sonntag, Dietmar Schneider und Richard Fuchs. Foto: Privat

21.04.2017 - 16:57

Kreis Ahrweiler. Keinen geringeren, als den letztjährigen Vizemeister des Kreises Euskirchen, hatte sich Trainer Karl-Heinz Classen zum Auftakt der Feldsaison ins Apollinarisstadion eingeladen.

Am Freitag hieß der Gegner SC Mechernich-Weyer, der Spieler in seinen Reihen hatte, die allesamt etwas von ihrem Fach verstanden.

Aber auch die Einheimischen wussten mit dem Sportgerät etwas anzufangen. Von einem vorsichtigen Abtasten war in keiner Phase des Spiels etwas zu spüren. Ganz im Gegenteil, die „Ahr“ war auf einen frühen Führungstreffer aus, was insbesondere in den ersten zehn Minuten mehrmals möglich war. Wolfgang Josten sorgte im gegnerischen Strafraum stets für Gefahr und verpasste mit einem Kopfball das gegnerische Gehäuse nur knapp.

Dann aber fanden die Gäste immer besser ins Spiel und forderten ihrerseits Gerd Klapperich zu einigen guten Abwehraktionen.

Beide Torhüter schafften es bis zum Pausenpfiff, ihre weiße Weste zu behalten.


Die zweite Halbzeit


Das änderte sich in den zweiten 30 Minuten, in denen beide Teams mit beherztem Offensivdrang und spielerischer Klasse immer wieder Lücken im Abwehrverbund des Gegners suchten. 13 Minuten nach Wiederanpfiff war der Bann gebrochen.

Erstmals schlich sich im Zentrum der gastgebenden Viererkette eine Nachlässigkeit im Deckungsverhalten ein. Die Folge war ein super Zuspiel in die Sturmspitze auf Thomas Bürger-Frings (SC M-Weyer), der mit raumgreifenden Schritten auf Gerd Klapperich zulief und sich zur 1:0 Führung die Ecke aussuchen konnte.

Die Stadtauswahl brauchte eine Weile, bis sie auf diesen Rückstand eine Antwort wusste. In der 53. Spielminute war es dann soweit. Eine mustergültige Rechtsflanke von Karl-Heinz Schoeneck, der für die „Ahr“ erstmals auf dem Platz stand, erreichte Wolfgang Josten; mit einem Kopfballaufsetzer ließ er dem Schlussmann aus Mechernich keine Chance.

Keine zwei Minuten später war es wiederum Josten, der einen vom Torhüter abprallenden Ball kurz entschlossen über die Linie schob. Mit der 2:1 Führung glaubten die Gastgeber an den ersten Sieg im ersten Spiel des Jahres 2017.

Den aber gaben sie zwei Minuten vor dem Abpfiff wieder aus der Hand, als abermals Thomas Bürger-Frings zur Stelle war und zum nicht unverdienten Ausgleich einlochte. Aufseiten der Ü50 Ahr haderte man ein wenig mit dem Ergebnis, „wenngleich auf die gezeigten Leistungen sich aufbauen lässt“, so die Stimme des Trainers. Für die „Ahr“ spielten: G. Klapperich, G. Harzem, Dr. M. Becker, D. Schneider, R. Fuchs, H. Kruppe, K.H. Schoeneck, M. Sonntag und W. Josten. Tore: Wolfgang Josten (2).

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Kommentare
Uwe Klasen:
So wie es derzeit ist, hier sei als schlechtestes Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
juergen mueller:
In Braubach`s "vielbefahrener" Ortsdurchfahrt gilt nunmehr Tempo 30. Dies dürfte sich jedoch nicht auf das Verkehrsaufkommen auswirken, das nach wie vor bestehen bleibt. Hier in RÜBENACH besteht das gleiche Problem, wo tagtäglich PKW, BUSSE und SCHWERLASTVERKEHR seit Jahrzehnten mitten durch den Ort fahren u. das in einem Maße (was tagtäglich durch eine eigens von der Bürgerinitiative erworbene u. installierte Meßanlage registriert wird), zu deren Lösung es nur eine einzig verwertbare Lösung gibt: "Die einer ORTSUMGEHUNG". Tempo 30 ändert an der Situation "VERKEHRSAUFKOMMEN" überhaupt nichts, sondern führt nur dazu, dass sich (vor allem zu den Hauptverkehrszeiten) lange Stau`s mit stehenden Fahrzeugen bilden, stehende Fahrzeuge mit laufendem Motor, die Lärm verursachen u. mit ihren Abgasen die Luft verpesten, was besonders an heissen u. schwülen Tagen, wo sowieso innerhalb des Ortes die Luft "steht", zu spüren ist.
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
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