- Anzeige - Erste Fachmesse für Bestatter in Maria Laach

Bestatter-Fachmesse stand unter dem Titel „Tröstende Trauer“

26.01.2018 - 12:24

Maria Laach. Am vergangenen Wochenende fand im Klosterforum der Abtei Maria Laach die erste Fachmesse für Bestatter statt. „Tröstende Trauer“ war der Titel der Messe, für die sich Vertreter von mehr als 80 Bestattungsunternehmen aus der größeren Region angemeldet hatten.

Die Aussteller kamen aus den verschiedenen relevanten Bereichen des Bestatterhandwerks, für den Austausch waren Fachleute, Künstler und Mönche der Abtei vor Ort. Hauptorganisator der Messe war Bruder Stephan Oppermann.


Klosterbetriebe stellten aus


Unter den Ausstellern waren auch einige der Klosterbetriebe. So gab es von der Kunstschmiede gefertigte Trauergaben, von Bruder Jakobus handgefertigte Holzurnen, zeitgenössische Arbeiten der Bildhauerei Maria Laach und eine Auswahl an Gedenkstücken, Sterbebildern und Trauerkarten des Klosterverlags zu sehen.

Die Hauptrolle aber spielten die handgefertigten Schmuckurnen aus Ton, die die Keramikmanufaktur seit Neuestem im Programm hat. Diese werden von der Bildhauerin Andrea Zrenner und Bruder Stephan mit christlichen Symbolen zeitgenössisch gestaltet. Da die Nachfrage individueller Trauerfeiern immer wichtiger wird, können diese Urnen persönlich angepasst werden: Applikationen oder Bronzeskulpturen können so für jeden Trauerfall abgestimmt werden. Ferner können die Bestatter ihren Kunden die Symbole für die Urnenwand, für Särge und Grabsteine als besonderes Andenken anbieten. Die Andenken gibt es in Form von Wandapplikationen, Handschmeichlern und Schmuck.


„Sargideen und mehr“


Weitere Aussteller waren die HKD Systems GmbH mit Kennzeichnungs- und Beschriftungssystemen sowie Dekorationsmaterial. Das MedienCenter Klein zeigte neueste Innovationen bei der Friedhofsakustik und Beleuchtung. „Sargideen und mehr“ hatte der Sarghersteller Andres und Massmann aus Blankenrath nach Maria Laach mitgebracht – darunter einen Sarg aus Vollholz, der mittels Fototechnik individuell bedruckt werden kann. Dass die Bestatter in Sachen Kleidung auf Tradition setzen, zeigte die Münz GmbH mit ihrer Teamkleidung. Im Foyer des Forums präsentierte die Fahrzeug- und Karosseriebaufirma Kurt Welsch aus Mayen die betreffenden Sonderfahrzeuge des Hauses.

Jürgen Kreusch, Bestattungsunternehmer aus Mayen, bestätigte, dass der Trend zur Feuerbestattung anhalte. Jährlich steige der Anteil um etwa drei Prozent an, 2017 habe es sich bei 73 Prozent aller Bestattungen in seinem Bereich um Urnenbestattungen gehandelt.

Bei verschiedenen Führungen u.a. durch die Keramikmanufaktur konnten sich die Fachbesucher vor Ort über die Herstellung der Schmuckurnen informieren. Auch auf der Messe selber fand ein lebhafter und interessanter Austausch der Messebesucher statt.

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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