Landessportlerwahl 2017: Welte, Kazmirek und Thürmer/Thürmer verteidigen ihre Titel

Zehnkämpfer der LG Rhein-Wied gewinnt zum vierten Mal in Folge

Nachwuchsförderpreis an Sophia Junk und Niklas Kaul / Trainerpreis an Ben Matschke

08.01.2018 - 16:46

Mainz/Rheinland-Pfalz. Miriam Welte bei den Frauen, Kai Kazmirek bei den Männern und Julia & Nadja Thürmer bei den Teams heißen die Gewinner der 2017er Landessportlerwahl des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB). Die Ehrung fand mit 200 Freunden, Familienangehörigen und Wegbegleitern der Athleten am Sonntagabend im Foyer des Landesfunkhauses des SWR in Mainz statt. In der Sendung „Flutlicht“ wurden die Gewinner anschließend auch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zehnkämpfer Kazmirek gelang das Kunststück, zum vierten Mal hintereinander ganz oben auf den Treppchen der Publikumsgunst zu landen.

Das hatte vor ihm nur der Florettfechter Peter Joppich geschafft, der von 2006 bis 2009 stets vorne war und die Wahl insgesamt sogar fünfmal für sich entschieden hatte. Nachdem Kazmirek vor drei Jahren mit 22,66 Prozent, vor zwei Jahren mit 21,59 Prozent und zuletzt mit 21,14 Prozent der Stimmen gewonnen hatte, vereinigte er diesmal 23,7 Prozent auf sich.

Dies bedeutet von allen drei Kategorien den Höchstwert.

„Dass ich erneut gewonnen habe, freut mich sehr“, sagte Kazmirek im Interview mit SWR-Moderator Holger Wienpahl und verriet so nebenbei, dass er den fünften Sieg bei der Landessportlerwahl bereits ins Visier genommen hat.

Sechs Jahre in Folge Zehnkämpfe auf einem Niveau jenseits der magischen 8.000 Punkte, dazu erstmals eine Medaille bei der WM: Das Ass der LG Rhein-Wied, das schon 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio einen famosen vierten Platz belegte, zählt zu Deutschlands großen Hoffnungen für die Spiele 2020 in Tokio.

Der Nachwuchsförderpreis, den der LSB zum neunten Mal verlieh, ging an die 18 Jahre Gymnasiastin Sophia Junk von der LG Rhein-Wied, die als eine der großen deutschen Sprinthoffnungen gilt und sich bei der U20-EM im italienischen Grosseto nicht nur Silber über 200 Meter, sondern auch Gold mit der 4x100-Meter-Staffel sicherte, sowie den 19 Jahre alten Physik- und Sportstudenten Niklas Kaul (USC Mainz), der in Grosseto als U20-Europameister im Zehnkampf mit neuem Weltrekord brillierte. Über den von der Jury zum fünften Mal vergebenen Trainerpreis freute sich der 35 Jahre alte Pädagoge Ben Matschke, Trainer des Handball-Bundesliga-Aufsteigers Die Eulen Ludwigshafen, der ebenfalls per Videobotschaft grüßte.

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Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!
Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
Claus:
Eine sehr schöne Idee, mal so einen Rückblick mit eher regionalen/lokalen Persönlichkeiten zu füllen. Welche ehemaligen Stars gehen mussten, kommt in zig Sendungen und Zeitungen vor. Der gesellschaftliche Nutzen der hier genannten ist wahrscheinlich noch höher zu bewerten. Danke dafür.
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