64. Tennis Classics Bad Neuenahr

Senioren-Turnier geht mit spannendem Finaltag zu Ende

09.08.2017 - 08:46

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die 64. Deutschen Tennismeisterschaften der Seniorinnen und Senioren sind Vergangenheit. Mehr als 15.000 Zuschauer verfolgten innerhalb der 13 Wettkampftage hochklassige und interessante Spiele, bei denen in 41 offiziellen Konkurrenzen und 15 Nebenrunden die Sieger ermittelt wurden. Nach spannenden Matches der älteren Teilnehmer in der ersten Woche der Deutschen Meisterschaften, leitete der „WhiteDay“, in diesem Jahr auch als Generationentag mit hohem Publikumsinteresse veranstaltet, die Woche der jüngeren Konkurrenzen ein. Bei endlich strahlendem Sonnenschein herrschten beste Bedingungen für packende Endspiele am abschließenden Finalwochenende. Deutschland führt das Seniorentennis in Europa an und hier in Bad Neuenahr treffen die besten deutschen Spieler, die oft auch international in der Tenniswelt unterwegs sind, aufeinander. Bis in den Abend dauerten die Kämpfe um die begehrten Deutschen Meisterschaftstitel an. Einen Finaltag wie diesen kann man an Spannung und Klasse kaum überbieten. Und dass es für die Spieler ein gleichermaßen beeindruckendes Erlebnis ist, vor dieser Kulisse mit solch hoher Zahl an begeisterten Zuschauern zu spielen, wurde von den Finalisten besonders betont. „Wir sind sehr froh, dass unser Turnier weiterhin so viele Besucher anzieht“, berichtet Turnierdirektorin Annette Bartsch.


Cup der Tennisverbände Rheinland und Rheinland-Pfalz


Die Topfavoritinnen im Damen Einzel 55 mussten sich beide im Halbfinale überraschend deutlich geschlagen geben, sodass im Finale die an vier gesetzte Susanne Boesser aus Berlin auf die an acht gesetzte Helga Nauck aus Krefeld traf. Nauck und Boesser hatten sich mit einer scheinbaren Leichtigkeit bis in Endspiel vorgespielt. Hauck hatte in ihren vier Spielen bis zum Finale gerade einmal zwei Spiele während der Matches abgegeben, Boessers Bilanz war mit vier abgegebenen Spielen auch nicht wesentlich schlechter. Helga Nauck konnte ihre souveräne Form mit ins letzte Spiel der Konkurrenz nehmen und sich mit 6:1 6:4 gegen Susanne Boesser durchsetzen und den Cup der Tennisverbände Rheinland und Rheinland-Pfalz sichern.


Cup des Sportbund Rheinland


In der Konkurrenz Herren Einzel 55 lief für die Favoriten alles nach Plan. Top Favorit Norbert Henn aus Eschborn konnte sich souverän bis ins Finale vorspielen. Sein Gegner Axel Goike aus Essen schaffte es besonders im zweiten Satz das Spiel noch einmal spannend zu gestalten. Am Ende konnte Henn durch seinen 6:2 6:4 Erfolg den Cup des Sportbunds Rheinland gewinnen, den er von Fritz Langenhorst vom Sportbund Rheinland entgegennehmen konnte.


Steigenberger Cup


In der Konkurrenz Damen 50 schieden die Favoritinnen alle relativ früh aus. Einzig Vorjahressiegerin Olga Shaposhnikowa konnte sich bis ins Finale vorspielen. Ihre dortige Gegnerin Alice Schöpp-Danila aus Remscheid hatte sich als ungesetzte und eine von wenigen Spielerinnen, die noch nicht einmal auf der Rangliste zu finden ist, überraschend bis ins Endspiel vorgekämpft. Dieses letzte Spiel wurde zu einem echten Kampf. Shaposhnikowa fand zunächst besser ins Spiel und konnte den ersten Satz gewinnen, bevor Schöpp-Danila den zweiten Satz denkbar knapp im Tie-Break für sich entscheiden konnte. Am Ende ließen die Kräfte bei Shaposhnikowa nach, sodass der Steigenberger Cup mit 4:6 7:6 6:1 an die Überraschungssiegerin Alice Schöpp-Danila ging.


Volksbank Cup


Viele Favoriten mussten im Kampf um den Volksbank Cup der Herren 50 frühzeitig ihre Segel streichen. Im Finale standen sich der an vier gesetzte Guido Schiller aus Berlin und Ralph Schmücking aus Wiesbaden gegenüber. Für beide war es das fünfte Spiel innerhalb von fünf Tagen. Gestaltete sich der erste Satz noch relativ ausgeglichen, konnte der ungesetzte Schmücking im zweiten Satz noch einmal seine Leistung steigern und verdient nach seinem 6:4 6:2 Erfolg den Volksbank Cup entgegennehmen.


Dr. Jutta Kurtenbach Cup


Der zum dritten Mal ausgespielte „Dr. Jutta Kurtenbach Cup“, der in Gedenken und Erinnerung an die im Frühjahr 2015 verstorbene Turnierdirektorin ausgelobt war, ging am Sonntag in einem umkämpften Endspiel an Nicole Liedtke vom Kahlenberger Hockey- und Tennis-Club e.V. Mülheim. Sah es im ersten Satz noch nach einem souveränen Erfolg für die Herausforderin Corinna Kaup aus Würzburg aus, kam Liedtke fortan besser ins Spiel und konnte sich knapp mit 2:6 7:6 7:5 den Deutschen Meistertitel bei den Damen 45 sichern.


Sparkassen Cup


In der Altersklasse der über 45-Jährigen konnte sich ebenfalls keiner der Favoriten bis ins Endspiel spielen. Beide Finalisten mussten in ihren Halbfinalspielen am Vortag über die volle Distanz gehen, sodass beide nahezu die gleichen Voraussetzungen hatten. Und auch das Endspiel entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Zunächst kam Matthias Müller-Seele aus Ratingen besser ins Spiel, Sven Voigt aus Buchschlag konnte sich aber im zweiten Satz zurückkämpfen und hatte das Momentum bis zum Ende auf seiner Seite, sodass er mit seinem 3:6 7:5 6:4 Erfolg erstmals den Sparkassen Cup im Herren Einzel 45 gewinnen konnte.


Medentis Cup


Die „Königsklasse“ der Damen war mit nur neun Spielerinnen leider sehr schwach besetzt. Susi Fortun vom TC Leonberg wollte zum vierten Mal in Folge ihren Titel verteidigen und spielte sich auch ohne Probleme bis ins Endspiel vor. Dort traf sie auf Daniela Kalthoff vom Lintorfer Tennisclub, die sich im Halbfinale überraschend deutlich gegen die Vorjahresfinalistin und topgesetzte Silke Richard durchgesetzt hatte. Das Finale begann spannend, es konnte sich keine Spielerin deutlich absetzen. Kalthoff konnte am Ende den ersten Satz knapp im Tie-Break für sich entscheiden und nahm den positiven Schwung des Satzgewinns mit in die zweite Runde, wodurch sie am Ende mit 7:6 6:2 ihre erste Deutsche Meisterschaft im Damen Einzel 40 gewann, was dieses Jahr mit dem Gewinn des medentis Cup einherging.


Cup der Stadt und Spielbank Bad Neuenahr-Ahrweiler


Im Herren Einzel 40 wurde um den Cup der Stadt und Spielbank Bad Neuenahr-Ahrweiler gespielt. Lars Wellmann vom TC Oberwerth Koblenz konnte sich wie bei seinem ersten Titelgewinn im Jahr 2015 wieder gegen die gesetzten Favoriten durchsetzen und ohne Satzverlust ins Finale einziehen. Dort wartete mit Daniel Klein vom Wiesbadener THC ebenfalls ein ungesetzter Spieler auf ihn. Wellmann bestimmte von Beginn an das Spiel und konnte nach seinem 6:3 6:1 Erfolg bereits zum zweiten Mal den Cup der Stadt und Spielbank Bad Neuenahr-Ahrweiler gewinnen.

Alle Sieger 2017 im Überblick:

Damen Einzel 40: Daniela Kalthoff (Lintorfer Tennisclub 1972)

Damen Einzel 45: Nicole Liedtke (Kahlenberger Hockey- und Tennis-Club)

Damen Einzel 50: Alice Schöpp-Danila (Sportclub Rot-Weiß Remscheid)

Damen Einzel 55: Helga Nauck (Crefelder Hockey- u. Tennis-Club 1890)

Damen Einzel 60: Margreth Beyer (Andernacher TC)

Damen Einzel 65: Elisabeth Weyel-Albrecht (TC Siegen)

Damen Einzel 70: Barbara von Ende (Tennis- und Ski-Club e.V. Göttingen)

Damen Einzel 75: Heide Orth (Ski Club Ettlingen e.V.)

Damen Einzel 80: Elisabeth van Bömmel (MTV Jever)

Damen Einzel 85: Lutz Hannelore (TP Isartal Baierbrunn)

Damen Doppel 40: Daniela Kalthoff (Lintorfer Tennisclub 1972)

Karen Seele (Ratinger Tennisclub Grün-Weiss 1911)

Damen Doppel 50: Olga Shaposhnikowa (TC Blau-Weiß Weiher)

Petra Dobusch (TC Doggenburg)

Damen Doppel 55: Helga Nauck (Crefelder Hockey- u. Tennis-Club 1890)

Ellen Neumann (TC Gerlinden)

Damen Doppel 60: Karin Plaggenborg (Deutscher Sportclub Düsseldorf e.V. TA)

Sabine Schmitz (ETUF Tennisriege)

Damen Doppel 65: Susanne Schweda (Bonner THV)

Sylvia Balkow (Marienburger SC)

Damen Doppel 70: Gisela Breitenstein (Tennis- und Ski-Club e.V. Göttingen)

Barbara von Ende (Tennis- und Ski-Club e.V. Göttingen)

Damen Doppel 75: Heide Orth (Ski Club Ettlingen e.V.)

Regine von Bruchhausen (SV Zehlendorfer Wespen 1911)

Damen Doppel 80: Ursula Blecking (Tennisclub Bredeney e.V. Essen)

Christel Strung (Kölner HTC Blau-Weiss)

Herren Einzel 40: Lars Wellmann (TC Oberwerth Koblenz)

Herren Einzel 45: Sven Voigt (TV Buchschlag)

Herren Einzel 50: Ralph Schmücking (TC BW Wiesbaden)

Herren Einzel 55: Norbert Henn (Tennis 65 Eschborn)

Herren Einzel 60: Peter Sachse (TG Gahmen)

Herren Einzel 65: Alfred Böckl (TC GW Idstein)

Herren Einzel 70: Jörgen Jacobs (TC 1899 Blau-Weiss Berlin)

Herren Einzel 75: Horst Hätti (TC Blau-Gold Radtatt 1902 e.V.)

Herren Einzel 80: Gerd Coldewey (MTTC Iphitos München)

Herren Einzel 85: Ewald Przewloka (Euskirchener TC Rot-Weiß)

Herren Doppel 40: Matthias Müller-Seele (Ratinger Tennisclub Grün-Weiss 1911)

Mathias Huning (Sportclub Rot-Weiß Remscheid)

Herren Doppel 50: Klaus-Peter Elsmann (Oldenburger TeV)

Tom Zacharias (Hildesheimer Tennis-Verein von 1892)

Herren Doppel 60: Olaf Harder (SV Großburgwedel)

Manfred Minkner (SV Großburgwedel)

Herren Doppel 65: Dan Nemes (TC Gahmen)

Gerd Dahmen (TC GW Idstein)

Herren Doppel 70: Horst-Dieter van de Loo (HTC Blau-Weiß Krefeld)

Stepan Koudelka (TV Espelkamp-Mittwald)

Herren Doppel 75: Hans-Hermann Leue (TV Espelkamp-Mittwald)

Leopold Borne (Bückenburger TV WRB)

Herren Doppel 80: Hans Müller (Pulheimer SC)

Horst Kleinmichel (TC SW Fulda-Niesig)

Herren Doppel 85: Karl-Heinz Brandes (SC Alstertal-Langenhorn)

Joachim Fechler (TC Rot-Weiß Lage)

Gemischtes Doppel 50: Alice Schöpp-Danila (Sportclub Rot-Weiß Remscheid)

Udo Zirden (Sportclub Rot-Weiß Remscheid)

Gemischtes Doppel 60: Monika Quirmbach (TC Unterhaching)

Rainer Schubert (TC Wolfsberg Pforzheim)

Gemischtes Doppel 70: Sylvia Bauwens (TC 1899 Blau-Weiss Berlin)

Jörgen Jacobs (TC 1899 Blau-Weiss Berlin)

Gemischtes Doppel 75: Renate Castellucci (TC Grün-Weiß Schönebeck e.V. Essen)

Werner Knobloch (Bremerhavener Tennisverein)

Gemischtes Doppel 80: Elisabeth van Bömmel (MTV Jever)

Folker Seemann (TV Espelkamp-Mittwald)

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Kommentare
Uwe Klasen:
Eine sehr gute Initiative, vor allem da bislang kaum der vermehrte "Vogelschlag" durch diese Anlagen in der Öffentlichkeit bekannt ist. So schätzen Forscher, dass pro Jahr zwischen fünf bis zehn Vögel pro Windrad (28.000 aktuell) und mehr als 250.000 Fledermäuse an Windkraftanlagen sterben (http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20374-2016-07-11.html)! Eine Naturzerstörung sondergleichen wird hier durch die Wind- und Solarlobby (Politiker und der ökologisch-industrielle Komplex) betrieben und durch viele, in falschem Glauben, akzeptiert. Menschen die sich dagegen wehren werden, bestenfalls als Skeptiker, meist aber als Leugner diffamiert! Dieser subventionsgeschmierte Windradwahn kann für gefährdete Vogelarten, wie den Rotmilan, das Ende bedeuten!
Jürgen Steup:
Schwachsinn. Der Hartenfelser Kopf ist mein Hausberg, wo ich mehrmals pro Woche an den meisten der 26 WKA vorbei gehe. Ich selbst habe 1 x eine tote Taube bzw. deren Überreste gefunden, wobei mir noch nicht klar ist, ob diese durch die WKA oder aus Altersschwäche gestorben ist. Auf der Straße kommen viel mehr Tiere um. Wird deshalb gegen den Verkehr gekämpft? Harry Neumann versucht immer wieder, sich selbst eine Bühne zu geben um sich als Naturschützer zu profilieren und hat sich selbst früher für die Windenergie eingesetzt. Bleibt noch die Frage, wo die Überreste des Raubvogels (s. Foto) wirklich gefunden wurden.
Michael Daum:
Korrekte Mülltrennung? Klappt nirgendwo richtig. Doch anstatt diese Tatsache aufgrund der jahrelangen Erfahrung zu akzeptieren und deshalb auf ebenfalls seit Jahren existierende Verfahren der maschinellen Mülltrennung umzustellen, wird der Verbraucher lieber immer wieder gemahnt und gegängelt. Am Ende des Tages wird ja auch gerne mal der Preis für die Entsorgung des Mülls angehoben. Dabei ist dann der Verweis auf die hohen Fehlwurfquoten den Entsorgern ganz recht. Das korrekt sortierter Restmüll in der Müllverbrennung (wo er überwiegend landet) nicht mehr richtig brennt und deshalb große Mengen von Verpackungsmüll zugeführt werden (ja genau, die aus dem gelben Sack oder der gelben Tonne), verschweigt man gerne. Da alle Beteiligten (außer dem Verbraucher) an dem System sehr gut verdienen, wird sich da in Zukunft auch nicht viel ändern.
Armin Linden:
Die Bedingungen u. Richtlinien waren damals bei Gründung des "Grünen Punktes" mit den Städten u. Landkreisen, klar definiert. Vor Remondis (Rethmann) der hier benannt wird, waren seinerzeit ganz andere Akteure, auch mit der Idee - Trienekens TR., am Start. Ich erinnere mich gut. Der AWB weisst zu Recht auf die Vermüllung der Tonnen hin. Wertvolle Rohstoffe gehen verloren. In der Rathausstr., Schickeria v. BNA., sind die Tonnen 2 Tage nach Leerung bereits wieder voll. Mit "Allem". Direkt neben dem Rathaus. Gut das dies BMU Klaus Töpfer nicht mehr sehen muss. Viele der zugezogenen Migranten, füllen ebenso ordentlich auf. Keiner kann lesen, auch viele, die bereits länger hier sind. Man legt auch offensichtlich keinen Wert auf hiesige Belange. Mein Eindruck. Wenn bei diesem sensiblen System nicht alle mitmachen, die Gewerbeleute auch noch die Tonnen der Privaten auffüllen, funktioniert es nicht.
Erhard Jussen:
Ich kann dem Kommentar von Uwe Klasen nur zustimmen.
Uwe Klasen :
Kohlekraftwerke abschalten... der interessierte Leser sucht bitte einmal nach "Energiewende 24.01.2017", dort wird anschaulich berichtet wie die Kohle- und Kernkraftwerke einen bundesweiten Stromausfall verhindert haben weil die sogenannten "Erneubaren" nichts geliefert haben, kein Wind und keine Sonne. Nur Ideologen ohne Sachverstand und ohne soziale Verantwortung können noch auf den Ausbau der sogenannten "Erneubaren Energien" beharren!
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